1. Regionalliga Herren Nord

90:70 – Versöhnlicher Saisonabschluss für die BSG Bremerhaven

1. Herren Regionalliga mit sportlicher Unterstützung aus der Oberligamannschaft
1. Herren Regionalliga mit sportlicher Unterstützung aus der Oberligamannschaft

von Daniel Rehn (28. April 2016)

 

Ein Sieg im letzten Spiel der Saison. So wünscht man sich das als Sportler. Das Team der BSG (SFL/OSC) Bremerhaven hat genau das am 30. Spieltag geschafft. Am Ende besiegten sie die White Devils Cottbus mit 90:70 (53:43) und schließen die Spielzeit auf dem 12. Tabellenplatz ab.

Elf gegen sechs: Ungleiche Kräfteverhältnisse in der Walter-Kolb-Halle

 Im Kellerduell der Tabellennachbarn konnte die BSG seit Langem wieder auf eine ganz tiefe Bank zurückgreifen. Mit elf Akteuren standen fast schon ungewohnte Möglichkeiten zur Verfügung, während die Gäste aus Cottbus mit gerade einmal sechs Spielern anreisten.

 

Für die Bremerhavener war die Ausgangslage ein willkommenes Szenario, um sich noch einmal bei den heimischen Fans für die Unterstützung in dieser Spielzeit zu bedanken. Die Hausherren legten auch gleich los wie die Feuerwehr und setzten sich früh auf 11:3 (3.) und 22:9 (7.) ab, ehe Cottbus seinen Rhythmus fand. Bis zum Ende des ersten Viertels verkürzten die White Devils wieder auf sieben Zähler (27:20, 10.).

 

Vor allem Cottbus' Christopher Iles stellte die Seestädter vor Probleme. Am Ende kam er auf 33 Zähler. Bis dahin hielt er sein Team im Spiel und sorgte Anfang des zweiten Viertels für Spannung, als er die Gäste mit seinem 16. Punkt auf drei heranbrachte (29:26, 11.). Die BSG, von so viel Gegenwehr überrascht, kontrollierten das Geschehen aber bald wieder (40:30, 14.) und hielten Cottbus auf Abstand (53:43, 20.).

 

zwei technischen Fouls gegen Evans wirken sich auf das Spiel aus

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde es hektisch. Christopher Evans, bis dahin neben Anell Alexis Bremerhavens Antreiber, kassierte innerhalb weniger Minuten zwei technische Fouls und wurde auf die Bank verbannt (58:44, 24.). Die BSG musste folglich ihr Spiel umstellen allerdings mit der Folge, dass Alleinunterhalter Iles nun viel aufmerksamer verteidigt wurde. Insgesamt legte sich das Team von Coach Jan Lipke nun mächtig ins Zeug und nahm Cottbus Spielmacher komplett aus der Partie (73:55, 30.).

 

Im Schlussviertel ließen die Gastgeber nun nichts mehr anbrennen. Über 77:55 (33.) und 84:63 (37.) brachte man den fünften Saisonsieg mit 90:70 (40.) unter Dach und Fach.

 

Die BSG spielte mit: Leandro Ribeiro (2), Anell Alexis (23), Bastian Rost (3), Noah Westerhaus (6), Simon Macherski (9), Nils Ruttmann, Marius Behr (7), Moritz Hübner (18), Lewis Londene (3), Christopher Evans (13) und Steffen Gorgas (6)

 

Oberliga Herren:

UNBEATABLE! 2. Herren holen sich den Titel

von Cengiz Dastan und Jürgen Bohne

(22. April 2016)

 

Mit zwei Siegen (97:81 und 87:83) gegen den Oberligameister der Staffel Süd, SC Weende Göttingen, holen sich die Schützlinge von Spielertrainer Andreas Hasenkamm den Gesamttitel in der Saison 2015-2016. Dabei waren die Voraussetzungen für das BSG-Team an diesem Spieltag alles andere als günstig.

 

Regionalliga am Samstag und NBBL am Sonntag, da wurde es knapp mit Akteuren auf und neben dem Feld für das Oberligaspiel an diesem Wochenende. Ein Verlegungsversuch scheiterte am Staffelleiter und so machten sich nur neun Spieler, einschließlich Jona Spradley als Gastspieler, auf ins südliche Niedersachsen zur Mission „Meisterschaft“.Göttingen, im Gegensatz zum Hinspiel diesmal in voller Besetzung, musste einen 16-Punkte Rückstand egalisieren. Doch das dünn besetzte BSG-Team überstand die ersten zehn Minuten und konnte dank eines gut aufgelegten Steffen Gorgas am Ende des Viertels sogar eine Zweipunkte-Führung herausspielen. Weitere fünf Minuten folgten, ohne dass einer der Teams Vorteile für sich herausspielen konnte. Dann ließ das BSG-Team einen kleinen Göttinger Run zu, holte die acht Punkt der Weender aber bis zur Halbzeit fast wieder auf.

 

Weende sucht nach dem Wechsel die Entscheidung

Kein großes Polster für den SC Weende und das BSG-Team machte sich auch gleich nach dem Seitenwechsel daran, diesen Vorsprung weiter abzuarbeiten. Das gelang kurzzeitig, aber der Gastgeber war plötzlich „on fire“. Punkt um Punkt knabberten die Niedersachsen jetzt an dem Bremerhavener 16-Punkte Vorsprung aus dem Hinspiel.

 

Fünf Minuten vor dem Ende lag die Mannschaft von Andreas Hasenkamm zwölf Punkte zurück, doch die Routine vom Ex-Bundesligaspieler sollte sich nun auszahlen. „Hase“ ordnete wechselnde Verteidigungsvarianten an und schon sorgten seine Spieler in den Schlussminuten beim Sportclub für Verwirrung. Erfolgreiche Angriffe durch Dennis und Cengiz Dastan, sowie Gorgas von „downtown“ egalisierten den Vorsprung der Göttinger. Vier verwandelte Freiwürfe von Dennis Dastan bescherte der Spielgemeinschaft in den letzten Sekunden des Spiels sogar den 87:83-Sieg und damit die Meisterschaft im Verband Niedersachsen/Bremen.

 

Hasenkamm spart nicht mit Lob nach diesem Kraftakt

Coach Hasenkamm war richtig stolz auf sein Team: „Trotz Rückstandes und doch fehlender Kondition zum Ende der Spielzeit hat die Mannschaft mal wieder ihre Willensstärke bewiesen. Genau das hat uns die ganze Saison über ausgezeichnet. In schwierigen Situationen haben wir stets einen kühlen Kopf bewahrt und die richtigen Entscheidungen getroffen. Mit unserem Stamm von sieben erfahrenen Spielern und unserem Nachwuchs Marten Timmermann, Frerk Tietje und Till Radtke haben alle mit ihrem Einsatz einen enorm wichtigen Beitrag zu dieser Meisterschaft geleistet.“

 

Für die BSG spielten: Steffen Gorgas (24), Dennis Dastan (24), Simon Macherski (18), Cengiz Dastan (7), Jona Spradley (4), Marten Timmermann (3), Andreas Hasenkamm (1) Till Radke und Frerk Tietje

 

Landesmeisterschaft der U14 in Göttingen

Das Team der U14: stehend von links: Trainer Patrick Seidel, Mika Cramer, Jannis Sonnefeld, Jendrik Schulz, Max Jorzyk, Nino Sangnimit, Trainer Pascal Schimanski kniend von links: Anton Lanitz, Mirko Jankovic, Marko Jankovic, Malte Köhler, Mattis Karkmann
Das Team der U14: stehend von links: Trainer Patrick Seidel, Mika Cramer, Jannis Sonnefeld, Jendrik Schulz, Max Jorzyk, Nino Sangnimit, Trainer Pascal Schimanski kniend von links: Anton Lanitz, Mirko Jankovic, Marko Jankovic, Malte Köhler, Mattis Karkmann

von Patrick Seidel und Jürgen Bohne (13. April 2016)

 

Turbulente Wochen hatte die männliche U14 Landesligamannschaft der BSG (SFL/OSC) Bremerhaven hinter sich. Gehandicapt durch viele Ausfälle und schwankenden Leistungen musste sich das Team von Patrick Seidel und Pascal Schimanski am Ende der Punktrunde mit Platz 3 begnügen. Doch dieser Platz reichte zur Teilnahme an der Niedersachsenmeisterschaft. So ging es am vergangenen Wochenende auf nach Göttingen, um den Landesmeister für die Verbände Bremen und Niedersachsen zu ermitteln.

Stark besetzte Vorrunde am Samstag

Im ersten Spiel trafen die Seestädter gleich auf den Ligakonkurrenten aus Oldenburg und mussten eine vermeidbare Auftaktniederlage hinnehmen (44:55). Gegner Nummer zwei an diesem Samstag war die SG Braunschweig (Zweiter der Staffel Süd, Anm. d. Red.). Beide Teams hatten ihre ersten Matches gegen Oldenburg verloren und damit war bei beiden Teams der Druck hoch. Für das Halbfinale musste ein Sieg her.

 

Nach einem verschlafenen Start konnte man sich mit fortschreitender Spielzeit gegen die Presse der Braunschweiger immer besser einstellen. Am Ende stand ein hochverdienter 80:74 Sieg auf der Anzeigentafel und damit war das Ticket für die Finalrunde gelöst.

 

Halbfinalgegner Göttingen am Ende zu stark für die BSG

Das Etappenziel war erreicht. Trotz einer kleinen Achterrotation, denn der hohe Krankenstand setzte dem BSG-Team leider auch an diesem Wochenende zu. Ein Besuch beim Italiener und eine ruhige Nacht in der Jugendherberge sollten die Akkus für das wichtige Halbfinalspiel am Sonntagmorgen wieder aufladen.

 

Gegner dieses Halbfinales war Gastgeber BG 74 Göttingen. Die Punktrunde in der Staffel Süd hatten die Niedersachsen verlustpunktfrei überstanden, aber davon ließen sich die Bremerhavener Jungs nicht beeindrucken. Lange Zeit hielten sie das Spiel offen. Mit zunehmender Spieldauer machte sich allerdings doch der Kräfteverschleiß nach zwei schweren Spielen bemerkbar. Die 89:66 Niederlage ließ sich damit nicht mehr vermeiden.

 

Viel Lob von allen Seiten für die Bremerhavener Mannschaft

„Die Mannschaft hat mit viel Energie gespielt und war in diesem Spiel irgendwann mit den Kräften am Ende“, nimmt Coach Seidel seine Mannschaft in Schutz. „Für uns war die Erkenntnis wichtig, dass wir mit einer Mannschaft arbeiten durften, die sowohl auf als auch neben dem Spielfeld einen sehr positiven Eindruck hinterlässt. Die Spieler haben sich individuell super entwickelt und spielen auch taktisch sehr klug.“

 

Für Pascal Schimanski war „der Marsch ins Halbfinale“ dann auch das Ergebnis dieser Entwicklung. „Die Halbfinalteilnahme mag für viele überraschend gelungen sein, in unseren Augen war sie jedoch hochverdient“, so Schimanski.

 

Mit dem Ende des Turniers steht für einige Spieler die nächste Herausforderung an, denn für den älteren Jahrgang ist das Kapitel „U14“ beendet. Patrick Seidel und Pascal Schimanski möchten sich daher auch bei allen Spielern für ihren Einsatz in den vergangenen Monaten bedanken. „Wir können erhobenen Hauptes die Saison beenden und auf gute Leistungen zurückblicken. Hoffentlich bleiben die Jungs heiß auf Basketball und versuchen sich am Sprung in die JBBL“, wünschen sich die beiden Trainer.

 

Für die BSG spielten an diesem Wochenende: Mirko Jankovic, Marko Jankovic, Jan Martin Mittelstädt, Jannis Sonnefeld, Nino Sangnimit, Mattis Karkmann, Malte Köhler, Max Jorzyk

 

Das Team der BSG wurde übrigens gemeinsam mit dem Oldenburger TB Dritter. Landesmeister wurde die BG 74 Göttingen durch einen 84:51-Sieg über den SC RASTA Vechta.

 

82:100 – Bremerhaven schlägt sich achtbar gegen den neuen Vizemeister

Foto privat: Rot-Weiß Cuxhaven
Foto privat: Rot-Weiß Cuxhaven

von Daniel Rehn (18. April 2016)

 

Im vorletzten Spiel der Saison hat sich die BSG (SFL/OSC) Bremerhaven noch einmal von ihrer kämpferischen Seite gezeigt. Im Duell mit dem nicht mehr von Platz 2 zu verdrängenden Rot-Weiß Cuxhaven sorgten die Seestädter in der Fremde vor allem durch ihre aggressive Defense für einige Aha-Erlebnisse.

Nachteile am Brett, dafür aber schnelle Hände

Die BSG ging mit einer Bilanz von vier Siegen bei 20 Niederlagen als Tabellendreizehnter in die Partie, während Cuxhaven mit der umgekehrten Bilanz sicher auf Platz zwei der Regionalliga stand. Am Ende sollte Cuxhaven den 21. Saisonsieg einfahren.

 

Die mit neun Spielern besetzte Rotation der Bremerhavener hatte vor allem am Brett erhebliche Nachteile gegenüber den größeren Cuxhavenern, die sich durch die ganze Partie zogen. Gerade einmal 29 Rebounds konnte das Team um die Topscorer Christopher Evans (27 Punkte) und Anell Alexis (24) abgreifen. Cuxhaven kam auf 47 gesicherte Bälle, von denen RW-Center Dragan Sekelja allein 15 runterpflückte und noch 8 Blocks draufpackte. In Kombination mit einer schwachen Wurfquote von gerade einmal 36 Prozent aus dem Feld gegenüber den am Ende starken 62 Prozent der Rot-Weißen war für die BSG augenscheinlich nur wenig Land in Sicht.

 

Dem gegenüber stand nämlich eine immer noch gute Teamleistung abseits der Bretter. Satte 30 Ballverluste erzwang Bremerhaven, leistete sich selbst aber nur 15 Turnover. Zudem konnte man Cuxhaven 16 Mal den Ball abluchsen.

 

Spielerisch auf Augenhöhe, aber ohne Glück

Trotzdem gelang es den Hausherren nicht sich spielerisch wirklich von den Gästen abzuheben. Gingen die Viertel 1 und 2 noch mit jeweils 8 Punkten Vorsprung an Cuxhaven (13:21 nach 10 Minuten bzw. 31:47 zur Halbzeit), kamen die Seestädter nach der Pause noch einmal zurück und entschieden den dritten Spielabschnitt mit 26:23 für sich (57:70, 30.).

 

Das große Aufbäumen wollte am Ende aber nicht mehr Gelingen. In einem von beiden Seiten offensiv geführten Schlussviertel konnte sich Cuxhaven nochmals durchsetzen und den 21. Saisonsieg einfahren (82:100, 40.).

 

Saisonabschluss gegen Cottbus am Samstag

 Zum Saisonfinale trifft die BSG Bremerhaven am kommenden Samstag ein letztes Mal auf den Tabellennachbarn, die White Devils Cottbus. Tip-Off ist um 15:00 Uhr in der Walter-Kolb-Halle. Hier gilt es nach der 77:95-Hinspielniederlage noch einmal Wiedergutmachung zu betreiben, um die Spielzeit zumindest noch versöhnlich abzuschließen.

 

Die BSG spielte mit: Leandro Ribeiro (6), Anell Alexis (24), Bastian Rost (12), Noah Westerhaus (8), Christopher Evans (27), Lewis Londene, Marius Behr, Alireza Bashiri (2) und Moritz Hübner (3)

BSG II gewinnt erstes Spiel gegen SC Weende Göttingen mit 97:81

Teamfoto von links nach rechts: Spielertrainer Andreas Hasenkamm, Co-Trainer Nils Taro Ruttmann, Steffen Gorgas, Simon Macherski, Dennis Dastan, Devon Sean Scott, Bastian Rost, Florian Schröder, Marten Timmermann, Frerk Tietje und Cengiz Dastan
Teamfoto von links nach rechts: Spielertrainer Andreas Hasenkamm, Co-Trainer Nils Taro Ruttmann, Steffen Gorgas, Simon Macherski, Dennis Dastan, Devon Sean Scott, Bastian Rost, Florian Schröder, Marten Timmermann, Frerk Tietje und Cengiz Dastan

von Jürgen Bohne (11. April 2016)

 

Das war ein schweres Stück Arbeit für die 2. Herren der Spielgemeinschaft SFL/OSC im Spiel um die Krone des Gesamtsiegers aus den Oberligen Nord und Süd. Den Spielern um Kapitän Dennis Dastan merkte man doch die lange Spielpause und die damit verbundene fehlende Abstimmung auf dem Feld an. Zumindest in der ersten Hälfte war Sand im Getriebe der BSG Mannschaft.

Mit nur sechs Spielern trat der SC Weende zum ersten Spiel um den Gesamtsieg in der Bremerhavener Bogenhalle an. Doch genau dieser Umstand brachte die Gastgeber aus dem Tritt. Nachlässig in der Defense und statisch in der Offense agierte das Team um Coach Nils Ruttmann. Nur Andreas Hasenkamm (vier von vier Dreiern) und Steffen Gorgas mit 12 Zählern hielten die BSG in den ersten zehn Minuten im Spiel (30:21).

 

Nachlässigkeiten auch im zweiten Viertel, die der Gast aus Göttingen konsequent nutzte. Jede Menge zweite Chancen erlaubten die Hausherren den Gästen und so war der kleine Vorsprung nach 14 Minuten Spielzeit schon wieder aufgebraucht (34:31). In der Folgezeit punkteten beide Teams im Gleichschritt. Ein kleiner 4:0-run brachte die Gäste in der Schlussminute sogar mit 42:46 in Front, doch Marten Timmermann´s Dreier egalisierte diesen Lauf (45:46). Der Endstand in der ersten Hälfte? Nein, denn ohne Gegenwehr versenkte Göttingens Marcello Schröder den Ball mit der Schlusssirene im Korb zum 45:48 Halbzeitstand.

 

Mehr Spielanteile nach der Halbzeit

Mit Beginn des zweiten Durchgangs zog die BSG das Tempo an. Ein 13:5-Lauf zum 58:53 (24. Minute) sorgte für ein wenig Luft und Gorgas mit fünf Punkten in Folge plus einem Dreier von Dennis Dastan schraubten das Ergebnis letztendlich auf 70:63 (30. Minute).

 

Erneut war es Andreas Hasenkamm, der jetzt gemeinsam mit Cengiz Dastan die Entscheidung suchte. Neun Punkte von den beiden innerhalb von vier Minuten brachte das BSG-Team endgültig auf die Siegerstraße (79:65, 34.). Göttingen musste nun auch der dünn besetzten Bank Tribut zollen und so rollte der BSG-Express in diesem Viertel immer weiter. Auch die Hereinnahme von Nachwuchsspieler Till-Rouven Radtke zeigte Wirkung. Sein Einsatz in der Defense forcierte die Ballverluste auf Göttinger Seite. Nach 39 Minuten lautete das Ergebnis standesgemäß 97:73.

 

Unnötige Punkte für Weende in der Schlussminute

Damit genug dachte man auf Bremerhavener Seite, aber nicht so die Gäste. Trotz des klaren Ergebnisses spielte Göttingen die verbleibenden 60 Sekunden diszipliniert weiter und nutzte diese Zeit zur Ergebniskorrektur. Acht Punkte ließ das BSG-Team noch zu und verspielte damit ein komfortables 24-Punkte-Polster für das Rückspiel. Kapitän Dennis Dastan war nach dem Spiel daher auch ziemlich verärgert. „Mit sechs Spielern zeigten die Göttinger heute eine klasse Leistung und es wird für uns verdammt schwer im Rückspiel. 16 Punkte sind kein beruhigender Vorsprung“.

 

Für die BSG spielten: Steffen Gorgas (32 Punkte), Andreas Hasenkamm (28), Bastian Rost (15), Dennis Dastan (15), Cengiz Dastan (4), Marten Timmermann (3), Alireza Bashiri, Till-Rouven Radtke und Frerk Tietje

 

Das Rückspiel findet am kommenden Samstag um 17 Uhr in der Sporthalle Weende statt. Beide Ergebnisse werden dann zusammengezählt und entscheiden über Platz 1 oder 2 in der Gesamttabelle der beiden Oberligastaffeln. Aufstiegsberechtigt in die 2. Regionalliga sind beide Mannschaften auch ohne diese Platzierungsspiele. 

BSG-Saison 2015/16 vor dem Höhepunkt - zwei Teams steuern auf die ersten Entscheidungen zu

Die Punktspiele sind abgearbeitet und die meisten Teams haben sich bereits in die Sommerpause verabschiedet. Doch eigentlich beginnt der wichtige Teil der Saison erst nach Abschluss der Punktrunde. Zwei Teams der Spielgemeinschaft sind in diesem Jahr qualifiziert und bereiten sich gerade intensiv auf die kommenden Aufgaben vor.

 

Das Turnier mit den besten sechs Mannschaften aus Bremen und Niedersachsen hat die männliche U14 erreicht. Bei den Senioren spielt die 2. Herren in den folgenden zwei Spielen um den Gesamttitel der Oberligastaffeln Ost und West.

BSG II empfängt den SC Weende-Göttingen

Samstag, 09. April steigt das erste von zwei Meisterschaftsspielen der Oberligen Niedersachsen / Bremen

von Cengiz Dastan (7. April 2016)

 

Die Basketballer der BSG II, Meister der Weststaffel, empfangen den Meister der Ost

staffel aus Göttingen. Sprungball ist um 17 Uhr in der Bogenhalle. Beide Teams konnten mit einer Bilanz von 17 Siegen, bei nur einer Niederlage, souverän den Meistertitel ihrer Staffeln sichern und treffen nun in Hin- und Rückspiel aufeinander, um den Meister beider Staffeln zu ermitteln.

 

Das Team um Spielertrainer Andreas Hasenkamm hat sich während der spielfreien Zeit mit Einsätzen im Regionalligateam der BSG weiter im Wettkampfmodus gehalten und geht gestärkt in die letzten beiden Spiele der Saison.

 

„Die Meisterschaft der Weststaffel und der sportliche Aufstieg in die 2. Regionalliga sind natürlich super, aber jetzt wollen wir natürlich auch den Titel in der Gesamtabrechnung holen“, sagt Kapitän Dennis Dastan.

 

Männliche U14-Meisterschaft in Göttingen

Team U14
Team U14

von Patrick Seidel (7. April 2016)

 

Am 09. und 10. April gastieren die U14 Leistungsbasketballer aus Bremerhaven in Göttingen, um die Niedersachsenmeisterschaft unter sich auszumachen. In der am Samstag anstehenden Vorrundengruppe trifft man auf die Teams aus Oldenburg (Tipp-Off 15:45 Uhr) und Braunschweig (19:30 Uhr).

 

Sollte man in dieser Dreiergruppe den ersten oder zweiten Platz belegen, winkt am Sonntag das Halbfinale. Die Gewinner der Halbfinalspiele wiederum kämpfen nicht nur um den Meistertitel, sondern auch um das Startrecht für die Norddeutsche Meisterschaft.

 

Für die Jungs von Patrick Seidel und Pascal Schimanski ist es also wichtig schon am Samstag auf ein ansprechendes Leistungsniveau zu kommen, denn der Start in die NBV-Meisterschaft wird richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf.

 

Nach guten Auftritten beim Osterturnier in Wien sind die Trainer zuversichtlich, dass dies gelingt. Nach langer Zeit der Verletzungen und Krankheiten, könnten die jungen Bremerhavener nun endlich wieder komplett in Göttingen aufschlagen und ihr Potenzial abrufen.


Hervorragende Bilanz nach Osterturnier in Wien

von Patrick Seidel (via Facebook vom 27. März 2016)

 

Erschöpft aber zugleich mehr als zufrieden konnte die Basketballtruppe aus Bremerhaven sicher Zuhause eintreffen. Alle drei angetretenen Teams konnten spielerisch überzeugen und viele Partien für sich entscheiden.

Der Kampfgeist der Spieler wurde oftmals verdientermaßen belohnt, gewann man altersübergreifend 5 von 20 Spielen mit 2 Punkten oder weniger. Die u14 schloss das Turnier nach sehr guten, aber Kräfte raubenden Partien im Achtelfinale ab. Gleiches gilt für die u18, die sich trotz ungewohnter Teamkonstellation gut präsentierte.

Am bittersten gestaltete sich die Niederlage in der u16. Bis ins Viertelfinale vorgedrungen musste man dieses Spiel mit dem letzten Wurf verloren geben. Trotz dieser bitteren Pille können alle Spieler sehr stolz auf die gezeigten Leistungen sein und mit breiter Brust zurück in den Ligabetrieb stürmen.

Neben den sportlichen Aspekten war für die Jungs auch Zeit untereinander zusammen zu wachsen, gegenseitig anzufeuern und neue Freundschaften zu schließen, denn mit der weiblichen Delegation aus Bamberg (Ex-Club von mir) verbrachte man "zufällig" viel Zeit in der gemeinsamen Unterkunft und beim gegenseitigen unterstützen.

Mein Fazit: Es war eine richtig tolle Woche für uns alle. Die Jungs haben auf dem Feld alles gegeben und richtig gute Spiele abgeliefert. Darauf bin ich richtig stolz. Noch stolzer bin ich auf das Verhalten abseits des Feldes. Mit zwei Trainern bei 33 Spielern und drei Teams ist das keine Selbstverständlichkeit. Auch Refs und Organisatoren lobten die Gruppe als überaus talentiert und allen voran sehr charmant. Großer Dank geht auch an Simon Macherski, der seine Sache als Coach und Stütze hervorragend gemacht hat! Eine wunderschöne Zeit geht leider zu Ende.

Den Pressebericht der Nordsee-Zeitung über das Turnier findet ihr über diesen Link


1. Regionalliga Herren Nord

Bremerhaven mit guten Ansätzen - Bernau eine Nummer zu groß

unsere Redaktion macht Kurzarbeit in dieser Woche. Daher möchten wir uns bei den Profis der Nordsee-Zeitung für den Nachbericht bedanken und veröffentlichen den Artikel an dieser Stelle.

Hier geht´s zum Bericht.

94:74 – Bremerhaven schlägt Göttingen im Kellerduell

Kein Korberfolg für Andreas Hasenkamm in dieser Szene, doch am Ende bejubelten die BSG-Anhänger den dritten Saisonsieg
Kein Korberfolg für Andreas Hasenkamm in dieser Szene, doch am Ende bejubelten die BSG-Anhänger den dritten Saisonsieg

von Daniel Rehn (16. März 2016)

 

Der Abstieg aus der 1. Regionalliga mag feststehen. Aber dass die BSG Bremerhaven immer noch Spiele gewinnen kann, ist für alle Beteiligten trotzdem eine gute Nachricht. Beweist es doch, dass man mithalten kann.

 

Befreites Aufspielen nach der Gewissheit

Der neutrale Betrachter mag es ironisch finden. Kaum ist der Abstieg nach der letzten Niederlage in Aschersleben sicher, gewinnt man seine Spiele. Dazu auch noch in überzeugender Manier. So wie am Wochenende beim Gastspiel des ASC 46 Göttingen in der Seestadt.

Mit neun statt zuletzt sechs Spielern im Kader konnte BSG-Trainer Jan Lipke auf eine tiefere Bank zurückgreifen. Die Gäste aus Göttingen reisten ebenfalls zu neunt an, hatten dabei mit Andrew Onwuegbuzie und Nick Boakye sogar gleich zwei Akteure des Bundesligateams der BG Göttingen im Kader. Beste Voraussetzungen also für eine unterhaltsame Begegnung in der Walter-Kolb-Halle.

 

Den besseren Start erwischten die Göttinger. Es waren keine 90 Sekunden gespielt, da lag die BSG schon mit 0:5 hinten (2.). Drei getroffene Dreier von Hübner, Hasenkamm und Gorgas sorgten aber für die erste Führung (11:9, 5.). Der Auftakt für ein Match auf Augenhöhe. Göttingen traf schlechter als sonst von den außen, nutzte aber seine Stärken beim Rebound für einfache Punkte im zweiten Versuch. Die Hausherren netzten dafür aus der Distanz besser ein als zuletzt (30:24, 10.).

 

Die Partie wogte in den folgenden Minuten hin und her. Kaum setzte sich die Lipke-Truppe etwas ab (36:28, 13.), kamen die Göttinger zurück ins Spiel (36:33, 14.). So ging es das komplette zweite Viertel weiter bis zur Pause (47:43, 20.).

 

Hin und Her mit Vorteilen für die BSG

Zu Beginn der zweiten Hälfte sorgten Hasenkamm und Alexis für schnelle Zähler (53:45, 22.). Von diesem Schwung beflügelt baute die BSG ihre Führung aus. Eine Kombination aus Hübner-Dreier und Fastbreak-Punkten von Evans sorgte für einen beruhigenden Vorsprung (58:47, 23.), den man nicht mehr hergeben wollte. Nach 30 Minuten schien der dritte Saisonsieg in greifbare Nähe gerückt (74:60).

 

Mit der scheinbar sicheren Führung schlichen sich aber auch die altbekannten Nachlässigkeiten ins Spiel der Bremerhavener ein. Vier lange Minuten dauerte es im Schlussabschnitt, ehe erneut Alexis und Hübner im Duo für Zähler sorgten (78:63, 34.). Es war mehr Glück als Souveränität für die Gastgeber, dass Göttingen diese Schwächephase nicht nutzen konnte. Dieses Glück war aber schnell aufgebraucht, als der ASC mit einem 6:0-Lauf das Ergebnis wieder drückte (78:69,35.), wachten die Seestädter wieder auf.

 

Hasenkamm und Gorgas schraubten das Ergebnis in den folgenden drei Minuten wieder auf 85:72 (38.), ehe Alexis, Evans und Dastan mit ihren Punkten den Sack endgültig zumachten (94:74, 40.).

 

Die BSG spielte mit: Leandro Ribeiro, Anell Alexis (23), Steffen Gorgas (14), Andreas Hasenkamm (20), Marius Behr (1), Moritz Hübner (17), Christopher Evans (17), Dennis Dastan (2) und Simon Macherski

 

Samstag, 19. März, 15 Uhr Walter-Kolb-Halle: Die Jungs von Küste gegen die Lokführer aus Bernau:

Am kommenden Samstag präsentiert sich der Ligaprimus in der heimischen Kolb-Halle. Der SSV Lok Bernau ist in dieser Saison von keiner Mannschaft zu bremsen und rast unter Volldampf und bisher verlustpunktfrei auf den Meistertitel zu.

 

Das Spiel Vorletzter gegen Erster scheint daher für die Brandenburger nur eines von vielen Spielen auf dem Weg in die ProB. Doch Bernau´s Coach René Schilling  nimmt das Spiel in Bremerhaven sehr ernst. Ich erwarte, dass wir an die Intensität und Souveränität der letzten Spiele anschließen und so unserer Favoritenrolle gerecht werden“, lautet die Vorgabe an seine Mannschaft.

 

Vielleicht auch deshalb, weil die Leistungskurve der Bremerhavener Jungs in den letzten Spielen stark nach oben zeigt. Denn Querschläger darf sich das Bernauer Team auf dem Weg zum Titel nicht leisten. 

Oberliga Herren West:

88:87 – 2. Herren retten sich gegen Neustadt gerade noch über die Ziellinie

BSG II - die Meistermannschaft der Oberliga Herren West 2015-16
BSG II - die Meistermannschaft der Oberliga Herren West 2015-16

von Jürgen Bohne (10. März 2016)

 

Das war knapp!

Im vorletzten Saisonspiel hätte sich das Team um Andreas Hasenkamm fast noch eine Niederlage eingefangen, aber der letzte Wurf von Michael Diederich (Weser Baskets Bremen/BTS Neustadt II) verfehlte das Ziel.

 

Dejan Stojanovski als amtierender Coach der Bremer hatte dem angehenden Oberligameister aus  Bremerhaven ein engagiertes Spiel seiner Mannschaft angekündigt. Doch davon ließ sich die BSG-Reserve nicht beeindrucken. Routiniert starteten sie ins Spiel. In den ersten 20 Minuten wuchs das Punktekonto auf komfortable 14 Punkte an (44:30).

 

Nach einem ausgeglichenen dritten Viertel ahnte eigentlich niemand mehr Böses (65:53, 30. Minute), doch dann starteten die Bremer in Person von Neustadts Topscorer Michael Diederich (31 Punkte) plötzlich durch. Jenseits der Dreierlinie versenkte Diederich fünf Treffer in Folge. Bremen war plötzlich zurück im Spiel in ging erstmals vor dem Abpfiff in Führung.

 

Glück für die BSG, dass Cengiz Dastan in dieser Phase zweimal an die Freiwurflinie geschickt wurde. Drei seiner vier Versuche waren erfolgreich und damit rettete er dem BSG-Team doch noch die Punkte.

Mit 16:1 Siegen steht das BSG-Team nun an der Tabellenspitze. Samstag um 17.30 Uhr folgt dann der abschließende Auftritt der 2. Herren in der Oberliga West. Gegner ist der Bremer TV Friesen.

 

Für die BSG spielten: Steffen Gorgas (17 Punkte), Cengiz Dastan (14), Dennis Dastan (22), Andreas Hasenkamm (5), Frerk Tietje (2), Simon Macherski (11), Bastian Rost (8) und Devon Scott (9)

1. Regionalliga Herren Nord

76:105 in Aschersleben: Bremerhaven nun auch rechnerisch abgestiegen

von Daniel Rehn (8. März 2016)

 

Die BSG Bremerhaven wird aus der 1. Regionalliga Nord absteigen. Das steht nach der 76:105 (34:55)-Niederlage bei der BG Aschersleben nun auch rechnerisch fest. Dem zum Trotz zeigte man sich selbst im Angesicht der 19. verlorenen Spiels nicht enttäuscht. Dafür waren die Vorzeichen zu deutlich.

Nur zu sechst beim Tabellenvierten

Bremerhavens Trainer Nils Ruttmann war schon vor Spielbeginn klar, dass es in Aschersleben

nicht viel zu holen geben würde. Mit gerade einmal sechs Spielern angereist, stellte man sich auf eine schwere Partie ein, in der es galt sich erhobenen Hauptes aus der Liga zu verabschieden. Denn dass die Seestädter noch eine rettende Siegesserie starten würden, wagte auch der kühnste Optimist nicht zu glauben. Erst recht nicht gegen die BG Aschersleben, die mit 14 Siegen aus 21

Spielen souverän auf Platz 4 stand und nach der Partie immer noch steht.

 

Mit Leandro Ribeiro, Anell Alexis, Simon Macherski, Christopher Evans, Moritz Hübner und

Lewis Londene griff Ruttmann auf seine letzte Besetzung zurück, um das Spiel anzugehen. Die Vorgabe an sein Team: Moral zeigen und nicht aufgeben.

 

Ein Ansatz, der im ersten Viertel auch noch gut funktionierte. Bis zur fünften Minute hatten beide Teams ausgeglichene Spielanteile. Die Würfe fielen und die Chancen am Brett wurden genutzt (11:13, 5.). Wo Aschersleben nun aber mit den ersten Wechseln anfangen konnte, spielte die BSG in identischer Besetzung weiter. Leichte Fehler und Ballverluste der Bremerhavener erlaubten Aschersleben einfache Punkte. Schnell zog man auf zehn Zähler davon (17:27, 9.). Bis zum Ende des Viertels waren es zwölf (19:31, 10.).

 

Kämpferisch, aber glücklos

Das Bremerhavener Team ging nun aggressiver in den nächsten Abschnitt. Drei Blocks in Folge von Christopher Evans verhinderten zwar Punkte für die Gastgeber, aber die BSG schlug kein Kapital daraus. Nach drei Minuten stand es immer noch 19:31(13.), ehe Tigers-Center Markovic (23 Punkte und 25 Rebounds) und Miroslav Ljoljic (10 Punkte und 10 Rebounds) mit einem kleinen 13:5-Run für den 24:44-Zwischenstand sorgten (15.). Ein Dreier von Moritz Hübner und ein verwandelter Freiwurf von Anell Alexis verkürzten zwar kurzzeitig (28:44, 15.), aber sieben punktlose Angriffe in Folge plus zwischenzeitliche Ballverluste später war einzig die Uhr runtergelaufen, ohne das viel Zählbares für die BSG heraussprang. Zur Pause war die Partie nicht nur kräftemäßig entschieden, sondern auch auf der Anzeigetafel (34:55, 20.).

 

Aufzugeben kam für die Gäste aus der Seestadt aber nicht in Betracht. Über das komplette dritte Viertel zeigte man sich auf Augenhöhe. In einem nun offenen, teils wilden und von Unkonzentriertheiten geprägten Abschnitt trafen beide Mannschaften gleich gut – oder auch schlecht, je nach Betrachtungsweise – und pendelten sich bei einem gleichbleibenden Abstand ein (51:70, 25.). Erst gegen Ende des Viertels baute Aschersleben den Vorsprung weiter aus (57:82, 30.).

 

Damit nicht genug, legten die "Tigers" innerhalb von zwei Minuten im Schlussviertel noch einmal einen 10:2-Lauf zum 59:92 (32.) hin und besiegelten die Niederlage der BSG nun endgültig. Trotzdem zeigten die Spieler um Coach Nils Ruttmann Moral. Sie schenkten das Spiel nicht her, sondern spielten engagiert weiter. 17 Punkte erzielten sie noch in den verbleibenden acht

Minuten zum 76:105-Endstand.

 

"Wir haben unser Ausbildungsziel erreicht"

BSG-Coach Ruttmann nach der Niederlage: "Wir waren nur zu sechst. Wunder hat keiner erwartet. Am Ende mit 39 Punkten Differenz zu verlieren ist ärgerlich und vor allem unserer niedrigen Trefferquote (37 Prozent, Anm. d. Red) und den Ballverlusten geschuldet. Trotzdem hat das Team bis zur letzten Minute gekämpft. Mit Anell, Chris und Moritz haben gleich drei Jungs die kompletten 40 Minuten durchgespielt. Das muss man auf diesem Niveau auch erst einmal bewältigen."

 

Zum besiegelten Abstieg fand BSG-Sportwart Jürgen Bohne auch noch Worte:

"Natürlich ist es nicht schön zu wissen, dass wir nun auch rechnerisch keine Chance mehr auf den Klassenerhalt haben. Aber wir müssen uns selbst nichts vormachen oder gar verstecken. Die Qualität der Regionalliga ist diese Saison extrem hoch und wir haben uns vom ersten Spiel bis heute auf allen Positionen laufend weiterentwickelt. Das Ausbildungsziel für unsere jungen Spieler haben wir vollends erfüllt. Darum geht es uns als Ausbildungsverein und daran bemessen wir am Ende auch unsere Arbeit. Die Verpflichtungen von Anell Alexis und Chris Evans zum Jahresbeginn kamen zwar für den Ligaverbleib zu spät, aber die beiden übernahmen Verantwortung und sorgten damit für eine Entlastung bei den jungen Spielern, die viel von ihnen lernen konnten."

 

Die BSG spielte mit: Leandro Ribeiro (11), Anell Alexis (18), Simon Macherski (4),

Christopher Evans (23), Moritz Hübner (17) und Lewis Londene (3)

114:116 nach doppelter Overtime: Bremerhaven verliert Thriller gegen "Red Dragons" aus Wusterhausen

von Daniel Rehn (3. März 2016)

 

Was für ein Spiel! Welch Drama! Welch unglückliches Ende für die BSG …

Am Wochenende unterlagen die Seestädter der WSG „Red Dragons“ Königs Wusterhausen nach großem Kampf und doppelter Verlängerung mit 114:116.

 

 

 

Beste Voraussetzungen für die BSG

Man muss schon eine Weile zurückgehen, um sich daran zu erinnern, wann die Bremerhavener auf eine komplett besetzte Bank zurückgreifen konnten. Nach Ausfällen spielte man die letzten Partien immer mit einer kleineren Rotation. Nils Ruttmann, der erneut für den erkrankten Jan Lipke an der

Seitenlinie stand, konnte also endlich wieder aus dem Vollen schöpfen. Auf Seiten der WSG Königs Wusterhausen schienen die Sorgen hingegen größer. Mit nur sieben Akteuren angereist, war man sich dort von Anfang an bewusst, dass das Spiel ein Kraftakt werden würde. Wie sehr, würde man erst nach 50 Minuten Spielzeit erfahren.

Das erste Viertel verlief trotz der unterschiedlichen Kadergrößen absolut ausgeglichen (23:24, 10.). Wusterhausen präsentierte sich souverän und machte deutlich, weshalb sie im gesicherten Mittelfeld der Liga steht: konzentriert, wenig Hast in den Aktionen, aber zielstrebig ging man die Aktionen an. Die BSG hingegen zeigte das in ihr schlummernde Potential, das aber nicht immer zuverlässig abgerufen wird.

 

So auch im zweiten Viertel, in dem sich die „Red Dragons“ erstmals etwas absetzen konnten (30:37, 15.). Dennoch fanden die Seestädter immer eine Antwort und blieben dran. Erzielten die Gäste einen kleinen Lauf, konterten die Hausherren ihrerseits. So wog die Partie hin und her, kippte aber

noch nicht zum Vorteil der Bremerhavener (44:50, 20.).

 

Momentum für Bremerhaven verpufft

Nach dem Pausentee zeigte sich die Ruttmann-Truppe von ihrer besten Seite. Mit schnell vorgetragenen Angriffen schien man ein Mittel gegen die Gäste gefunden zu haben. In der Hoffnung den Gegner so müde spielen zu können, setzte Bremerhaven immer wieder Nadelstiche. Erst glich man den Rückstand aus (54:54, 26.) und setzte sich mit einem 9:0-Lauf zu Ende des dritten Viertels

sogar noch ein Ausrufezeichen zur 68:61-Führung (30.).

 

Der Vorsprung wuchs zwischenzeitlich sogar auf 15 Zähler (76:61, 32.). Alles sah nach dem nächsten Erfolg aus. Doch dann zeigte Wusterhausen einen enormen Willen, das Spiel noch nicht verloren zu geben. Zwei Minuten vor Schluss führte die BSG immer noch 84:77 (38.), musste dann aber von der WSG empfindliche Treffer hinnehmen. Vor allem von der Freiwurflinie zeigten sich die Gäste nervenstark. Dort, wo sie trotz der hohen Anstrengung kurz verschnaufen und Kraft tanken konnten, waren sie treffsicher. WSG-Spielmacher Jackson (37 Punkte) versenkte sieben seiner acht Freiwürfe im Schlussabschnitt, ehe Dennis Toroman (31 Punkte) sein Team 21 Sekunden vor Ende per Korbleger in die Verlängerung rettete (87:87, 40.).

 

Wenn jede Aktion zählt …

Von 4 x 10 Minuten ausgelaugt, merkte man beiden Team den Kräfteverschleiß nun an. Die Bälle wurden leichter verloren und die guten Chancen schlechter genutzt. Die ersten zwei Minuten der Extrazeit passierte nichts Zählbares, ehe Wusterhausen plötzlich mit vier Punkten führte (89:93,

44.). Ein Dreier von Hübner sowie ein Lay-Up von Alexis schienen das Blatt zu Gunsten der BSG gewendet zu haben (94:93, 45.), doch wieder retteten sich die Gäste per Freiwurf in die nächste Verlängerung (94:94, 45.).

 

Die zweite Verlängerung entwickelte sich nun zum offenen Schlagabtausch. Mit allem, was man noch hatte, warf man sich in jeden Ball. Ballverluste, schnelle Punkte, versenkte Jumper, Fouls und Freiwürfe gab es nun hüben wie drüben (96:100, 47.).

 

Von der Linie zeigte Wusterhausen wieder sein sicheres Händchen und traf acht der zehn Versuche in der zweiten Verlängerung. Die BSG, die seltener für Freiwürfe antrat, traf hingegen mit einem Mal hochprozentig aus dem Feld. Dreier, Lay-Ups, Hakenwürfe, … vieles, was in den ersten 40

Minuten hätte klappen sollen, gelang nun – aber zu spät (103:107, 49.). Die Gäste ließen sich die Partie nicht mehr nehmen und sicherten den Erfolg – natürlich – mit Freiwürfen, die Toroman (sechs von sechs) und Jackson (zwei von vier) unterbrachten (114:16, 50.).

 

Nils Ruttmann versuchte nach der dramatischen Niederlage die richtigen Worte auf ein Spiel zu finden, das viele so schnell nicht vergessen werden: "Das ist eine Niederlage, die uns sehr schmerzt. Die Jungs haben hart gearbeitet, um sich eine hohe Führung herauszuspielen und leider ist uns am Ende die Luft ausgegangen. Drei Mal hatten wir den letzten Wurf und konnten nicht punkten.

Das ist besonders schade. Nun gilt es nach vorne zu schauen und uns im Training weiter zu verbessern, damit wir nächstes Mal in vergleichbarer Situation erfolgreicher spielen können."

 

Der praktische Übungsteil dazu kann bereits am kommenden Samstag, 5. März abgeleistet werden.

Dann wartet die BG Aschersleben Tigers (Platz 4) auf das Seestadt-Team. Tipp-Off ist um 19.30 Uhr in der Sporthalle Ballhaus.

 

Die BSG spielte mit: Simon Macherski (2), Anell Alexis (40), Bo Meister, Noah Westerhaus (8),

Cengiz Dastan, Andreas Hasenkamm (18), Bastian Rost (2), Marius Behr (3), Moritz Hübner (14), Dennis Dastan, Christopher Evans (8) und Steffen Gorgas (19)

1. Regionalliga Herren Nord

Regionalligamannschaft der BSG lässt die Punkte in Berlin

23. Februar 2016

Ein 111:71 stand als Ergebnis nach 40 Minuten Spielzeit auf der Anzeigentafel. Der Gastgeber aus der Basketball-Hochburg Berlin ließ die personell dezimierte Spielgemeinschaft nur eine Halbzeit lang am Geschehen teilhaben. Dann wurde es bitter für das Bremerhavener Team.

Dirk Rose, Sportredakteur der Nordsee-Zeitung, hat für euch das Spiel aufgearbeitet.

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Endlich wieder ein Sieg! – Bremerhaven schlägt Magdeburg nach Verlängerung

Noah Westerhaus (#7, BSG) versenkt einen von 13 Dreiern im Spiel gegen den BBC Magdeburg
Noah Westerhaus (#7, BSG) versenkt einen von 13 Dreiern im Spiel gegen den BBC Magdeburg

von Daniel Rehn (16. Februar 2016)

 

Nach einer langen Niederlagenserie ist der BSG (SFL/OSC) Bremerhaven wieder ein Sieg geglückt. Gegen Tabellennachbarn BBC Magdeburg setzte sich die Mannschaft von Trainer Jan Lipke mit 92:86 nach Verlängerung durch (26:47; 76:76). Erfolgsgarant für den zweiten Saisonerfolg war das Trio um Moritz Hübner, Anell Alexis und Neuzugang Christopher Evans mit jeweils 20 Punkten.

 

Magdeburgs lange Garde dominiert die Bretter

 Die ersten Minuten gehörten der BSG, die einfach schneller und besser ihre Angriffe in Korberfolge umsetzten (6:0, 2.). Doch dann kam die lange Garde der Magdeburger immer besser in Fahrt. Unter dem Korb hatten die Hausherren immer wieder das Nachsehen. So kamen die Gäste Punkt für Punkt wieder heran und gingen mit einem 11-Punkte-Lauf in Führung (10:19, 7.). Bis zum Ende des ersten Viertels pendelte sich der Rückstand ein (15:22, 10.).

 

Dasselbe Bild dann im zweiten Durchgang. Magdeburg sammelte die Punkte am Brett und die Youngster der BSG versuchten verzweifelt und teils auch zu überhastet dagegen zu halten (21:30, 15.). Nach einem erfolgreichen Dreier von Andreas Hasenkamm zum 25:30 (16.) legte Magdeburg einen erneuten Zwischenspurt hin und zog auf 29:43 davon (20.).

 

Aus Bremerhavener Sicht war es bis zu diesem Zeitpunkt ein Spiel, wie es sich diese Saison schon so oft zugetragen hatte: Viel Einsatz, der aber wenig Ertrag brachte. Dafür musste man umso mehr Lehrgeld gegen abgezockte Routiniers zahlen.

 

Evans gibt den Takt zur Aufholjagd vor

Nach der Pause zeigten sich die Seestädter dann wie verwandelt. Angeführt von US-Guard Evans setzte man die hochgewachsenen Center des BBC nun unter Druck, boxte beim Rebound besser aus und belohnte sich mit Punkten aus dem Fastbreak (42:47, 26.).

 

Doch fünf Punkte in Folge durch Bell und Jandell Hersisia und der alte Abstand war wieder hergestellt (43:53, 28.). Doch an diesem Tag konnten sich die Bremerhavener auf ihre Bankspieler verlassen. Coach Lipke schickte Lewis Londene aufs Feld geschickt, der die BSG mit seinen zwei Dreiern wieder auf 51:54 heran brachte (30.).

 

Im letzten Viertel entwickelte sich dann ein Spiel auf Augenhöhe. Mit der Unterstützung von knapp 100 Zuschauern im Eisbären Trainingscenter hielt die BSG die Intensität in der Defense hoch. Fünf Minuten vor dem Ende war es wieder Londene, der auf 60:64 verkürzte (35.).

 

Plötzlich ein Hänger im Spiel der BSG. Magdeburg hatte den dritten Sieg vor Augen und das zeigte sich auch im gesteigerten Einsatz auf dem Feld. Zu spüren bekam das Noah Westerhaus, der nach einem Ellenbogencheck eine blutende Wunde am Kopf davontrug (37.). Magdeburg nutzte diese kurzzeitige Verwirrung  bei der BSG und baute die Führung erneut auf zehn Punkte aus (64:74, 38. Minute).

 

Schlussspurt rettet die Verlängerung

Doch dann schlugen die Seestädter zurück! Angetrieben von Christopher Evans, Anell Alexis und Moritz Hübner gelang ein 7:0-Lauf (71:74, 39.). Korbleger Evans, Korbleger Magdeburg. 73:76 aus Sicht der Bremerhavener bei weniger als einer Minute auf der Uhr.

 

Jetzt folgte der Auftritt von Moritz Hübner: Erst blockte er den Gamewinner von Magdeburgs Topscorer Tyshawn Bell (36 Punkte insgesamt) und traf dann auf der anderen Seite per Dreier zum 76:76-Ausgleich. Overtime!

 

Dort machte Hübner weiter, wo er eben aufgehört hatte. Ein weiterer Dreier von ihm sowie vier schnelle Zähler von Steffen Gorgas stellten die Parte endgültig auf den Kopf. Der 7:0-Sprint der BSG gab den Magdeburgern den Rest (83:76, 42.). Punkte von Alexis und Evans sicherten schlussendlich den zweiten Saisonsieg der Seestädter (92:86, 45.).

 

Bremerhavens Trainer Jan Lipke war nach dem Erfolg überglücklich: „Ich freue mich riesig über den Sieg. Es war ein hart umkämpftes Spiel und die Jungs haben es sich verdient. Mit so viel Pech wie zuletzt musste jetzt auch mal so ein Spiel von uns gewonnen werden! Ich bin stolz auf die Jungs. Trotzdem geht es jetzt weiter. Wir geben nicht auf!“

 

Die BSG spielte mit: Steffen Gorgas (4), Pascal Schimanski, Andreas Hasenkamm (9), Noah Westerhaus (10), Bo Meister, Anell Alexis (20), Lewis Londene (8), Simon Macherski, Moritz Hübner (20), Dennis Dastan, Christopher Evans (20) und Cengiz Dastan (1)

 

 

Die Nordsee-Zeitung stellt unseren Neuzugang Anell Alexis vor.

Hier geht es zum Presseartikel.

68:129 bei den Korbjägern: Nichts zu holen in Hannover

Hannover Korbjäger 1.Regionalliga Nord
Hannover Korbjäger 1.Regionalliga Nord

von Daniel Rehn (11. Februar 2016)

 

Innerhalb einer Woche hat die BSG (SFL/OSC) Bremerhaven die zweite schmerzhafte Niederlage hinnehmen müssen. Bei den Hannover Korbjägern musste das Team von Trainer Jan Lipke mit 68:129 (35:49) die Segel streichen.

 

"Wir hatten nichts zu verlieren"

 Mit gerade einmal sieben Spielern trat die BSG die Reise zum Auswärtsspiel in Hannover an. Mit Noah Westerhaus und Pascal Schimanski fehlten Akteure, die der restlichen Rotation Luft zum Verschnaufen hätten geben können. So stellte sich Bremerhavens Coach Lipke von vornherein auf eine unangenehme Partie ein: "Wir hatten nichts zu verlieren. Mit einer so kleinen Besetzung kann man gegen ein Team wie Hannover nur versuchen zu überraschen."

Im ersten Viertel gelang das den Seestädtern auch noch ganz gut. Obwohl die Hausherren früh mit acht Punkten führten (0:8, 2.), drehte Bremerhaven das Spiel (16:14, 6.) und baute sogar eine kleine Führung auf (23:18, 10.). Danach machten die Korbjäger aber ihrem Namen alle Ehre: Bis zur Halbzeit hatte man die schnell müde werdenden Bremerhavener Schachmatt gesetzt (35:49, 20.).

 

Jan Lipke dazu: "Wir haben versucht das Tempo mitzugehen und uns am Anfang in einen kleinen Rausch gespielt. Danach hat uns Hannover mit seinen vielen einfachen Körben aber regelrecht überrollt. Mit so einem kleinen Kader kann man gegen eine so schnell spielende Mannschaft nicht mithalten."

 

80 Punkte in Halbzeit zwei

 

Nach dem Seitenwechsel war die Luft bei der BSG im wahrsten Sinne raus. Die kleine Besetzung konnte den Angriffen der Korbjäger nicht mehr viel entgegensetzen. Musste man im dritten Viertel satte 36 Punkte verkraften (46:85, 30.), legte Hannover im Schlussabschnitt nochmals 44 Zähler drauf (68:129, 40.).

 

"Das dürfte Hannovers beste zweite Halbzeit der Saison gewesen sein. Dass sie diese gegen uns haben, ist natürlich ärgerlich", so Lipke. "Für das Spiel gegen den BBC Magdeburg können wir hoffentlich wieder auf eine größere Rotation zurückgreifen."

 

Die Partie gegen den Vorletzten Magdeburg ist ein "Vier-Punkte-Spiel" für Bremerhaven. Der BBC steht mit aktuell zwei Siegen aus 18 Spielen noch vor der BSG. Ein Sieg ist die Pflichtvoraussetzung, um den Anschluss zum Nichtabstiegsplatz zu halten. Tip-Off ist am Samstag, 13.02., ab 15:00 Uhr in der Sporthalle Gaußschulen.

 

Die BSG spielte mit: Leandro Ribeiro (6), Anell Alexis (15), Moritz Hübner (27), Lewis Londene (12), Jona Spradley (4), Alireza Bashiri (2) und Patryk Pyra (2)

1. Regionalliga Herren Nord

66:91 – Nichts zu holen beim VfL Stade für die 1. Herren der BSG

Vfl Stade 1. Regionalliga Nord
Vfl Stade 1. Regionalliga Nord

von Daniel Rehn (28. Januar 2016)

 

Familienduell, Chance zum Befreiungsschlag, Bühne für den neuen Leistungsträger: Das Spiel der BSG (SFL/OSC) Bremerhaven beim VfL Stade hätte vieles sein können. 40 Spielminuten später war es mit 66:91 (37:42) nur eine weitere Niederlage in dieser Saison für die Seestädter.

 

Bis zur Halbzeit auf Augenhöhe

Die ersten beiden Viertel sahen die Zuschauer in Stade eine ausgeglichene Partie. Beide Mannschaften nutzten zu Beginn die Anlaufschwierigkeiten des anderen, um sich gegenseitig immer wieder Punkte einzuschenken. Wirklich absetzen konnte sich keines der beiden Teams (13:14, 10.).

 

Im zweiten Viertel dasselbe Bild: Kaum punktet Stade, zieht Bremerhaven nach und umgekehrt. Das Viertel endet nur unwesentlich knapper mit 24:28 für Stade, die sich zur Pause fünf Punkte Vorsprung erarbeitet haben (37:42, 20.).

Finley-Show entscheidet das Spiel

Nach der Pause setzte Stades Topscorer Karl Finley seine bärenstarke Performance nahtlos fort. Zum Leidwesen der BSG. Bereits nach fünf Sekunden im dritten Viertel fiel Finleys siebter Dreier in diesem Spiel (37:45, 21.). Am Ende der Partie sollten mit sieben von zehn Dreiern und fünf weiteren Treffern aus dem Feld satte 32 Zähler hinter seinem Namen stehen.

 

Mit einem 9:0-Lauf setzte sich Stade endgültig ab (40:56, 25.) und nutzte von nun an jeden Fehler der Seestädter. Über 53:71 (30.) und 54:81 (35.) legte Stade nochmals ordentlich nach. Für die Truppe von Coach Jan Lipke bliebt nicht mehr denn Ergebniskosmetik zu betreiben.

 

Individuelle Schwächen gefährden den Klassenerhalt

"Uns unterlaufen zuletzt wieder zu viele individuelle Fehler. Sowohl defensiv wie auch offensiv nutzen wir unser vorhandenes Potential nicht wirklich aus", so BSG-Coach Lipke, dem vor allem die mageren 36 Prozent Trefferquote aus dem Feld sauer aufstießen. Lipke weiter: "Wir haben bis Anfang März noch sieben Spiele, um die Kurve zu kriegen, ehe mit Bernau und Cuxhaven Do-or-Die-Spiele auf uns warten. Dafür müssen wir aber auch endlich anfangen die nötigen Punkte einzufahren."

 

Kommenden Samstag empfängt die BSG die BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen im Eisbären Trainingszentrum (Tip-Off um 15:00 Uhr). Gegen den Tabellendritten erwartet man keine Wunder. Aber mit dem Rücken zur Wand schafft man vielleicht doch mehr, als man dem Team im Moment zutraut.

 

Die BSG spielte mit: Leandro Ribeiro, Clemens Ferber (6), Moritz Hübner (16), Noah Westerhaus (12), Anell Alexis (21), Lewis Londene (3), Pascal Schimanski (6) und Simon Macherski (2)

Bundestrainer sichten die neuen Basketballtalente beim „Talente mit Perspektive-Turnier“ in Bremerhaven

Foto: BWA Basketball Werbe Agentur GmbH
Foto: BWA Basketball Werbe Agentur GmbH

Pressemitteilung Deutscher Basketball Bund

 

„Talente mit Perspektive“. Dies war vergangenes Wochenende zum bereits fünften Mal das Motto in der Walter Kolb Halle in Bremerhaven. Wie auch in den letzten Jahren

zuvor diente dieses von der ING-DiBa und dem Deutschen Basketball Bund veranstaltete Auswahlturnier als Chance für die U13-Basketballer, sich vor den Augen der Jugend-Bundestrainer um Frank Menz, Alan Ibrahimagic, Harald Stein und Kay Blümel zu präsentieren und Ihr Können unter Beweis zu stellen.


Oberliga Herren 

77:61 - BSG II entscheidet Spitzenspiel gegen SV Ofenerdiek für sich

Foto SV Ofenerdiek
Foto SV Ofenerdiek

von Cengiz Dastan und Jürgen Bohne

(26. Januar 2016)

 

Einsam und allein kreisen zurzeit die Oberligabasketballer der BSG (SFL/OSC) Bremerhaven an der Tabellenspitze. Nach dem Heimsieg über Verfolger SV Ofenerdiek am vergangenen Samstag bleibt das Seestadt-Team mit elf Siegen in Folge weiterhin verlustpunktfrei.

 

Es war irgendwie anders als in den vergangenen Spielen. Eine gewisse Anspannung war im Team der BSG zu spüren. Und als Spielertrainer Andreas Hasenkamm seinen Job an der Seitenlinie an Nils Ruttmann abgab, um sich komplett auf das Spiel konzentrieren zu können – spätestens da war allen klar, heute findet für die 2. Herren eines der wichtigsten Spiele der Saison statt.

Das BSG-Team startete gut in die ersten zehn Minuten. Von Beginn an bestimmte der Tabellenführer das Geschehen auf dem Feld, weil Coach Ruttmann die Niedersachsen mit ständig wechselnder Verteidigung vor Probleme stellte. Sieben Punkte betrug der Vorsprung zur Viertelpause (24:17, 10. Minute).

 

Auch im zweiten Abschnitt ging das muntere Spielchen der Hausherren weiter. Doch urplötzlich zeigten die Blue Fire Lions vom SV Ofenerdiek, warum sie es in der Tabelle soweit nach oben geschafft haben. Mit einem 14:0-Lauf meldeten sich die Niedersachsen zurück ins Spiel und gingen mit einem Punkt in Führung (30:31). Aber die Antwort der Spielgemeinschaft kam postwendend. Ein paar Dreipunktewürfe (insgesamt sechs in der ersten Halbzeit) erfolgreich eingenetzt, sorgten nun auf der anderen Seite für einen kleinen 13:4-Lauf und die Kräfteverhältnisse waren wieder zurechtgerückt (43:35, 20.).

 

Die Reboundarbeit sollte in den zweiten 20 Minuten den Unterschied über Sieg oder Niederlage ausmachen. Und aus dieser Lufthoheit heraus entwickelte die Bremerhavener Mannschaft ein nahezu perfektes Teamplay.  Allen voran Dennis Dastan, der mit 20 Punkten (davon vier Dreier) einen großen Anteil am späteren Sieg der Hausherren hatte. Zehn Zähler betrug der Vorsprung nach 30 Minuten Spielzeit und die Mannschaft von Nils Ruttmann ließ auch im letzten Viertel keine Überraschung mehr zu (Endstand 77:61).

 

Für die BSG spielten: Cengiz Dastan (10 Punkte), Dennis Dastan (20 / 4 Dreier), Steffen Gorgas (6), Andreas Hasenkamm (14/4), Simon Macherski (10), Bastian Rost, Florian Schröder, Sven Schröer (2), Devon Scott (9/1), Jona Spradley (6/1) und Marten Timmermann 

 

Sechs Spiele und ein Nachholspiel gegen den Bremer TV Friesen sind noch bis Mitte März zu absolvieren. Drei Spiele Vorsprung hat das Bremerhavener Team im Kampf um die Meisterschaft bereits auf die Verfolger. Der nächste ernstzunehmende Gegner wartet allerdings schon am Sonntag, 31. Januar auf die Spielgemeinschaft. Der Osnabrücker TB hat sich nach drei Siegen in Folge aus dem Mittelfeld an die Tabellenspitze vorgearbeitet und rangiert mittlerweile auf Platz 3. Sprungball ist um 16 Uhr in der Sporthalle des OTB.

Nach der Niederlage in Cottbus: Gelingt gegen Stade der Befreiungsschlag?

Anell Alexis
Anell Alexis verstärkt ab sofort das BSG-Regionalligateam

von Daniel Rehn (22. Januar 2016)

 

Ein Sieg aus 14 Spielen. Die Bilanz der BSG (SFL/OSC) Bremerhaven

liest sich weitaus schlechter, als sie sein müsste. Am Wochenende zogen die Seestädter gegen die White Devils in Cottbus mit 77:95 (41:56) den Kürzeren, obwohl sie gleichwertig auftraten. Beim VfL Stade soll am Freitagabend endlich wieder ein zählbarer Erfolg rausspringen.

Aufmerksamkeit über 40 Minuten

Bremerhavens Trainer Jan Lipke weiß um das Potential seiner Mannschaft, kennt aber auch ihr größtes Problem: "Wir tun uns schwer über die komplette Distanz eine konstante Leistung zu bringen. Zwei gute Viertel reichen nicht, wenn dir Unaufmerksamkeiten am Ende alles zunichte machen."

 

So sah er auch im Spiel gegen die White Devils Cottbus am letzten Sonntag erneut Parallelen zu vorherigen Partien. Nach dem bislang besten Auftakt der Saison (18:8, 5.) gaben die Seestädter das Heft zu schnell aus der Hand. Entschied man das erste Viertel noch mit 27:26 für sich (10.), drehten die Lausitzer das Spiel vollends und zogen zur Halbzeit bereits davon (41:56, 20.). Der Vorsprung blieb bis zur Schlusssirene konstant. Am Ende der Partie stand mit 77:95 (40.) die 13. Saison-niederlage.

 

Bruderduell der anderen Art

Gegen Stade soll es am Freitagabend besser laufen, auch wenn der ambitionierte Pro-B-Absteiger in der Tabelle mit Platz 7 solider dasteht. Die größte Herausforderung sieht Lipke darin Topscorer Karl Finley unter Kontrolle zu halten: "Letztes Wochenende hat er gegen Göttingen wieder das

Spiel dominiert und 30 Punkte aufgelegt. Das müssen wir unterbinden."

 

Das Spiel beim VfL hat für Jan Lipke auch einen familiären Anreiz, da sein Bruder Tom für den Gegner aufläuft. "Das ist natürlich immer etwas Besonderes. In der aktuellen Situation werden wir den Familienfrieden aber für 40 Minuten beiseite legen können."

 

Der Sohn einer Legende als Hoffnungsträger

Besonderes Augenmerk gilt Bremerhavens Verletztensituation. Gegen Cottbus standen mit Marius Behr, Bo Meister, Patryk Pyra und Sam Tiedemann gleich vier Akteure nicht zur Verfügung. "Das ist natürlich bitter, aber Probleme hat jedes Team", so Lipke.

 

Neuer Hoffnungsträger der Seestädter könnte Anell Alexis werden. Der Sohn von ALBA-Berlin-Legende Wendell Alexis zeigte beim Debüt in Cottbus mit 17 Punkte eine starke Leistung und war gleich Topscorer der BSG. Gegen Stade erhofft man sich einen ähnlich guten Auftritt.

 

Tip-Off in Stade ist um 20:15 Uhr im Vincent-Lübeck-Gymnasium.

Talente mit Perspektive: Der DBB-Tross steuert wieder Bremerhaven an

Der Jahrgang 2003 ist in diesem Jahr auf der Talentsichtung gefordert.
Der Jahrgang 2003 ist in diesem Jahr auf der Talentsichtung gefordert.

Pressemitteilung Deutscher Basketball Bund

 

Rund 168 talentierte Basketballerinnen und Basketballer aus Nord- und Westdeutschland wollen sich am kommenden Wochenende (23./24. Januar 2016) in Braunschweig und Bremerhaven präsentieren.

 

In Braunschweig sind das 72 Mädchen (Jahrgang 2002), die von Stefan Mienack (hauptamtlicher Bundestrainer des weiblichen Nachwuchsbereiches), Imre Szittya (Jugendbundestrainer) und Christian Berkes (DBB-Assistenztrainerstab) gesichtet werden. In Bremerhaven treffen sich 96 Jungen (Jahrgang 2003). Sichter sind hier die Jugend-Bundestrainer Alan Ibrahimagic, Harald Stein und Kay Blümel.

 

 Weiterlesen auf der Homepage des Deutschen Basketball Bundes ---> Link

Oberliga Herren West - 91:65-BSG II verteidigt weiße Weste gegen Bremen 1860 - Verfolger patzen

BSG II - Coach Andreas Hasenkamm
Spielertrainer Andreas Hasenkamm dominiert mit seiner Mannschaft die Oberliga

von Cengiz Dastan und Jürgen Bohne

(19. Januar 2016)

 

Die One-Team-Show der BSG (SFL/OSC) Bremerhaven geht in der Rückrunde weiter. Auch Bremen 1860 hatte am vergangenen Samstag keine echte Chance beim 91:65 (42:33) Heimsieg. Ohne Bastian Rost, Alexander Pauli und Devin Scott, dafür aber mit dem U18-Nachwuchs Frerk Tietje und Sven Schröer zeigte das Team um Spielertrainer Andreas Hasenkamm ein souveränes Spiel. 

Die ersten fünf Minuten gehörten dem Gastgeber, ehe die 1860er durch Hendrik Schiemann (24 Punkte) bis zur Viertelpause wieder verkürzen konnten (20:19, 10. Minute). Damit war aber das Abtasten für das Hasenkamm-Team beendet. Von nun an bestimmten die BSG-Spieler das Geschehen auf dem Feld. Über eine starke Defense und daraus resultierenden Fastbreak-Punkten vergrößerte sich der Abstand schnell. Zur Halbzeitpause lag der Spitzenreiter aus Bremerhaven bereits mit neun Punkten vorn (42:33, 20. Minute).

 

Die Halbzeitansprache von Coach Hasenkamm viel dann auch recht kurz aus. „Zeigt eure Stärken und habt Spaß“, lautete seine Anweisung für den zweiten Abschnitt und das nahmen sich vor allem Dennis Dastan (29 Punkte) und Steffen Gorgas (23 Punkte) zu Herzen. Teamarbeit und individuelles Spiel sorgten nach weiteren 20 Minuten für den zehnten Sieg in der Staffel West.

 

Für die BSG spielten: Cengiz Dastan (14 Punkte), Dennis Dastan (29/ 3 Dreier), Steffen Gorgas (23), Andreas Hasenkamm (3/1), Nils Ruttmann (4), Florian Schröder (6), Sven Schröer (2), Frerk Tietje (1) und Marten Timmermann (9/2)

 

Topspiel am kommenden Samstag 

Damit bleibt die zweite Vertretung der Spielgemeinschaft verlustpunktfrei und die Bremerhavener Fangemeinde darf sich am kommenden Samstag, 23. Januar auf das Topspiel der Liga freuen. Zu Gast in der Halle Bogenstraße (Tipp-Off 20 Uhr) ist der direkte Verfolger aus Oldenburg. Als Aufsteiger spielen die Blue Fire Lions Ofenerdiek bisher eine gute Saison und das Hinspiel (71:69 für die BSG) gestaltete sich zu einem wahren Krimi.

 

Einen Dämpfer auf den Meistertitel gab es für die Löwen am letzten Spieltag durch eine 66:69 Heimschlappe gegen TV Georgsmarienhütte. Doch Coach Hendrick Robbers sieht diesen Verlust nur als Ausrutscher. „Wir haben uns die Niederlage selbst zuzuschreiben, aber gegen den Ersten ist man immer besonders motiviert. Wir werden dann wieder alles geben“, gibt er die Marschroute vor.

 

Da auch der Drittplatzierte BTS Neustadt gegen das Schlusslicht Bürgerfelde TB mit 65:67 eine Niederlage hinnehmen musste, rückt der Meistertitel für das BSG-Team schon frühzeitig in greifbare Nähe. Voraussetzung ist natürlich ein Sieg gegen die Lions am Samstag. Dann nämlich beträgt der Vorsprung auf die Verfolger bereits satte drei Punkte.

1. Regionalliga Herren Nord

51:78 – die BSG (SFL/OSC) Bremerhaven kann auch in Rendsburg nicht punkten

von Daniel Rehn und Jürgen Bohne (12. Januar 2016)

Auftakt missglückt. Zum Start ins Basketballjahr 2016 musste sich die BSG Bremerhaven am vergangenen Wochenende vor 300 Zuschauern in Rendsburg mit 51:78 (20:32) geschlagen geben.

 

Mit richtungsweisenden Auswärtsspielen startet die Bremerhavener Regionalligamannschaft ins neue Jahr. Die Gegner dazu kommen aus dem direkten Umfeld, denn Rendsburg (Platz 12) und Cottbus (Platz 11) liegen in der Tabelle direkt vor der Spielgemeinschaft. Ein Sieg gegen einen der Tabellennachbarn wäre somit der dringliche Neujahrswunsch von Coach Jan Lipke, damit der Anschluss an das Mittelfeld nicht noch größer wird. Der erste Versuch war glücklos.

Pomadiger Start mit vielen Fehlern

In Rendsburg brauchten beide Teams nach der langen Weihnachtspause ein paar Minuten, um ihren Rhythmus zu finden. So blieb die Fehlerquote im ersten Viertel hoch und die Punkteausbeute (13:14, 10.) gering.

 

Dasselbe Bild im zweiten Viertel. Beide Seiten boten zwar ein gutes Teamplay, nur die Chancenverwertung blieb weiterhin mangelhaft. Ein mageres 18:24 war nach 16 Minuten auf der Anzeigetafel zu sehen. Doch dann kam Bewegung ins Spiel. Auslöser waren drei überhastete Aktionen auf Bremerhavener Seite, die den eigenen Korberfolg verhinderten und die das Rendsburger Team zu seinem Vorteil nutze (20:32, 20.).

 

Starke sechs Minuten gleichen das Spiel wieder aus

Doch die Mannschaft um Pascal Schimanski kam hellwach aus der Halbzeitpause zurück. Viermal in Folge blieben die Rendsburger in der Bremerhavener Defense hängen und viermal belohnten sich die Seestädter mit eigenen Punkten. Als Mo Hübner noch einen erfolgreichen Dreier hinterher schickte, war das Ergebnis wieder ausgeglichen (37:37, 26.).

 

Ein Momentum für das BSG-Team? In den vergangenen Spielen brachen die Rendsburger in aller Regelmäßigkeit nach derartigen Aktionen ein. In diesem Spiel nicht. Twisters US-Import Terence Billups und Jamo Ruppert nahmen nun das Heft in die Hand und sammelten in den verbleibenden vier Minuten noch elf Punkte zum 40:48-Viertelstand (30.).

 

Drei schwache Minuten zu viel

Die Entscheidung, ob Bremerhaven zwei Punkte oder eine Niederlage im Gepäck haben würde, wurde ins letzte Viertel verlegt. Hier erwischte Rendsburg den besseren Start (40:52, 31.). Fabio Galiano aus dem Feld und Andreas Hasenkamm mit einem verwandelten Freiwurf stellten den alten Abstand wieder her (43:52, 32.), ehe den Seestädtern das Spiel komplett entglitt. Innerhalb von nur drei Minuten bestraften die Hausherren jeden Fehler der Gäste mit einem 14:2-Lauf gnadenlos  (45:64, 35.). Die Entscheidung.

 

Jan Lipke umschrieb den Knackpunkt des Spiel so: „In unserem Spiel gab es im ersten und dritten Viertel gute Phasen. Das reicht aber natürlich nicht. Meiner Mannschaft fehlt es einfach an Erfahrung."

 

Für die BSG spielten: Leandro Ribeiro, Pascal Schimanski, Noah Westerhaus (4 Punkte), Andreas Hasenkamm (11), Clemens Ferber, Lewis Londene (3), Simon Macherski (2), Moritz Hübner (13), Patryk Pyra, Devon Scott (6), Fabio Galiano (12).

 

Topscorer Rendsburg: Billups (21 Punkte), Ruppert (15), Ahmed (14)

 

Nächste Station: Cottbus

Durch die Niederlage in Rendsburg änderte sich zwar nichts an der Tabellenkonstellation, aber der Abstand zwischen Cottbus (Platz 11, 4:9 Spiele), Rendsburg (12, 4:9) und Bremerhaven (13, 1:12) beträgt jetzt bereits drei Siege und auch der direkte Vergleich spricht nicht für die Seestädter.

 

Noch bleiben genügend Spiele, um den Verbleib in der Liga zu sichern. Aber werden die jungen und unerfahrenen Spieler diesem Druck gewachsen sein? Personelle Hilfe ist noch aus dem Profikader der Eisbären möglich. Aber nach dem momentanen Tabellenstand in der Bundesliga und dem Abgang von Adam Ariel sind auch hier die Optionen nicht gerade üppig.

 

Am kommenden Samstag wäre ein Sieg bei den White Devil Cottbus zumindest ein Anfang, um ein wenig Dampf vom Kessel zu nehmen. Wir drücken der Mannschaft von Jan Lipke ganz fest die Daumen. Spielbeginn ist um 18 Uhr im Grundschulzentrum zu Cottbus.

Zwischenziel erreicht – männliche U18 startet von Platz 1 in die Quali-Runde zur Niedersachsenmeisterschaft

So sehen Sieger aus - 2013 erreicht die U18 mit nur sechs Spielern den 2. Platz
So sehen Sieger aus - 2013 erreicht die U18 mit nur sechs Spielern den 2. Platz

von Jürgen Bohne (4. Januar 2016)

 

Neues Spiel – neues Glück.

Am 16. Januar beginnt für das Landesligateam von Coach Patrick Seidel der Ernst des Lebens, denn dann startet die entscheidende Gruppen-phase um die Qualifikation zur Niedersachsen-meisterschaft. „Als Team haben wir in der Vorrunde sehr gute Fortschritte gemacht“, lautet sein Fazit zum bisherigen Abschneiden seiner Mannschaft. „Hoffentlich können wir diesen Schwung mit ins neue Jahr nehmen.“

 

Den Schwung werden seine Spieler für die nächsten sechs Spiele auch brauchen. Denn jetzt warten die ersten Drei der Gruppe West aus Niedersachsen auf die Bremerhavener, die sich gemeinsam mit den Bremer Vertretern Bremen 1860 und BTS Neustadt qualifiziert haben. Alle Teams nehmen ihre Punkte aus der Vorrunde mit. Da das BSG-Team im ersten Saisonspiel knapp mit 62:68 bei Bremen 1860 verlor, dafür aber das Rückspiel und beide Spiele gegen Neustadt erfolgreich beenden konnte, startet das Seestadt-Team mit 4:1 Punkten von der Tabellenspitze in die neue Runde.

 

Die Qualifikationsrunde beginnt mit einem Heimspiel

Erster Gegner für die BSG ist der TSV Quakenbrück am Samstag, 16. Januar 2016 um 11 Uhr in der Bogenhalle. Dann folgen am Freitag, 22. Januar (19 Uhr Kolb-Halle gegen Fortuna Logabirum aus Leer) und 12. März (14.30 Uhr Bogenhalle gegen den Oldenburger TB) die nächsten Heimspiele. Die ersten Drei dieser zweiten Gruppenphase nehmen dann im April an der Endrunde zur Niedersachsenmeister-schaft teil.

 

 

19 Spieler musste Seidel in den bisherigen Landesligaspielen seiner U18 einsetzen. Doch „trotz  der großen Fluktuation haben die Jungs immer eine ansprechende Teamleistung gezeigt. Es macht sehr viel Spaß mit der Mannschaft zu arbeiten“, freut sich der Coach deshalb auf die nächsten Aufgaben.