1. Regionalliga Nord - BSG I verliert das Derby gegen Cuxhaven mit 71:102

150 Zuschauer sahen 16 Minuten lang ein gutes Regionalligaspiel - dann rollte das Team aus Cuxhaven über die Seestädter hinweg
150 Zuschauer sahen 16 Minuten lang ein gutes Regionalligaspiel - dann rollte das Team aus Cuxhaven über die Seestädter hinweg

(NZ-Bericht vom 23. Dezember 2015)

Das letzte Spiel des Jahres hielt für das Regionalliga-Team der BSG (SFL/OSC) Bremerhaven eine negative Überraschung parat. Kurz vor Spielbeginn erfuhr Headcoach Jan Lipke, dass sein Spielmacher Tony Watson sich nach Zypern abgesetzt hat. Keine frohe Kunde für seine Mannschaft 20 Minuten vor dem Sprungball gegen den Tabellenzweiten aus Cuxhaven. Trotzdem, oder gerade deshalb, spielten die Jungs um Pascal Schimanski vor 150 Zuschauern einen guten Basketball. Nach 16 Minuten zeigte dann allerdings der Proficlub aus der Nachbarstadt, warum die Rot-Weissen ganz oben stehen. Die Nordsee-Zeitung präsentiert euch heute den Nachbericht zum Spiel >>>Link.

Vielen Dank an Oliver Riemann für den Text und Wolfhard Scheer für das Foto.

It´s Derbytime – BSG (SFL/OSC) Bremerhaven trifft im Regionalligaspiel auf den Nachbarn aus Cuxhaven

von Jürgen Bohne (17. Dezember 2015)

 

Zehn Jahre ist es her, dass die Fans einer Bremerhavener Profimannschaft einem Derby entgegenfieberten. Damals waren es die Eisbären in ihrer Aufstiegssaison 2004/2005, die gegen die Bascats vor 1500 Zuschauern in der Stadthalle erfolgreich blieben. Am Samstag ist es der Nachwuchs, der sich in der Walter-Kolb-Halle gegen ein halbes Profiteam aus Cuxhaven behaupten muss. Die Ausgangslage kann unterschiedlicher nicht sein und spricht eindeutig für die Niedersachsen.

 

Das diese Begegnung überhaupt stattfindet, ist dem großen Engagement einiger Cuxhavener Basketballverrückter zu verdanken. Die schafften es in wenigen Monaten, dass der Profi-Basketball nach dem Abstieg der Bascats aus der Pro A nicht gänzlich aus der niedersächsischen Metropole verschwand. Viele Gespräche der Verantwortlichen mit den Fans und den Sponsoren generierte genügend Kapital für eine Starterlaubnis in der 1. Regionalliga statt auf Bezirksebene.  

 

Die Bascats sind Geschichte. Aber der Basketball in Cuxhaven lebt in der Gestalt von Rot-Weiss weiter. Die Fans danken es mit großem Enthusiasmus bei jedem Heimspiel und hoffen auf den sofortigen Wiederaufstieg. Um dieses Ziel zu erreichen, durfte Chefcoach Moris Hadzija acht junge Profis für die Regionalligasaison verpflichten. Darunter bekannte Namen wie die Ex-Bremerhavener Ceyhan Pfeil und Sadam Eco, die mit ihren 24 Jahren bereits viel Spielpraxis in mehreren Pro A-Clubs sammeln konnten.

 

Das Bremerhavener Team hingegen tritt mit dem Nachwuchs aus der Jugendbundesliga U19 der Eisbären an. Im Laufe der Saison haben die Spieler von Coach Jan Lipke viel Lehrgeld bezahlen müssen. Zu stark besetzt sind die Aufstiegsaspiranten mit dem Ziel Bundesliga Pro B und nicht clever genug agierte man bisher gegen die gleichwertigen Mannschaft der Liga. Nur gegen Magdeburg gelang ein zählbarer Erfolg.

 

Für den Gastgeber bleibt am Samstag gegen den Tabellenzweiten damit wieder einmal nur die Außenseiterrolle. Zumal viele Spieler im Bremerhavener Team angeschlagen sind. Wer genau um 15 Uhr in der Walter-Kolb-Halle das Trikot für die Spielgemeinschaft überstreift, wird sich erst nach dem Abschlusstraining am Freitag herausstellen.

Die Fans aus beiden Lagern sind natürlich in der Walter-Kolb-Halle herzlich willkommen. Hoffen wir auf eine gute Stimmung und auf ein verletzungsfreies Spiel zum Jahresausklang. Der Eintritt ist frei.

 

1. Regionalliga Herren Nord

72:88 gegen Berlin: Bremerhaven unterliegt den Albatrossen

Einer für alle - Alle für Marius
Einer für alle - Alle für Marius

von Daniel Rehn (14. Dezember 2015)

 

Im Duell der Kellerkinder unterliegt die BSG (SFL/OSC) Bremerhaven dem Jugendkonzept von ALBA Berlin mit 72:88 (24:44). Damit rutschen die Seestädter weiter in den Tabellenkeller, während die Hauptstädter sich nach oben strampeln. Besonders bitter: Die Verletzung von Marius Behr, der mit einem Schlüsselbeinbruch lange ausfallen wird.

Jugend trifft auf Jugend

 

Bremerhaven gegen Berlin. Das war an diesem Wochenende auch das Aufeinandertreffen zweier ähnlicher Konzeptmannschaften. Sowohl die Bremerhavener Mannschaft als auch ALBA bestreiten die Regionalligasaison mit ihrem NBBL-Nachwuchs und jugendlichen Akteuren, die bei Bedarf um gestandene Recken ergänzt werden. Bei den Albatrossen spielen Dank der massigen Spielpraxis und Erfahrung gleich drei Jugendnationalspieler. Auf Seiten der BSG wäre Bo Meister gleichwertig gesetzt gewesen, wurde aber für den U18-Lehrgang des DBB im Leistungszentrum Kienbaum (13. bis 16. Dezember) geschont.

 

Um die Rotation zu komplettieren, griff Bremerhavens Trainer Jan Lipke auf Verstärkung aus der Oberligamannschaft zurück. Die Brüder Cengiz und Dennis Dastan rückten ebenso in den Kader wie Co-Trainer Nils Ruttmann und Tony Watson, der nach seinem Nasenbeinbruch sein Comeback feierte.

 

Sieben Minuten Flaute im zweiten Viertel

 

Mit dem ungewohnten Personalmix tat sich die Lipke-Truppe zu Beginn der Partie schwer einen Rhythmus zu finden. Berlin setzte in seiner gewohnten Formation die ersten Akzente und ging in Führung (7:16, 5.). Nach und nach steigerten sich die Seestädter nun aber und kamen mit einem 9:2-Spurt bis Ende des Viertels wieder auf zwei Zähler ran (16:18, 10.).

 

Die hoffnungsvolle Aufholjagd stolperte im zweiten Viertel aber über die technischen Fehler der BSG. Schrittfehler, Fehlpässe und Offensivfouls kosteten das Momentum auf Seiten der Seestädter. Die ALBA-Akteure nutzten die Gunst der Stunde und setzten sich wieder ab (16:23, 12.). Schlimmer noch: Bremerhaven erwischte eine rabenschwarze Phase und wurde von Berlin mit einem 18:0-Lauf förmlich schwindelig gespielt (16:36, 17.).

 

Vor allem unter dem eigenen Korb bekamen die Seestädter die Albatrosse nicht in den Griff. Berlin schnappte sich die Offensivrebounds für zweite und teils auch dritte Chancen am Brett, um bis zur Pause 30 Punkte "in the paint" zu erzielen (im gesamten Spiel sind es 62 Zähler aus der Nahdistanz). Das 24:44-Halbzeitergebnis war zu diesem Zeitpunkt sogar noch gnädig.

 

Schockmoment rüttelt das Team wach

 

Die zweite Hälfte begann mit einem Schockmoment für alle Beteiligten. Beim Kampf um den Ball wurde der am Boden liegende Marius Behr von einem Berliner unglücklich an der Schulter getroffen. Noch während der Partie wurde im Krankenhaus ein Schlüsselbeinbruch diagnostiziert.

 

Nach der Unterbrechung war es zur Überraschung aller dann die BSG, die sich wieder fing und ins Spiel zurückkam. Von diesem Moment an standen sich nun zwei gleichwertige Teams gegenüber, die sich nicht mehr viel schenkten. Bremerhaven konnte das Viertel sogar mit 26:25 für sich entscheiden, lag aber immer noch deutlich zurück (50:69, 30.).

 

Mitte des vierten Viertels gelang sogar ein 8:0-Sprint, der die Berliner Führung auf 13 Punkte schmelzen ließ (66:79, 36.). Die große Aufholjagd gelang aber nicht mehr. Berlin spielte die Uhr runter und sicherte sich die zwei Punkte (72:88, 40.).

 

"Die Mannschaft hat nach dem Ausfall von Marius Moral bewiesen", lobte BSG-Coach Lipke sein Team nach dem Spiel. "Sich so zurückzumelden, ist nicht einfach."

 

Ein Sonderlob gab es auch für die Dastan-Brüder: "Dennis und Cengiz haben mehr Erfahrung auf das Feld gebracht. Diese Erfahrung hat den jungen Spielern und dem Spiel gut getan."

 

Die BSG spielte mit: Leandro Ribeiro, Pascal Schimanski (3), Londene (2), Nils Westerhaus (3), Tony Watson (18), Fabian Galiano (8), Nils Ruttmann, Marius Behr (4), Moritz Hübner (24), Dennis Dastan (5), Simon Macherski und Cengiz Dastan (5)

Oberliga Nord Herren: 2. Herren nach dem Doppelspieltag weiterhin mit weißer Weste

Auch zwei Spiele in Folge können die 2. Herren nicht stoppen. Foto: Jürgen Schinke
Auch zwei Spiele in Folge können die 2. Herren nicht stoppen. Foto: Jürgen Schinke

von Cengiz Dastan und Jürgen Bohne (8. Dezember 2015)

Zwei richtungsweisende Spiele stand für die Oberliga-Basketballer der BSG (SFL/OSC) Bremerhaven innerhalb von zwei Tagen

auf dem Programm. Und zweimal ging die Mannschaft von Spielertrainer Andreas Hasenkamm als Sieger vom Platz.

 

Damit ist dem BSG-Team die Tabellenführung nach der Hinrunde nicht mehr zu nehmen, auch wenn das Spiel gegen die Friesen aus

Bremen noch aussteht. Durch den direkten Vergleich bleibt die Mannschaft auf jeden Fall an der Tabellenspitze.

 

67:56 - BSG II ohne Probleme gegen den Tabellendritten aus Osnabrück

Von Beginn an kontrollierte die BSG das Spiel. Aggressiv wurde verteidigt und vor allem durch die gute Reboundarbeit erspielten sich die Gastgeber schon nach 20 Minuten einen komfortablen Vorsprung.  Kein Hexenwerk, nur grundsolides Scouting der gegnerischen Spieler. Im Training hatte sich das BSG-Team nämlich explizit auf die lange Garde des Osnabrücker TB vorbereitet. So wurde über ein 17:11 (10. Minute) der Vorsprung bis zur Halbzeit auf 37:21 ausgebaut.

 

Osnabrück versuchte nun mit einer wechselnden Verteidigung den Rückstand zu verkürzen. Doch auf jeden kleinen Lauf der Niedersachsen hatte das BSG-Team eine Antwort parat. So endete das dritte Viertel 12:12 unentschieden und im Ergebnis mit 49:33 für die Hausherren. Den letzten Abschnitt nutzten beide Mannschaften zum offenen Schlagabtausch und für die eigene Statistik. Für die Seestädter war Teil 1 des Wochenendes damit erfolgreich absolviert.

 

Hasenkamm war nach dem Spiel auch voll des Lobes für sein Team. „Wir haben uns vor der Partie vorgenommen über die Verteidigung ins Spiel zu kommen, um so Osnabrück kontrollieren zu können. Dieses ist uns heute sehr gut gelungen und ich bin vor allem wegen 56 zugelassenen Punkten sehr stolz auf meine Mannschaft.“

 

Für die BSG spielten: Cengiz Dastan (9 Punkte), Dennis Dastan (4, 1 Dreier), Clemens Ferber, Steffen Gorgas (13), Andreas Hasenkamm (4), Alexander Pauli (8/1), Nils Ruttmann (6/1), Devon Sean Scott (15/1) und Marten Timmermann (8)

 

91:79 - Oberligateam zeigt Moral gegen Weser Baskets Bremen/BTS Neustadt II – drei Minuten reichen zum Sieg

Nach der doch intensiv geführten Partie am Freitag stellte sich mit den Weser Baskets der nächste Kandidat auf einen der vorderen Plätze vor. Die hervorragend eingestellte Truppe von Bremens Coach Dejan Stojanovski war der erwartet schwere Brocken. Zudem machte sich die Belastung vom Vortag beim Bremerhavener Teams bemerkbar und dadurch erspielten sich die Baskets bereits im ersten Viertel eine 15-Punkte Führung.

 

Es lief nicht rund im zweiten Spiel innerhalb von zwei Tagen. Dem BSG-Team waren die schweren Beine nach dem Freitagspiel anzumerken. Dann musste auch noch Andreas Hasenkamm nach seinem zweiten technischen Foul die Halle vorzeitig verlassen. Nur gut, dass mit Nils Ruttmann ein kompetenter Coach aus den Reihen der Eisbären und der BSG-Jugendteams für den Rest des Spiels zur Seite stand.

 

Wachgerüttelt von Hasenkamm´s Rauswurf versuchte die BSG dem Spiel nun ihren Stempel aufzudrücken. Bis zur Halbzeit konnten die Gastgeber den Rückstand auf 13 Punkte (39:46) verkürzen. Doch die Baskets hatten vor allem über Michael Diedrich (26 Punkte) und Lars Kaniok (20 Punkte) immer eine passende Antwort parat.

 

Rost und Gorgas leiten die Wende ein

Bis weit in das vierte Viertel hinein pendelte der Bremer Vorsprung zwischen fünf und zehn Punkten. Dann schlug in dieser sehr intensiven und mittlerweile hochklassigen Begegnung die Stunde der Seestädter. Bastian Rost und Steffen Gorgas setzten jetzt in der Offensive Akzente und gleichzeitig erhöhte das Bremerhavener Team die Intensität in der Verteidigung. Cengiz Dastan und Devon Scott unterbanden jetzt den kontrollierten Spielaufbau der Bremer, egalisierten den zweistelligen Rückstand und erarbeiteten sich drei Minuten vor dem Abpfiff die erstmalige Führung in diesem Spiel.

 

Die wurde sogar noch ausgebaut, denn bei den Weser Baskets war nach diesem Kraftakt der Gastgeber die Luft raus. Am Ende sprang sogar noch ein deutliches Ergebnis (91:79, 40. Minute) für den Tabellenführer heraus.

 

Für die BSG spielten: Cengiz Dastan (14 Punkte davon 1 Dreier), Dennis Dastan (16/2), Clemens Ferber, Steffen Gorgas (21), Andreas Hasenkamm, Alexander Pauli (2), Bastian Rost (16/1), Nils Ruttmann (3), Devon Scott (15/1), Marten Timmermann und Florian Schröder (4)

 

Zum Abschluss einer imposanten Hinrunde fehlt noch das Spiel gegen den Bremer TV Friesen. Doch egal wie das Spiel am Samstag, 12. Dezember ausgeht, durch den direkten Vergleich bleibt die Bremerhavener Mannschaft auf jeden Fall an der Tabellenspitze. Der Titel „Herbstmeister“ ist auch ein schönes Weihnachtsgeschenk für die Spieler der 2. Herren.

1. Regionalliga Herren Nord

66:81 Niederlage gegen Rasta Vechta- Eisbären Coach Chris Harris steuert 14 Punkte bei

von Dietmar Rose (Nordsee-Zeitung vom 7. Dezember 2015), Foto: Schimanke (NZ)


In der heimischen Kolb-Halle war am Samstag RASTA Vechta zu Gast. Trotz personeller Hilfe durch Eisbären Coach Chris Harris reichte es für das Team der BSG (SFL/OSC) Bremerhaven nicht zum ersten Heimsieg. Über den Link erreicht ihr den Bericht der Nordsee-Zeitung.

U18.1 und 2. Herren behaupten sich an der Tabellenspitze

von Jürgen Bohne (3. Dezember 2015)


U18.1 führt weiterhin die Landesliga Vorrunde Nord-Ost an.


Einen rundum gelungenen Spieltag konnten die Mannschaften von Patrick Seidel (U18-Landesliga) und Andreas Hasenkamm

(2. Herren Oberliga) für sich verbuchen. Gehandicapt zwar durch fehlendes Personal, aber immer noch ausreichend um den Platz an der Sonne zu verteidigen.

Coach Patrick Seidel war dann auch ziemlich stolz auf seine Jungs, die sich mit einer völlig neuen Teamkonstellation ihren Erfolg gegen die BTS Neustadt hart erarbeiten mussten. Zwar führten seine Jungs von Anfang an, doch der Gastgeber nutzte kleine Schwächephasen der Seestädter zur Ergebniskorrektur. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit und zu Beginn des letzten Viertels drohte das

Spiel zu kippen. Doch die Spieler um Ali Bashiri zeigten an diesem Tag eine tolle kämpferische Leistung und ein super Team-Play. Ein Pfund, das letztendlich den vierten Sieg im fünften Spiel bescherte.

 

"Heute hat jeder Spieler sein Potential abrufen können. Jeder Spieler konnte sich in die Scorerliste

eintragen und alle haben vollen Einsatz gezeigt. Das sieben Spieler ein so hohes Tempo gehen können ist bemerkenswert. Ich freue mich für Ali, dass er mit 24 Punkten wieder sein Können aufblitzen lassen konnte. Auch für Frerk, der oft viele kleine Dinge für das Team tut, freue ich mich sehr. Mit zwölf Punkten konnte er endlich wieder zweistellig punkten. Eine rundum gute Vorstellung des Teams“, zeigte sich Coach Seidel nach der Schlusssirene begeistert.

 

Ein Sieg, der übrigens schon vor dem letzten Spieltag der Hauptrunde viel Wert ist. Auch bei einer Niederlage gegen Basketball Lesum Vegesack (12. Dezember 2015, 18.30 Uhr Bogenhalle) beendet

das Seidel-Team die Gruppenphase auf Platz 1.

 

2. Herren verteidigt die Tabellenführung in der Oberliga West

Für die Basketballer der BSG Bremerhaven II verläuft die bisherige Oberligasaison wie geschnitten Brot. Am vergangenen Samstag fuhr das Team um Spielertrainer Andreas Hasenkamm einen nie gefährdeten 74:93 Auswärtssieg beim TV Georgsmarienhütte ein und verteidigte damit in einer sehr

ruppig geführten Partie die Tabellenführung.

 

Mit nur acht Spielern, davon drei aus dem Nachwuchsbereich, starteten die Seestädter in Osnabrück. Doch schon in der ersten Halbzeit konnte sich die Mannschaft (allen voran Andreas Hasenkamm mit sechs Dreiern) eine komfortable Ausgangssituation für den zweiten Durchgang herausarbeiten (45:32, 20. Minute).

 

Nach dem Seitenwechsel war es vor allem Steffen Gorgas, der im Bremerhavener Team für Punkte sorgte. 24 seiner insgesamt 26 Punkte (davon zwei Dreier) gingen in dieser Halbzeit auf sein Konto. Da auch Dennis und Cengiz Dastan an diesem Tag hochklassig trafen, war der sechste Sieg im sechsten Spiel nie ernsthaft in Gefahr.

 

Für die BSG spielten: Ganiyu Awolola-Amuzat (1 Punkt), Cengiz Dastan (14, 2 Dreier), Dennis Dastan (21/1), Clemens Ferber, Steffen Gorgas (26/2), Andreas Hasenkamm (18/6), Marten Timmermann (8/1), Alexander Pauli (5)

 

Richtungsweisendes Wochenende

Am kommenden Wochenende kommt es dann für die zweite Vertretung der BSG zu einer echten Standortbestimmung in Form eines Doppelspieltages. Bereits am Freitag, 4. Dezember ist der

Osnabrücker TB als Tabellendritter zu Gast in der Walter-Kolb-Halle (Tipp-Off 20 Uhr). Einen Tag später fordern die Weser Baskets aus Bremen (Platz 4) die Seestädter. Sprungball zu diesem Spiel ist um 18:30 Uhr in der Bogenhalle.

70:92 – BSG unterliegt beim Tabellenführer

von Daniel Rehn (2. Dezember 2015)


Die BSG (SFL/OSC) Bremerhaven hat das Kräftemessen mit Spitzenreiter Lok Bernau verloren. Gegen den nach wie vor ungeschlagenen SSV verlor die Mannschaft von Jan Lipke auswärts mit 70:92 (37:52).

 

Dünn besetzt gegen das Top-Team

 

Die Seestädter wussten bereits vor ihrer Reise nach Bernau nahe Berlin, dass die Partie kein Zuckerschlecken werden würde. Mit Tony Watson (gebrochene Nase), Simon Macherski (Fortbildung) und Pascal Schimanksi (Rückenprobleme) fehlten gleich drei etablierte Stammkräfte in der Rotation. Nicht die besten Voraussetzungen, um gegen das mit erfahrenen Pro A- und Pro B-Spielern sowie Basketballlegionäre besetzte Lok anzutreten, das hoch professionell den Aufstieg anpeilt.

Entsprechend schnell waren die Verhältnisse nach dem Tip-Off geklärt. Die Gastgeber spielten

mit dem Selbstvertrauen von neun Siegen aus neun Spielen locker, aber souverän auf und bestraften die leichten Fehler der BSG im Aufbau direkt (10:20, 6.). Für die Lipke-Truppe war das aber kein Grund einzuknicken. Trotz der mit acht Mann dünn besetzten Rotation hielt man immer noch gut mit (16:24, 10.).

 

Mit der fehlenden Erfahrung des Trios Watson / Macherski / Schimanski schlichen sich aber auch immer wieder Unkonzentriertheiten ins Spiel der Bremerhavener ein. Schwache Momente, die die Bernauer immer wieder für einfache Punkte ausnutzten (25:40, 15.). Bis zur Halbzeit hatte sich der Favorit so einen komfortablen Vorsprung erarbeitet (37:52, 20.).

 

Bremerhaven überzeugt mit kämpferischer Leistung

Das die Pause beiden Mannschaften nicht sonderlich gut tat, sah man nach dem Seitenwechsel. Lange drei Minuten dauerte es, bis Lok den ersten Korb der zweiten Halbzeit erzielte. Eine gewisse Lethargie machte sich breit, die das gute Tempo der ersten beiden Viertel vermissen ließ (40:56, 25.). Für die BSG wäre es eine gute Chance gewesen, um sich wieder ins Spiel zu bringen. Doch

auch ihre Würfe fielen nicht. Mit 9:17 ging auch das dritte, punktarme Viertel an die Hausherren (46:69, 30.).

 

Im Schlussabschnitt spielten Bremerhaven und Bernau wieder mit mehr Feuer. Schnelle Angriffe und intensive Aktionen an den Brettern begeisterten die knapp 500 Zuschauer wieder, die nun kämpferische Seestädter sahen (59:82, 35.). Am Ende konnte man dem Favoriten zumindest mit 24:23 ein Viertel abnehmen. Am deutlichen Erfolg des SSV Lok änderte dies aber nichts mehr (70:92, 40.).

 

BSG-Coach Jan Lipke nach der Begegnung: "Wir hatten heute unsere Chance, haben sie aber

nicht alle genutzt. Wir haben sehr gut von außen getroffen und gut zusammen gespielt. Leider haben wir zu viele einfache Körbe zugelassen und das 3.Viertel nicht genutzt, um ein knappes Spiel zu bekommen."

 

Die BSG spielte mit: Leandro Ribeiro (9), Devon Scott (10), Noah Westerhaus (10), Fabio Galliano (10), Lewis Londene (3), Marius Behr (8), Bo Meister (7) und Moritz Hübner (13)

Zum kommenden Spieltag: Das Superlativ Tabellenführer ist in beinahe allen Begegnungen präsent

von Jürgen Bohne (27. November 2015)

 

An den kommenden zwei Tagen geht es für unsere Teams quer Beet durch alle Ligen um die eigene Tabellenführung oder gegen den Tabellenführer. Allesamt interessante Spiele mit ungewissem Ausgang. Wir drücken die Daumen!

 

Mit drei Siegen aus drei Spielen ist die BSG 4 (Bezirksliga Bremen/Lüneburg) in die Saison gestartet und trifft am Sonntag auf den Tabellenführer Basketball Lesum Vegesack II. Kann das Team von Rene Kolk die Vorherrschaft im Lande Bremen auch in fremder Halle für sich entscheiden? Spielbeginn ist um 19 Uhr in der Lesumer Halle am Heisterbusch.

 

 Dieselbe Location für die Bezirksoberligamannschaft der BSG. Allerdings 24 Stunden früher. Mit 3 zu 2 Siegen trifft der Dritte aus Bremerhaven auf die zweitplatzierten Nordbremer (4/1). Zwei echte Spitzenspiele also für die Herrenmannschaften auf lokaler Ebene. 

Auf Reisen gehen auch die beiden Leistungsteams. Andreas Hasenkamm trifft am Samstag in der Oberliga  auf den TV Georgsmarienhütte (3/3) und möchte mit einem Sieg gegen den Tabellensechsten aus Niedersachsen die Tabellenführung verteidigen.

 

Tabellenführer ist auch der SSV Lok Bernau aus Brandenburg. Allerdings in der 1. Regionalliga und Bernau empfängt am Samstag die Mannschaft von Coach Jan Lipke. Damit kommt es zum wiederholten Male in dieser Saison zur Begegnung „Nachwuchs gegen Profis“. Hängen die Trauben für die Spielgemeinschaft aus Bremerhaven beim SSV zu hoch? (Zitat: Nordsee-Zeitung von heute). Wahrscheinlich. Auch wenn der heißeste Anwärter der Liga auf den Aufstieg  in die Pro B verletzungsbedingt auf ihren Center Jonas Böhm verzichten muss.

 

Spitze (4/1) ist auch die U18 der BSG in der Landesliga Gruppe Nord-Ost. Gegner ist am Samstag die BTS Neustadt (2/2) aus Bremen. Die Jungs von Patrick Seidel bestreiten damit bereits das vorletzte Spiel in dieser Gruppe. Die nächste Gruppenphase beginnt im neuen Jahr und dann geht es schon um die besten Plätze zur Teilnahme an der Niedersachsen Meisterschaft.

 

Ganz oben (nämlich Spitzenreiter mit 3 zu 0) steht auch die zweite BSG-Mannschaft der U16 in der Bezirksliga. Sonntags geht es für das Team von Kenny Patillo in den Bremer Süden zum Brinkumer BV. Beide Mannschaften konnten bisher klare Siege einfahren und hatten in den Spielen auf Augenhöhe jeweils knapp die Nase vorn. Sonntag geht es also auch hier um nichts Geringeres als um den Platz an der Sonne.

 

Das Superlativ „Tabellenführer“ hat heute Konjunktur. Diesmal allerdings für die U 18 vom Rot-Weiß Cuxhaven in der Bezirksliga. Die Küstenstädter sind am Samstag Gastgeber für die Mannschaft von Lucas Malkmus. Mit einem Sieg und einer Niederlage belegt seine Mannschaft derzeit Platz vier, ist damit allerdings auch nicht weit von Spitzenreiter Cuxhaven (3/0) entfernt. 

1. Regionalliga Nord:

Start verschlafen: BSG unterliegt den Aschersleben Tigers mit 72:97

von Daniel Rehn (18. November 2015)

 

"Das erste Viertel. Wieder einmal." – Bremerhavens Trainer Jan Lipke war nicht zufrieden. Erneut hat seine Mannschaft den Start in ein Spiel verschlafen, das man auf Augenhöhe hätte führen können. So stand am Ende mit dem 72:97 (29:54) gegen die Aschersleben Tigers die sechste Saisonniederlage im siebten Spiel fest.

 

Kollektiver Tiefschlaf zu Beginn

 

Dabei hatte man sich gegen die Tigers durchaus Chancen ausgerechnet. Mit einer Bilanz von zuvor drei Siegen aus sieben Spielen fanden sich die Gäste im Mittelfeld der Tabelle wieder. Die BSG hätte mit einem Sieg aufschließen können. Wenn man von Beginn an die volle Leistung gezeigt hätte.

Bereits nach wenigen Minuten war die Partie entschieden. Die Tigers legten einen Blitzstart hin (7:22, 5.). Allein Aschersleben Topscorer Markovic erzielte 17 seiner 36 Punkte im ersten Viertel und konnte überhaupt nicht unter Kontrolle gebracht werden. Nach zehn Minuten liefen die Gastgeber 24 Punkten Rückstand hinterher (10:34, 10.).

 

Im zweiten Viertel wachte man so langsam auf. Die Würfe fielen noch nicht hochprozentig, aber sie fielen endlich (23:40, 15.). Ein kleiner 6:0-Lauf gab den Seestädtern etwas mehr Sicherheit, aber auch kein Momentum (29:54, 20.).

 

Ohne Chance am Brett, trotzdem auf Augenhöhe

 

Halbzeit zwei begann wie die erste endete: Die BSG kam nicht wirklich gut ins Spiel, traf aber ihre Würfe langsam besser (40:66, 25.). Große Kopfschmerzen bereiteten allerdings die Rebounds. Hier kam man viel zu schlecht weg. "Wir haben es nicht geschafft eine intensive Defense zu spielen und konsequent auszuboxen", so Lipke.

 

Aschersleben dominierte die Bretter und griff nach 40 Minuten 20 Offensiv- und 34 Defensivrebounds ab. Die BSG kam gerade einmal auf 19 Rebounds insgesamt. Vor allem die Offensivrebounds brachten den Tigers im zweiten Versuch etliche einfache Zähler, die Bremerhaven auf Distanz hielten (53:79, 30.).

 

Das Schlussviertel spielten die Gäste routiniert runter und sicherten sich bei gleichbleibender Führung (64:88, 35.) am Ende mit 72:97 (40.) den vierten Saisonsieg.

 

"Wäre das erste Viertel nicht gewesen, hätten wir eine ganz enge Partie ausgestalten können", ärgerte sich Lipke. "Wir haben das Potential und die Möglichkeiten solche Spiele ausgeglichen zu führen und die Impulse zu setzen. Dafür dürfen wir uns allerdings nicht solche Aussetzer leisten, wie man sie heute die ersten zehn Minuten gesehen hat."

 

Die BSG spielte mit: Leandro Ribeiro (3), Pascal Schimanski (3), Bo Meister (10), Tony Leandro Watson (20), Fabio Galiano (1), Nils Ruttmann (2), Marius Behr (16), Moritz Hübner (14), Simon Macherski (1), Lewis Londene (2) und Clemens Ferber

 

Nächster Halt: ASC Göttingen

 

Ab Platz 9 beginnt derzeit die Abstiegszone und mit zwei Siegen steht der ASC Göttingen auf Platz 10. In direkter Nachbarschaft zur Bremerhavener Spielgemeinschaft. Für beide Vereine gilt es am kommenden Samstag, 21. November, den Anschluss an das Mittelfeld nicht abreißen zu lassen.

 

Doch trotz der Niederlagenserien halten beide Vereine bisher an ihrem Konzept fest. Die Ausbildung der Spieler steht im Vordergrund und auch in der niedersächsischen Basketballhochburg durchlaufen die Spieler ein Förderprogramm ähnlich wie in Bremerhaven. Regionalliga beim ASC, NBBL im Göttinger Team und Kaderspieler bei den Veilchen in der BEKO BBL. Viel Basketball auf höchstmöglichem Niveau.

 

Philipp Hadenfeldt (16) gegen Tony Watson (24) oder Anthony Okao (17) gegen Marius Behr (18) heißen Samstag die möglichen Duelle auf dem Court.  Das Match der Youngster ist um 18:46 Uhr im Göttinger Hainberg Gymnasium angesetzt.

60:94 gegen Wusterhausen: Seestädter sind keine Drachentöter

Devon Scott
Foto: Devon Scott im Kilby Athletic Center at AACS with the Bay Area Shuckers

von Daniel Rehn

Am Wochenende mussten die Seestädter im Duell mit der WSG Königs Wusterhausen mit einem 60:94 (31:44) die fünfte Saisonniederlage hinnehmen. Gegen die "Red Dragons" war es erneut die erste Halbzeit, die für die Vorentscheidung sorgte.

 

Das Team mit mehr Initiative gewinnt

 

Vor der Fahrt zum Gegner nahe Berlin hatte BSG-Coach Jan Lipke seine Mannschaft noch eingeschworen. Ohne Tony Watson, der bei den Profis im Kader stand, müsse man von Beginn an wacher sein. Nur dann habe das junge Team mit US-Neuzugang Devon Scott gegen die erfahrene Truppe aus Wusterhausen eine Chance. Und es schien, als hätten seine Worte gefruchtet.

 

Im ersten Viertel begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Die jungen Seestädter fanden zu Beginn auf jeden Angriff der Gastgeber eine Antwort. Machte Wusterhausen die Punkte, zog man sofort nach (9:9, 5.). Selbst als die Hausherren einen 12:0-Lauf hinlegten (10.), zeigten sich die BSG-Akteure noch unbeeindruckt und ließen sich nicht aus dem Konzept bringen (13:23, 10.).

"Anfangs hat man noch gemerkt, dass Wusterhausen sich etwas zu sicher gefühlt hat", so Lipke. "Sie spielten nicht ganz so gut auf, wie sie es sonst in der Saison taten."

 

Nachdem sich die "Red Dragons" auf das Auftreten der Gäste eingestellt hatten, ergriffen sie die Initiative und ließen ihre Erfahrung spielen. Die Führung wurde konsequent verteidigt (22:34, 15.) und so sehr sich die BSG auch streckte, sie kam nicht näher heran. Beim Stand von 31:44 aus Bremerhavener Sicht ging es in die Kabine (20.).

 

Halbzeit zwei als Katz-und-Maus-Spiel

 

Mit dem Seitenwechsel versuchten die Seestädter noch einmal eine Aufholjagd zu starten. Sie agierten aggressiver und mit mehr Risiko, wurden dafür aber nicht belohnt. Im Gegenteil: Wusterhausen sicherte sich fast sämtliche Defensivrebounds aus den wütenden Angriffen der BSG und traf im Gegenzug konsequent (37:56, 25.). Es war ein Katz-und-Maus-Spiel der erfahrenen Heimmannschaft gegen teils ungestüme Gäste. Zum Ende des dritten Viertels war die Entscheidung gefallen (40:68, 30.).

 

Das Schlussviertel war ein souveränes Verwalten der Führung durch die "roten Drachen", die nochmals etwas für ihre Korbdifferenz taten. Endstand: 60:94 aus Sicht der Lipke-Jungs.

 

"Wir haben in der entscheidenden Phase die nötige Intensität vermissen lassen", so Bremerhavens Coach nach dem Spiel: "Das ist schade, gehört aber zum Lernprozess."

 

Positives zog Lipke aus dem Debüt von Devon Scott. "Er hat heute ein gutes erstes Spiel für uns gemacht und gezeigt, dass er der Mannschaft auf lange Sicht mit seiner Erfahrung gut tun kann", lobte Lipke den 30-Jährigen, der zu Saisonbeginn ins Training der Mannschaft einstieg.

 

Die BSG spielte mit: Bo Meister (5), Simon Macherski (4), Leandro Ribeiro, Maurice Lünstroth (1), Fabio Galiano, Devon Scott (7), Marius Behr (20), Pascal Schimanski (10), Moritz Hübner (13)


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BSG-Team setzt erste Duftmarke in der Liga – Tony Watson mit 31 Punkten

Tony Watson
Tony Watson steuert 31 Punkte beim Sieg gegen Magdeburg bei

von Jürgen Bohne (26. Oktober 2015)

 

Die Fahrt zum Tabellenletzten BBC Magdeburg hat sich gelohnt. Mit einem 70:60 Sieg und den ersten zwei Pluspunkten im Gepäck kehren die Schützlinge von Jan Lipke aus Sachsen-Anhalt zurück. Zum ersten Mal in dieser Saison konnte sich die Bremerhavener Mannschaft gegen einen gleichwertigen Gegner beweisen und behielt prompt die Oberhand. Taktgeber in diesem Spiel war auf Bremerhavener Seite Tony Watson, dem an diesem Abend so ziemlich alles gelang und der nebenbei noch 31 Punkte für sein Team einsammelte.

Die Hausherren aus Magdeburg begannen in den ersten sechs Minuten souverän und gingen verdient mit 11:6 in Führung. Dem Bremerhavener Team fehlte bis dahin das Quäntchen Glück im Abschluss. Das änderte sich allerdings, als Magdeburg reihenweise Turnover produzierte und die BSG mit einem kleinen Zwischenspurt den Lauf der Magdeburger erst einmal stoppen konnte (15:17, 10. Minute).

 

Ein ähnliches Bild im zweiten Viertel. Wieder kamen die Magdeburger besser ins Spiel, konnten den Rückstand egalisieren und gingen kurz darauf wieder in Führung (23:21). Aber dank einer guten Teamleistung blieb die Bremerhavener Spielgemeinschaft an den Hausherren dran. Magdeburg mühte sich, konnte aber den Vorsprung nicht weiter ausbauen (32:30, 20.).

 

Bremerhaven mit konzentriertem Spiel nach der Pause

 

Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause und von dort kamen die Bremerhavener mit einer großen Portion Selbstvertrauen zurück. Nun wirbelten Tony Watson und Moritz Hübner im Angriff und bestimmten das Spiel der BSG. 18 der insgesamt 23 Punkte erzielten die beiden in den folgenden zehn Minuten und sorgten mit einem 12:2 Run für ein kleines Polster vor dem finalen Durchgang (44:53, 30. Minute).

 

Doch Magdeburg war noch nicht geschlagen. Hübner konnte aufgrund von Foulproblemen nicht mehr so agieren und damit fehlte eine Option auf Bremerhavener Seite. Bei noch vier verbleibenden Minuten auf der Uhr betrug der Vorsprung der Bremerhavener plötzlich nur noch fünf Punkte (55:60, 36. Minute). Aber Tony Watson behielt in der Crunchtime die Nerven. Immer wieder suchte er das 1 gegen 1, zog damit die Fouls und verwandelte die einfachen Punkte von der Freiwurflinie. Pascal Schimanski besiegelte die Magdeburger Niederlage mit einem erfolgreichen Dreipunktwurf mit Ablauf der Spieluhr.

 

Jan Lipke war nach dem Spiel auch voll des Lobes für das Auftreten seiner Mannschaft. „Wir haben heute eine sehr gute Teamleistung abgeliefert und dazu Tony mit starker individueller Leistung. Ich freue mich für die Jungs, die sich heute ihren ersten Sieg in der 1. Regionalliga hart erarbeitet haben.“

 

Für die BSG spielten: Tony Watson (31 Punkte, davon 2 Dreier), Moritz Hübner (18, 2), Pascal Schimanski (8, 2), Simon Macherski (4), Fabio Galiano (4), Noah Westerhaus (3), Nils Ruttmann (2), Bo Meister (2) Marius Behr (1), Patryk Pyra, Leandro Rebeiro und Clemens Ferber


Beste Werfer Magdeburg: Arabadzhiyski (18), Kongbo (14)                                          

BSG-Herren reisen zum Regionalligaspiel nach Magdeburg

von Jürgen Bohne (23. Oktober 2015)

 

Schwere Aufgaben stehen den Spielern um Coach Jan Lipke an diesem Wochenende bevor. Erst geht es am Samstag ins 300 Kilometer entfernte Magdeburg, dann folgen Sonntag noch 200 Kilometer Richtung Hannover zum NBBL-Spiel nach Neustadt am Rübenberge. Doch der Fokus richtet sich erst einmal auf das Spiel in Sachsen-Anhalt.

 

„Wir müssen endlich vom Kopf her in der Liga ankommen“, lautete Lipkes Fazit nach der 68:98 Niederlage gegen die Hannover Korbjäger. Ein Appell an seine Spieler, der schon am kommenden Samstag umgesetzt werden sollte. Die Magdeburger sind mit fünf Niederlagen gestartet und belegen den letzten Tabellenplatz.

Der ehemalige Pro A-Ligist hat schwere Zeiten hinter sich. Zwei Jahren in Folge mussten die Otto Baskets den Abstieg hinnehmen und findet sich nun in der 1. Regionalliga wieder. Mit Nachwuchsspielern, aber auch mit internationalen Kräften aus dem europäischen Raum versuchen die Sachsen-Anhalter in dieser Saison einem nochmaligen Abstieg zu entgehen.

 

Dafür haben die Ostdeutschen kürzlich personell aufgerüstet. Neben dem US-Amerikaner Tyshawn Bell, dessen Einsatz am Samstag allerdings fraglich ist, wurde der Franzose Dimitri Kongbo (2,06 m) verpflichtet. Der Power Forward vom französischen Club Anneciens (2. Liga) konnte sich in seinem ersten Einsatz am letzten Wochenende schon bewähren und war mit 12 Punkten Topscorer seines Teams.

 

BSG-Coach Lipke erwartet ein Spiel auf Augenhöhe und gibt ein klares Ziel aus. „Wir wollen Samstag unser erstes Spiel in dieser Regionalliga Saison gewinnen, dafür haben wir unter der Woche gearbeitet.“

 

Das Spiel beginnt um 19 Uhr in der Magdeburger Hermann-Gieseler-Halle.

1. Regionalliga Herren Nord

68:98 gegen die Hannover Korbjäger: "Es wird Zeit in der Liga anzukommen"

Foto Jürgen Schinke
Foto Jürgen Schinke

von Daniel Rehn (19. Oktober 2015)

 

Viertes Spiel, vierte Niederlage. Die BSG (SFL/OSC) Bremerhaven kriegt in der 1. Regionalliga nach wie vor keinen Fuß auf den Boden. Gegen die Hannover Korbjäger setzte es mit 68:98 (30:48) erneut eine Niederlage, die deutlicher ausfiel als nötig.

 

Hannover kauft den Seestädtern den Schneid ab

 

Mit den Korbjägern gastierte am vergangenen Wochenende eine der besten Mannschaften der Liga im Eisbären Trainingszentrum. Die erfahrenen Hannoveraner standen vor der Partie mit drei Siegen und einer Niederlage bereits gut in der Tabelle da. Auf der Gegenseite konnte BSG-Trainer Jan Lipke nach einer zufriedenstellenden Woche der Vorbereitung seit Langem wieder auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

Die guten Ergebnisse des Trainings waren allerdings schnell wieder passé. Die Gäste setzten den jungen Bremerhavenern von der ersten Minute an zu. Nach wenigen Minuten lagen die Hausherren bereits mit 0:10 (4.) zurück. Hannover entzog sich sämtlichen Versuchen Ball wie Gegner zu verteidigen und nutzte die Lücken in der BSG-Defensive für einfache Punkte (13:27, 10.). Allein

Hannovers Vincent Garrett erzielte 19 seiner insgesamt 35 Punkte im ersten Viertel und schraubte sein persönliches Punktekonto noch weiter nach oben.

 

Auch im zweiten Viertel änderte sich nur wenig im Vergleich zu den ersten zehn Minuten. Bis zur Pause hatten die Korbjäger den kämpferischen Bremerhavenern den Schneid abgekauft (30:48, 20.).

 

Viel Kampf, keine Belohnung: Gewohntes Bild in Halbzeit zwei

 

Nach dem Seitenwechsel diktierten die Korbjäger weiterhin ihr Spiel. Schnelles Passspiel, das Warten auf die Lücke auf dem Weg zum Korb respektive den freien Spieler für den offenen Wurf, dann der Abschluss. Bremerhaven fehlten in dieser Phase die spielerischen Mittel, um weiter dagegenhalten zu können (51:71, 30.).

 

Dem zum Trotz gaben sich die Seestädter nicht auf und versuchten immer wieder doch noch eigene Akzente zu setzen. Mit schwindenden Bremerhavener Kräften fiel es Hannover jedoch zusehends leichter den Abschluss zu suchen und zu punkten. Zum Ende zogen die Niedersachsen nochmals davon und sicherten sich den ungefährdeten Sieg (68:98, 40.).

 

"Auch heute hat die kämpferische Einstellung bei den Jungs gestimmt. Kampf allein reicht allerdings nicht. Es geht um eine gute Verteidigung. Sie ist beim Basketball der Schlüssel zum Erfolg. Es geht am Ende nicht darum mehr Punkte zu erzielen als der Gegner, sondern weniger Punkte

zuzulassen", so Jan Lipke nach der Begegnung.

 

Lipke weiter: "Wir haben heute schlecht verteidigt und daran müssen wir arbeiten, anstatt uns auf Wettschießen für die 100 Punkte einzulassen. Es wird Zeit, dass wir endlich auch vom Kopf her in der Liga ankommen und uns an die Intensität, die hier gespielt wird, anpassen. Dass wir dazu in der Lage sind, haben wir schon angedeutet."

 

Die BSG spielte mit: Ribeiro, Schimanski 8, Meister 7, Westerhaus 12, Watson 20, Galiano 11, Londene 3, Behr 3, Hübner 2, Macherski 2, Lünstorth, Pyra

 

Hannovers beste Werfer: Garrett 35, Sprude 17, Simonis 13

 

Regionalligamannschaft der BSG (SFL/OSC) Bremerhaven erneut mit einem Heimspiel – gibt es am Samstag den ersten Saisonsieg?

von Jürgen Bohne (16. Oktober 2015)

 

Drei Spiele – drei Niederlagen. Das ist die bisherige Bilanz der Bremerhavener Spielgemeinschaft als Rookie in der 1. Regionalliga Nord. Aber, die Nervosität aus den Auftaktspielen scheint überwunden. Beim Spiel gegen den Pro B-Absteiger Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen am letzten Wochenende zeigte die Leistungskurve bereits deutlich nach oben. Nun erwarten die Seestädter am Samstag, 17. Oktober die Hannover "Korbjäger" zum dritten Heimspiel der noch jungen Saison.

 

Platz 5 nehmen die Hannoveraner nach drei Siegen und einer Niederlage derzeit ein und halten damit engen Kontakt zur Tabellenspitze. Korbjäger-Coach Thorsten Freiheit baut auf die Erfahrung seines international zusammengesetzten Kaders. Mit Vincent Garrett kam vor wenigen Wochen noch ein Spieler aus der amerikanischen Collegeliga NCAA1 in die niedersächsische Landeshauptstadt. Gemeinsam mit Zygimantas Simonis, Kalvis Sprude, Adrian Kuyinu und Ishmael Fontaine bildet Garrett das Gerüst eines bis dato erfolgreichen Hannoveraner-Teams.

 

Doch dessen Präsident Aleksandar Tunjic warnt seine Mannschaft vor einer zu überheblichen Einstellung. „Die Situation in Bremerhaven mit drei Niederlagen am Stück macht unsere Aufgabe nicht leichter.“

 

BSG-Coach Jan Lipke ist hinsichtlich der kommenden Aufgabe entspannt. Er kennt die Qualität seiner Spieler und weiß, dass das intensive Training irgendwann belohnt wird. „Wir haben am Samstag nichts zu verlieren und können frei aufspielen. Hannover ist ein erfahrenes Team und sicherlich eine sehr gute Mannschaft. Wir entwickeln uns gut und trainieren hart und werden dem international besetzten Gästeteam alles was wir haben entgegenwerfen.“

 

Ob sich der Erfolg bereits am Samstag einstellt, können die Fans der Bremerhavener Mannschaft ab 15 Uhr verfolgen. Allerdings ist zum jetzigen Zeitpunkt der Austragungsort noch ungewiss. Geplant ist das Spiel im Eisbären Trainings Center, Amerikaring 11, doch die Staffelleitung hat sich zu einer Verlegung aus der Sporthalle Gaußschule heraus noch nicht positiv geäußert.

 

Wir werden selbstverständlich rechtzeitig über die Spielhalle informieren.

1. Regionalliga Nord Herren: 61:101 – Drei Viertel lang gut mitgehalten

BSG Trainer Jan Lipke
BSG Trainer Jan Lipke sieht sein Team trotz Niederlage auf einem guten Weg

von Daniel Rehn (12. Oktober 2015)

 

Paroli bieten – und zwar so lange wie möglich: Das war das

erklärte Ziel der BSG (SFL/OSC) Bremerhaven vor dem Spiel gegen Pro-B-Absteiger BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen. Drei Viertel lang hat das für die Mannschaft von Jan Lipke sehr gut geklappt. Dann siegten Routine und Athletik über Kampfgeist in einem Maße, das dem Spielverlauf am Ende mit 61:101 (28:42) nicht gerecht wurde.

 

Jugendliche Underdogs ärgern das Profiteam

 

Während die BSG Bremerhaven erneut mit einer extrem jungen

Mannschaft den Weg in die Fremde antraten, trafen sie auf ein Team aus

gestandenen Profispielern. Spielten die "Sixers" der Basketball-

gemeinschaft letzte Saison noch in der Pro B, haben sie für die aktuelle Spielzeit den direkten Wiederaufstieg als Saisonziel ausgegeben. Zahlreiche Neuverpflichtungen sorgten mit drei Siegen aus drei Partien bereits vor diesem vierten Spieltag für eine makellose Bilanz.

 

Wer bei dieser Konstellation eine einfache Aufgabe für die gastgebenden "Sixers" erwartete, sollte sich getäuscht sehen. In den ersten Minuten hielten die Seestädter den Favoriten gut in Schach und

gestalteten die Begegnung ausgeglichen. Einzig über die athletischen Vorteile gelang es den Hausherren sich der giftig auftretenden Gäste zu erwehren (10:21,10.). Mehr noch: Die Lipke-Truppe freundete sich mit zunehmendem Spielverlauf immer besser mit ihrer Rolle als stichelnder Underdog an. Auf jeden kleinen Lauf der BG antworteten die Bremerhavener und blieben dran (28:42, 20.).

 

"Wenn wir unterm Korb besser ausgeboxt hätten, dann hätten wir sie richtig ärgern können. Aber da merkte man das Mehr an Spielerfahrung und auch Muskelmasse einfach", fasste BSG-Coach Lipke die erste Halbzeit zusammen.

 

Einbruch im Schlussviertel sorgt für die Entscheidung

 

Mit dem Seitenwechsel drehte die BSG noch weiter auf. Die Defensivarbeit trug Früchte und man schenkte den Gastgebern kaum noch einfache Punkte. Mit 22:17 holte man sich sogar das Viertel und schnupperte am ganz großen Coup (50:59, 30.).

 

Der hohe Einsatz der ersten 30 Minuten forderte allerdings seinen Tribut. Die Konzentration fehlte auf Seiten Bremerhavens, während die "Sixers" nun ihre ganze Routine ausspielten und nochmals Tempo und Druck erhöhten. Mit einem 18:0-Lauf brach der letzte Widerstand der aufopferungsvoll kämpfenden BSG-Akteure, die den Favoriten über lange Strecken alles abverlangten (61:101, 40.).

 

"Das Ergebnis spiegelt leider überhaupt nicht wieder wie umkämpft das Spiel tatsächlich war. Wir haben drei Viertel lang mitgehalten und einem letztjährigen Pro-B-Team ordentlich Probleme bereitet", so Lipke, der sich trotz der Höhe der Niederlage von seiner Mannschaft begeistert

zeigte.

 

Die BSG findet sich mit drei Niederlagen nach drei Spielen zwar am unteren Tabellenende wieder, blickt aber trotzdem positiv auf die kommenden Aufgaben (u.a. kommenden Samstag, 17.10., ab 15:00 Uhr gegen die Hannover Korbjäger in der Sporthalle Gaußschulen).

 

Lipke: "Ich glaube nicht, dass irgendjemand hier und heute erwartet hätte, dass wir mit einer Truppe lauter 16- bis 18-Jähriger das Spiel so lange so offen gestalten können. Gerade das ist für mich ein

deutliches Zeichen unserer Entwicklung. Wir sind auf einem guten Weg."

 

Die BSG spielte mit: Tony Watson (25 Punkte), Moritz Hübner (20), Noah Westerhaus (7), Bo Meister (3), Fabio Galiano (2), Marius Behr (4), Simon Macherski, Patryk Pyra, Leandro Ribeiro, Clemens Ferber und Lewis Londene.

 

Beste Werfer BSW Sixers: Kordis 24, Touray 22, Tyrna 12, Bitinas 12, Winterstein 10

 

1. Regionalliga: BSG I muss Sonntag gegen Bundesligaabsteiger BSW Sixers ran

In der 1. Regionalliga gibt es einige Vereine, die über einen Aufstieg in die 2. Bundesliga (Pro B) nachdenken. Der BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen (6:0 Punkte, Platz 2) gehört definitiv zu diesen Anwärtern. Steht das Bremerhavener Team damit vor einer unüberwindbaren Hürde in Sandersdorf (Sachsen-Anhalt)?

 

„Wir nehmen die Herausforderung gegen die Sixers an. Auch wenn die letzten beiden Spieltage vom Ergebnis her nicht für uns sprechen, ist das Team gefordert, sich auch in fremder Halle auf hohem Niveau zu präsentieren“, möchte Lipke eine Reaktion von seiner Mannschaft sehen. “Sollte es dann nach guter Leistung trotzdem nicht zum Sieg reichen, ist das Ergebnis erst einmal zweitrangig“, so Lipke weiter.

 

Zunächst einmal brauchen seine Jungs ein lockeres Händchen in der Offense. Zu verkrampft agierte der Nachwuchs bisher und viele Würfe verfehlten deshalb ihr Ziel. Auch in der Defense muss effektiver gearbeitet werden, denn gerade am Brett wartet am Sonntag der Big Man der Sixers, Jaroslav Tyrna. Neben Tyrna startet Center Adam Touray (2,06 m), der ebenso wie sein Point Guard Robert Zinn für den Kooperationspartner Mitteldeutscher Basketball Club (MBC) in der BEKO BBL aufläuft. Bei dem Klub, bei dem auch der Bremerhavener Dominique Johnson unter Vertrag steht.

 

Tipp Off ist um 16 Uhr in der Sporthalle Sandersdorf.

68:122 – VfL Stade eine Nummer zu groß für die BSG

von Daniel Rehn (5. Oktober 2015)


Zweites Spiel, zweite Niederlage. Der Start in die Regionalligasaison verläuft für die BSG (SFL/OSC) Bremerhaven noch nicht wie gewünscht. Gegen den VfL Stade setzte es zu Hause eine deutliche 68:122 (32:60)-Niederlage.

 

Die Seestädter begannen im Vergleich zur Auftaktniederlage gleich mit vier neuen Spielern. Westerhaus, Ferber, Lunstroth und Watson gaben ihr engagiertes Debüt für die BSG. So verliefen die ersten Minuten auch ausgeglichen (6:8, 3.). Stade stellte sich allerdings schnell auf die Gastgeber ein und drehte ihnen mit ihrer starken Verteidigung regelrecht den Saft ab. Innerhalb von fünf Minuten zog der VfL auf 8:24 davon (8.), während die Lipke-Truppe kein Mittel gegen die aggressive Defense fand. Die Partie war schon zu Ende des ersten Viertels entschieden (9:35, 10.).

 

Stade schneller im Kopf und auf den Beinen

 

"Stade war nicht nur präsenter, sondern auch wacher. Sie waren schneller im Kopf und auf den Beinen. Das haben sie uns zu jeder Zeit spüren lassen", zeigte sich BSG-Coach Lipke nach der Partie beeindruckt. Bis zur Pause hatte sich Stade, angeführt vom spielstarken und treffsicheren Karl Finley auf 32:60 abgesetzt (20.). Auf Seiten der BSG traf US-Guard Tony Watson nun besser, aber nicht ausreichend, um sein Team zurück ins Spiel zu bringen.

 

Das Bild der ersten Halbzeit sollte sich nach dem Seitenwechsel erneut so abzeichnen. Stade nutzte jede Unachtsamkeit und Abschlussschwäche der Hausherren gnadenlos aus. Bremerhaven mühte sich hingegen zu jedem einzelnen Punkt, hart erkämpft gegen die aufmerksame VfL-Defense. Selbst als der VfL etwas Druck rausnahm, hielt man die BSG mühelos auf Abstand (54:97, 30.).

 

Ein Spiel, von dem man nur lernen kann

 

Im Schlussviertel wechselten beide Teams nochmals munter durch, um allen Akteuren Spielpraxis zu verschaffen. Stade fiel es dabei wieder leichter Tempo und Intensität aufrecht zu erhalten und das Ergebnis in die Höhe zu schrauben (68:122, 40.). „Ein eindrucksvolle Teamleistung“, geriet selbst Stades Trainer Nemo Weber zeitweise ins Staunen.

 

"Das war heute eine Basketball-Demonstration“, stellt auch BSG-Coach Lipke fest. „Stade hat so ziemlich alles richtig gemacht, was man als Team auf dem Feld anstellen muss, um einen Gegner mit einer intensiven Defense und zielstrebigen Offense in Schach zu halten. Wir können von so einem Spiel nur lernen und uns einiges davon abschauen", so Jan Lipke weiter.

 

Die BSG spielte mit: Leandro Ribeiro (3), Pascal Schimanski (6), Bo Meister (3), Noah Westerhaus (6), Alireza Bashin, Fabio Galiano (7), Lewis Londene (7), Marius Behr (2), Moritz Hübner (18), Clemens Ferber, Maurice Lunstroth und Tony Watson (16)

1. Regionalliga Herren Nord

BSG (SFL/OSC) Bremerhaven empfängt den Vfl Stade oder: Lipke gegen Lipke

von Jürgen Bohne (1. Oktober 2015)

 

Am Sonntag um 16 Uhr wird es wieder ernst für die Mannschaft um BSG-Trainer Jan Lipke (Foto Thorsten Ketzmar). Nach einem spielfreien Wochenende geht es nun gegen den Vfl Stade. Und es geht darum sich besser zu präsentieren, als in dem Auftaktspiel gegen den BC Rendsburg.

 

„Wir haben uns in dieser Woche gut vorbereitet“, hofft Lipke auf eine Leistungssteigerung. Die wird seine Mannschaft nach dem letzten Auftritt auch brauchen, denn der Vfl Stade gehört mit zu den Favoriten um den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

 

In seiner ersten Saison als verantwortlicher Übungsleiter beim Vfl Stade hat Nemo Weber (25) sein Team kräftig durchgemischt. Gleich sieben neue Spieler haben den Weg in die niedersächsische Kreisstadt gefunden. Neben dem erst 19-jährigen shooting star der Liga, Mubarak Salami (Hamburg Sharks), dem US-Amerikaner Karl Finley und dem Spanier Oscar Andres setzt auch der kleine Bruder vom Bremerhavener Coach, Tom Lipke (Foto Fromme), seinen Basketballkarriere in Stade fort,

 

Der ehemalige Jugendnationalspieler hat sich im Laufe der Jahre spielerisch bis in die 2. Bundesliga entwickelt. Zuletzt war Tom bei den BSW Sixers aus Bitterfeld in der Pro B aktiv, bevor er jetzt zum Vfl wechselte. Am Sonntag kommt es somit zum Duell der beiden Brüder. „Dieses Duell werden wir sportlich austragen. Tom ist einer der Leistungsträger im Stader Team. Er wird nicht freiwillig schlecht spielen um seinem Bruder einen Gefallen zu tun“, ist sich Coach Lipke sicher.

 

Lipke selbst kann am Sonntag zum Tipp Off (16 Uhr, Sporthalle Gaußschule) auf zwei Spieler zurückgreifen, die im ersten Spiel noch fehlten. Noah Westerhaus (TSV Quakenbrück) hat seine Gehirnerschütterung auskuriert und für Tony Watson liegt mittlerweile die Freigabe von seinem ehemaligen Verein vor.

Oberliga Herren West

BSG II gewinnt Heimspiel mit 99:80 gegen den Delmenhorster TV

BSG II vs DTV vom 26.9.2015
Andreas Hasenkamm stimmt die Mannschaft ein

von Jürgen Bohne (29. September 2015)


Gleich am ersten Spieltag empfing die Spielgemeinschaft (SFL/OSC) Bremerhaven mit dem Regionalligaabsteiger Delmenhorster TV „Devils“ einen Hochkaräter der Oberliga Herren West. Doch die Mannschaft von Coach Andreas Hasenkamm ließ sich von dem großen Namen nicht beeindrucken.


Der BSG-Motor lief im ersten Viertel noch nicht richtig rund. Die Defense lud die Delmenhorster Spieler am eigenen Brett zu nochmaliger Chancenverwertung ein. In der Offensive wurden die einfachen Punkte vergeben. Doch irgendwie kam bei den Zuschauern nie das Gefühl auf, dass das Heimteam große Schwierigkeiten mit den Gästen hatte. Dafür spielten die Delmenhorster zu diesem Zeitpunkt nicht clever genug (20:20, 10. Minute).


Die Fehlerquoten blieben auch in den folgenden Minuten hoch (27:27, 15. Minute), dann gaben die Seestädter endlich Gas. Mit einem 22:4 Lauf zogen sie Punkt um Punkt davon und schraubten den Spielstand auf 49:31 (20. Minute).


Damit war das Spiel aber noch lange nicht entschieden. Die Gäste erhöhten nach dem Wechsel nun ihrerseits die Schlagzahl und suchten die Wende mit einer Ganzfeldpressverteidigung. Fünf Dreier, davon drei in Folge brachten die „Devils“ wieder bis auf acht Punkte heran. Allerdings hielten die Spieler um Gästecoach Stacy Sillektis dieses Tempo nicht lange durch. Zwei Ballverluste der Devils reichten der BSG, um die Führung wieder auf 75:63 (30. Minute) auszubauen.


Auch in den finalen zehn Minuten sah die kleine Fangemeinde in der Halle an der Bogenstraße ein ansehnliches Oberligaspiel. Mit einem besseren Ende für die Heimmannschaft, die dank einer konstant hohen Trefferquote nie Zweifel am ersten Sieg in der neuen Saison aufkommen ließ.


Für die BSG spielten: Cengiz Dastan (9 Punkte), Dennis Dastan (11), Steffen Gorgas (17, 1 Dreier), Andreas Hasenkamm (16, 4), Alexander Pauli (11), Nils Ruttmann (4), Florian Schröder (6), Jona Spradley (14, 1), Frerk Tietje (2), Marten Timmermann (9, 1), Bastian Rost und Sven Schroer.


Beste Werfer für Delmenhorst: Saldukas (18), Ammermann (17), E. Sillektis und Holder je 15 Punkte

Heimspiele der BSG- und Eisbärenteams fordern an diesem Wochenende die Fans - BSG II weicht in die Bogenhalle aus

von Jürgen Bohne (25. September 2015)

Wer sich an diesem Samstag gern den Tag mit Basketball gucken vertreiben möchte, der nehme besser einen Picknickkorb mit. Vier Spiele, von jung bis alt, finden in der Basketballschule statt.

 

Bereits um 10 Uhr starten die beiden U14-Eisbärenteams in die Bremer Bezirksligasaison, gefolgt von der U16.2 der BSG gegen Bremen 1860. Ebenfalls ein Spiel aus der Bezirksliga. Später am Nachmittag treten dann die Senioren in Aktion. Die 3. Herren treffen um 17 Uhr in einem Bezirksoberligaspiel auf den BC VSK Osterholz-Scharmbeck und die 4. Herren im Anschluss daran auf den letztjährigen Vizemeister der Bezirksliga, den TSV Lamstedt.

 

Weiterhin kein Basketball in der Walter-Kolb-Halle

Schlechte Nachrichten aus dem Hause des Magistrats. Sollte doch die Walter-Kolb-Halle noch im September wieder für die Punktspiele zur Verfügung stehen, macht nun die Insolvenz des früheren Korbanlagenbauers einen Strich durch die Rechnung. Ein passendes Ersatzteil für die Deckenbefestigung ist jetzt nicht mehr zu bekommen.

 

Doch damit nicht genug. „Passt das Ersatzteil von anderen Anbietern nicht zur Korbanlage, kann das weitreichende Folgen auf die gesamte Halle haben“, hat Regionalligacoach Jan Lipke in Erfahrung gebracht. „Möglich, dass aus statischen Gründen noch weiteren Arbeiten am Hallendach durchgeführt werden müssen. Die Arbeiten könnten sich dann bis ins nächste Jahr hineinziehen.“

 

Oberligateam weicht in die Bogenhalle aus

Nils Ruttmann, als Spielplangestalter für die BSG und Eisbären e.V., ist deshalb im Moment nicht zu beneiden. Alle zeitlich terminierten Spiele aus der Walter-Kolb-Halle müssen verlegt werden. Adäquater Ersatz steht zwar mit den Sporthallen Gaußschule und Bogenhalle zur Verfügung, doch die Zeiten dort sind natürlich mittlerweile durch andere Sportarten belegt.

  

Glückliche Fügung für das Oberligateam, dass die Basketballabteilung des TSV Wulsdorf an diesem Samstag ihre Spielzeit in der Bogenhalle zur Verfügung stellen konnte. Somit kann das Auftaktmatch gegen den TV Delmenhorst doch wie geplant durchgeführt werden. Tipp Off ist um 18 Uhr.

1. Regionalliga Herren Nord

51:90 - Geschwächte BSG verpatzt den Saisonauftakt

Foto: Jürgen Schinke
Foto: Jürgen Schinke

von Daniel Rehn (20. September 2015)

 

Das erste Spiel der Saison ist für viele ein Gradmesser, wie die kommende Spielzeit verlaufen wird. Für die BSG (SFL/OSC) Bremerhaven sollte dies nach dem 50:91 (22:52)-Auftakt gegen den BC Rendsburg nicht gelten. Dafür hatte das Team der Seestädter zu wenig mit der Mannschaft zu tun, die sich letzte Saison mehr als einmal als hochklassig erwiesen hat.

 

So fehlten neben Tony Watson, für den nach seinem Wechsel vom irakischen Verband noch keine Freigabe vorliegt, sieben weitere Akteure der BSG verletzungsbedingt. "Bis auf Pascal Schimanski standen nur U16- und U19-Spieler auf dem Feld", so Bremerhavens Coach Jan Lipke. "Da überrascht es nicht, wenn wir über 40 Minuten physisch wie auch vom Kopf her nicht immer mithalten konnten."

 

Die Entscheidung fällt bereits zur Halbzeit

 

Um die personellen Verluste auszugleichen, begann die BSG zum Auftakt mit einer Zonenverteidigung, um die körperliche Unterlegenheit durch schnelle Füße und aufmerksame Defensivarbeit auszugleichen. Die schnellen Füße waren da, nur die Aufmerksamkeit ließ auf sich warten. Über 0:7 (3.) und 8:17 (7.) setzten sich die Twisters aus Rendsburg schon zum Ende des ersten Viertels auf 10:23 ab (10.).

 

Für die jungen Seestädter, die sich an das hohe Tempo der Rendsburger gewöhnen mussten, lief offensiv nicht viel zusammen. Technische Fehler und schwache Abschlüsse eröffneten den Twisters immer wieder leichte Punkte. (12:33, 13.). Bis zur Halbzeit zogen die Rendsburger mit ihren guten Distanzschützen Punkt um Punkt auf 22:52 davon. Die Vorentscheidung.

 

Lehrgeld zahlen in Halbzeit zwei

 

Die BSG kam nach der Pause besser aus der Kabine. Mit einem 7:0-Lauf gab man ein klares Lebenszeichen von sich (29:52, 24.). Dass das aber überhaupt klappte, war auch dem gedrosselten Tempo der Rendsburger geschuldet. Mit einer komfortablen Führung im Rücken nutzten die Gäste die zweite Hälfte nämlich zum Testen einiger taktischer Varianten, die noch nicht ganz fruchteten.

 

Eine Auszeit später wechselten die Twisters aber wieder auf ihre bewährte Spielweise. Mit ihrer aggressiven Defense forcierten sie die Bremerhavener Ballverluste und zogen mit neun Punkten in Serie wieder auf 29:61 davon (26.). Ein kurzes Aufbäumen der BSG wurde mit einem weiteren Lauf beantwortet (39:68, 30.).

 

Bremerhaven nutzte im Schlussabschnitt einige Nachlässigkeiten der Twisters, betrieben am Ende aber auch damit keine Ergebniskosmetik. Ein finaler 0:10-Lauf der Rendsburger aus Sicht der Seestädter setzte den Schlusspunkt unter das ungleiche Duell (50:91, 40.).

 

BSG-Coach Jan Lipke: "Die Niederlage ist in der Höhe schmerzhaft, aber den Umständen entsprechend auch verdient. Die Jungs haben in puncto Tempo und Physis heute mehr als einmal Lehrgeld gezahlt. Das Ergebnis selbst ist für uns kein Gradmesser, wohl aber die Spielweise, die in der Regionalliga gilt. Daraus werden wir unsere Konsequenzen ziehen."

 

Für die BSG spielten: Leandro Ribeiro (2 Punkte), Pascal Schimanski (7), Bo Meister (6), Alireza Bashiri (2), Fabio Galiano (4), Marius Behr (2), Moritz Hübner (16), Patryk Pyra (11), Lewis Londene und Noah Westerhaus.

 

Beste Werfer BCR: Terence Billups (25 Punkte), Christopher Geist (23)

Jugendteams starten in die Saison 2015-16

von Jürgen Bohne (18. September 2015)

 

Kaum sind die Sommerferien vorbei und die Sporthallen wieder geöffnet, startet auch schon die neue Spielzeit. Ob die kurze Vorbereitung ausreicht, um gegen den ewigen Konkurrenten Basketball Lesum Vegesack (BLV) zu bestehen, wird sich am Samstag zeigen.

 

 

Nils Ruttmann, Eisbärentrainer der U12 Bezirksoberligamannschaft, ist allerdings zuversichtlich. „Wir haben gut trainiert und die Jungs sind schon richtig heiß auf ihren ersten Saisonauftritt.“ Tipp Off ist bereits um 12 Uhr in der heimischen Basketballschule.

 

Schimanski wieder an Bord

Auch für die U14.1 beginnt am Samstag die Landesligasaison. Wieder dabei an der Seitenlinie: Coach Pascal „Kalle“ Schimanski, der nach zwei Jahren in Erfurt wieder zurück in der Seestadt ist. „Bei der Deutschen See Fischmanufaktur bin ich seit August an einem Projekt beteiligt und werde meine Bachelorarbeit darüber schreiben.“ Was danach kommt steht noch in den Sternen. „Aber

im Moment fühle ich mich wohl im Beruf und in der alten Heimat“, sagt Kalle.

 

Sein neuformiertes Team spielt um 16 Uhr in der Sporthalle Heisterbusch in Lesum. „Für einige Jungs ist es die erste Saison in diesem Leistungsbereich. Da steht in den ersten Spielen eher der Lerneffekt im Vordergrund“, weiß er aus eigener Erfahrung als langjähriger Trainer im Jugendbereich.

 

Lipke peilt Klassenerhalt an

Jan Lipke, Foto Ketzmar
Jan Lipke, Foto Ketzmar

Nordsee-Zeitung vom 17. September 2015


Der Aufstieg in die 1. Basketball-Regionalliga ist für die BSG SFL/OSC Bremerhaven eine große Herausforderung – sportlich und organisatorisch. Doch Jan Lipke nimmt alle Mühen im Interesse seiner jungen Spieler auf sich, weil er den Sprung in die vierthöchste Spielklasse als wichtigen Schritt in deren Entwicklung sieht: „Ich habe großes Vertrauen in meine Jungs.“


Dabei ist dem Trainer bewusst, dass seine Mannschaft schnell lernen muss, wenn sie das Saisonziel Klassenerhalt erreichen will. „Die Jungs müssen sich auf jeden Fall an das Niveau in der Regionalliga gewöhnen. Vom Technischen und vom Können her haben sie das drauf, aber bei der Physis und der Schnelligkeit müssen wir zulegen“, weiß der ehemalige Profi der Eisbären Bremerhaven. Rückschläge wie die 44:111-Klatsche in der Saisonvorbereitung gegen den Pro-B-Club Itzehoe Eagles sind daher einkalkuliert: „Das Spiel war sehr lehrreich. Die Jungs verstehen dann besser, was ich ihnen erklären möchte, wenn ich sage, dass wir sie nicht auf den U19-Bereich, sondern auf die Bundesliga vorbereiten.“


Weiterlesen auf http://www.nordsee-zeitung.de/sport-lokal_artikel,-Lipke-peilt-Klassenerhalt-an-_arid,1666343.html

1. Regionalliga: Tony Watson kommt für Chris Wilson

Tony Watson, Foto Bayer Leverkusen
Tony Watson, Foto Bayer Leverkusen

Pressemitteilung Eisbären Bremerhaven (16. September 2015)

 

Die Eisbären Bremerhaven haben den US-Amerikaner Tony Watson verpflichtet. Der 25 Jahre alte Point Guard kommt als Ersatzmann für Chris Wilson, der mit einer schwerwiegenden Rückenverletzung mehrere Monate ausfällt. Während Neuzugang Watson in erster Linie als Führungsspieler beim Regionalligateam der BSG Bremerhaven eingeplant ist, wird Chris Wilson trotz seines Ausfalls in Bremerhaven bleiben und seine kompletten Reha-Maßnahmen durchführen.


Tony Watson, der seit heute in Bremerhaven weilt, ist in Basketball-Deutschland kein Unbekannter. In der Saison 2013/2014 spielte er für Zweitligist Bayer Giants Leverkusen in der Pro A und steuerte durchschnittlich 15 Punkte und 6,2 Assists bei.  In der vergangenen Spielzeit ging Watson in Ungarn und dem Irak auf Korbjagd.


„Durch die Verletzung von Chris Wilson waren wir gezwungen zu handeln. Tony Watson bringt bereits einiges an Erfahrung mit und soll beim jungen Regionalliga-Team der BSG Bremerhaven, das am Wochenende in die Saison startet, eine Schlüsselrolle einnehmen. Trainieren wird er allerdings hauptsächlich mit den Profis“, erklärt  Eisbären-Geschäftsführer Jan Rathjen.

Steckbrief Tony Watson

Größe:  1,88 Meter
Gewicht:     80 Kilogramm
Position:       Guard
Geburtstag:     06. September 1990
Nationalität:   USA
Letzter Verein: Duhok (IRQ)

Noch drei Wochen - 1. Herren eröffnen die Saison 2015-16

1. September 2015

Saisonvorbereitung läuft - die Coaches planen - und lassen sich noch nicht in die Karten gucken. Aber die rasenden Reporter bleiben am Ball und in Kürze rechnen wir mit der Veröffentlichung der Kader für die Regionalligamannschaft und für die  Oberliga Herren. Zur Einstimmung können wir zumindest schon mal die Spielpläne beider Teams bekannt geben. 


Also dranbleiben!!

Chris Wilson kommt als Verstärkung für die Regionalliga

Chris Wilson, Foto: Eisbären Bremerhaven
Chris Wilson, Foto: Eisbären Bremerhaven

von Eisbären Bremerhaven (20. August 2015)


Die Eisbären Bremerhaven haben den US-Amerikaner Chris Wilson verpflichtet. Der 22 Jahre alte Point Guard spielte zuletzt für die Saint Joseph’s Universität in der US-Collegeliga NCAA und wird das Regionalliga-Team von Kooperationspartner BSG (SFL/OSC) Bremerhaven verstärken. Im BSG-Team soll Wilson, der bei den Eisbären-Profis als Trainingsspieler vorgesehen ist, eine Führungsrolle im Kampf um den Klassenerhalt übernehmen. In seinem letzten College-Jahr steuerte Wilson, der bereits in Bremerhaven eingetroffen ist und mit der Mannschaft trainiert, durchschnittlich 8 Punkte, 4,3 Rebounds und 2,7 Assists bei.


„Mit der Verpflichtung von Chris Wilson schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen erhöhen wir das Niveau und die Qualität im Training bei den Profis. Zum anderen bekommt die BSG Bremerhaven einen Leader für die schwere Saison in der Regionalliga“, freut sich Eisbären-Geschäftsführer Jan Rathjen. Unabhängig von der Personalie Wilson werden die Eisbären bis zum Saisonstart in der Beko BBL noch einen Starter für die Position des Shooting-Guards holen, ergänzt Rathjen.


Auch Regionalliga-Coach Jan Lipke gewinnt der Verpflichtung von Chris Wilson ausschließlich positives ab. „Ich habe Chris im Training beobachtet und bin mir sicher, dass er unserer unerfahrenen und jungen Mannschaft sofort helfen wird. Einen Aufbauspieler mit solchen Qualitäten hatten wir bislang nicht im Kader“, so Lipke.

Bremerhavener Talente empfehlen sich für höhere Aufgaben

von Jürgen Bohne (13. August 2015)


Jungen Spielern eine sportliche Grundlage für den Profisport geben – dieses Ziel verfolgen die Eisbären Bremerhaven mit der Unterstützung der Spielgemeinschaft. Für die jungen Spieler bedeutet diese professionelle Laufbahn aber auch eine ständige Herausforderung in verschiedenen Mannschaften und oft auch in verschiedenen Vereinen. Gleich drei Spieler verlassen aus diesem Grund Bremerhaven.

Helge Baues, Foto: Eisbären BEKO-BBL
Helge Baues, Foto: Eisbären BEKO-BBL

Helge Baues (21) kam als 17-jähriger aus Hannover in die Seestadt und bekam hier seine ersten Spielminuten in der 2. Regionalliga und in der NBBL. Sein Studium an der Hochschule Bremerhaven und die sportliche Entwicklung liefen parallel. Bereits nach einem Jahr konnte er erstmalig Bundesligaluft schnuppern und auch die Nationaltrainer (U 20) wurden auf ihn aufmerksam. In der Saison 2014-15 folgte der Sprung in die 2. Bundesliga (PRO A) zu den Bascats aus Cuxhaven.

 

Doch dieses Engagement dauerte für ihn nur eine Spielzeit, dann zogen sich die Bascats aus dem Bundesligageschäft zurück. Sein Trainer aus vergangenen Tagen, Hamed Attarbashi, lotste seinen ehemaligen Schützling deshalb an die Elbe zu den Hamburg Towers. Dort erwartet Helge eine besondere Aufgabe. Durch die Hamburger Kooperation mit dem SC Rist Wedel kann er in der PRO A und beim SC in der PRO B an seinen sportlichen Zielen arbeiten.

Abdulai Abaker #7, Foto: Manfred Gembalies
Abdulai Abaker #7, Foto: Manfred Gembalies

Abdulai Abaker folgt seinem Teamkollegen und wechselt nach zwei Jahren in Bremerhaven mit Einsätzen in der 2. Regionalliga und der NBBL ebenfalls zum SC Rist Wedel. „Ich denke, es ist an der Zeit eine Liga höher zu gehen und mich einer neuen Herausforderung zu stellen“, begründet der 19-jährige seinen Schritt.

 

Im Schnitt erzielte er in der NBBL 14,6 Punkte, 5,1 Assists, 3,9 Rebounds und 2,8 Ballgewinne pro Partie. Auch in der 2. Regionalliga bewies er seine Qualitäten und verbuchte durchschnittlich 14,9 Zähler.

Garai Zeeb, Foto: privat
Garai Zeeb, Foto: privat

In den Westen der Republik, zu den FRAPORT SKYLINERS Juniors verschlägt es dagegen Garai Zeeb. Mit seinen 18 Jahren hat Garai bereits eine hochklassige Basketball-Vita vorzuweisen. Seine Karriere begann 2011 mit einer Einladung zum Bundesjugendlager. Seitdem ist er Stammgast in den bundesdeutschen Nationalteams und hat gerade mit der U18 an der Europameisterschaft in Volos (Griechenland) teilgenommen.

 

Gordon Herbert (Headcoach FRAPORT SKYLINERS): „Garai ist ein Aufbauspieler mit einer guten Größe und Athletik. Er hat viel Potenzial, aber was mich am meisten beeindruckt hat: Er will ein guter Spieler werden und ist sehr motiviert. Natürlich hat er noch viel Arbeit vor sich, aber er ist jung und bringt eine gute Einstellung mit.“

 

Nach seinen Stationen in Bremerhaven (2. Regionalliga, NBBL, BBL) und Cuxhaven (PRO A) folgt also nun der nächste Schritt.  „Ich will mich an die erste Liga herantasten, das ist das große Ziel. Aber natürlich will ich auch in der NBBL und ProB erfolgreich spielen“, hat er klare Vorstellungen von seiner sportlichen Zukunft.

Aufstieg in die 1. Regionalliga - und keine geeignete Spielhalle in der Stadt

von Jürgen Bohne (4. August 2015)

 

Die Anfrage zum Aufstieg in die 1. Regionalliga kam überraschend. Aber Jan Lipke brauchte nicht lange, um die Frage zu beantworten. „Wir hatten uns schon vorab

mit diesem Thema auseinander gesetzt und vorsorglich bei der Ligaleitung unser Interesse bekundet“, sagt Lipke.

 

So rückte die Spielgemeinschaft aus Bremerhaven als drittplatziertes Team aus der 2. Regionalliga Nord hoch in die höchste deutsche Amateurspielklasse. „Der Aufstieg ist eine großartige Möglichkeit für uns. Gerade die jungen Spieler erhalten in der 1. Regionalliga die notwendige Wettkampfpraxis und sammeln hinreichend Erfahrung, um noch näher an die Profimannschaft herangeführt zu werden. Andere Beko Basketball Bundesliga-Vereine haben bereits ähnliche Strukturen, die sehr wichtig für die sportliche Entwicklung der jungen Spieler sind“, so Coach Lipke.

 

Doch plötzlich rückte die Planung auf die neue Spielzeit in den Hintergrund, als die Ligaleitung die gültigen Spielfeldmaße für die 1. Regionalliga zur Sprache brachte. Gelten für die 2. Regionalliga noch die Maße 14x26 Meter, nimmt die Abmessung eine Liga darüber um einen Meter in der Breite

und zwei Meter in der Länge zu. Selbst die Walter-Kolb-Halle war plötzlich nicht mehr für diese Spielklasse zugelassen.

 

Variante Carl von Ossietzky?

Jan Lipke brachte sofort die Variante „Umzug in die Sporthalle des Schulzentrums Carl von Ossietzky“ ins Spiel, denn dort wurde gerade der Hallenboden erneuert. "In Verbindung mit der Schulkooperation zwischen den Eisbären und der Georg-Büchner-Schule eine ideale Lösung für den Trainings- und Spielbetrieb", argumentierte Lipke zu Recht. 

 

„Zu teuer“ befand Seestadt Immobilien, zuständig für die Erhaltung städtischer Gebäude. Die Linien auf dem neuen Hallenboden können zwar kostenneutral aufgebracht werden, doch die Korbanlage ist nicht für den Wettkampfsport gerüstet. 26 000 Euro waren eine Hausnummer, die weder von den

Vereinen noch von der Stadt in der Kürze der Zeit zu stemmen war.

 

Also wieder zurück zur Walter-Kolb-Halle. Und hier konnte das Amt für Sport und Freizeit helfen. Rund 8.000 Euro stellt das Amt für das Versetzen der Deckenanlage und die neuen Linien auf dem Hallenboden zur Verfügung. Damit bleibt uns unsere Heimspielstätte erhalten und wir sagen

„Danke schön“, denn ohne das Engagement aller Beteiligten wäre dieses gravierende Problem so schnell nicht zu lösen gewesen.

 

Ein weiterer Dank geht an die Regionalliga für die Genehmigung der Sporthalle Gaußschule als Ersatzhalle, wenn die Kolb-Halle durch andere Veranstaltungen belegt ist. Die nach einem Brandschaden neu errichtete Sporthalle verfügt über die geforderten Feldmaße, aber nicht über die (in der Spielordnung festgelegte) Kapazität von 300 Zuschauerplätzen.

 

Nach diesen turbulenten Wochen mit unzähligen Telefonaten und Antragsschreiben können sich der BSG-Vorstand und die Coaches wieder um die sportliche Vorbereitung kümmern - oder die freien Tage genießen. Mitte August ist Trainingsbeginn. Dann kehrt das Leben wieder zurück in die Bremerhavener Spielstätten mit altbekannten Spielern und neuen Gesichtern auf und neben dem

Feld.

 

DBB U18-Jungen beherrschen Finnland sicher

Garai Zeeb
Garai Zeeb im Spiel der DBB-U18 gegen Finnland Foto: DBB

Pressemitteilung Deutscher Basketball Bund vom 27. Juni 2015

 

Die deutsche U18-Nationalmannschaft der Jungen hat das erste von zwei Testspielen gegen Finnland letztlich sicher gewonnen. Im Olympia-Stützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg siegte das Team von Bundestrainer Alan Ibrahimagic nach Anfangsschwierigkeiten mit 78:61 (14:18, 29:12, 22:14, 13:17). Morgen kommt es an gleicher Stätte zu einer weiteren Partie.

 

Die erste Fünf mit Luis Figge, David Krämer, Garai Zeeb (Foto), Niklas Kiel und Marcel Keßen wurde erst einmal kalt erwischt. Nach wenigen Sekunden hieß es bereits 0:5, nach zwei Minuten 1:9 und nach fünf Minuten 2:12. Die DBB-Auswahl hatte in allen Belangen noch kein Bein auf die Erde bekommen.

 

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