Motor der Talententwicklung: Acht Nachwuchsleistungstrainer schließen Ausbildung ab

Pressemitteilung BBL (vom 27.06.2017)

Nachdem im vergangenen Jahr ein Meilenstein mit dem Abschluss des ersten Ausbildungsjahrgangs gelegt wurde, haben nun weitere Trainer ihre dreijährige Ausbildung zum Nachwuchsleistungstrainer erfolgreich abgeschlossen.

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Die acht Teilnehmer von links nach rechts: Sebastian Ludwig (ratiopharm ulm/Basketball Akademie Ulm), Nils Ruttmann (Eisbären Bremerhaven), Michael Huber (Basketball Löwen Braunschweig), Stefan Mähne (OeTTINGER Rockets), Manfred Uhlig (ALBA BERLIN), Patrick Hwastunow (Brose Bamberg), Jonas Borschel (EWE Baskets Oldenburg/Baskets Akademie Weser-Ems) und Timo Probst (MHP RIESEN Ludwigsburg/Porsche Basketball-Akademie)

Meisterschaft oder Klassenerhalt – Oberligateam verzichtet zu Gunsten der 1. Herren auf die Krone

von Jürgen Bohne (30. März 2017)

 

Das Ziel eines jeden Sportlers ist der größtmögliche Erfolg. Aber was ist der Erfolg wert, wenn durch den Abstieg des klassenhöheren Teams die eigene Existenz bedroht ist?

 

Diese Frage war für die Spieler um Coach Andreas Hasenkamm leicht zu beantworten: Nichts!

 

Die Spielordnung regelt das Teilnahmerecht und die besagt: Nur eine Mannschaft eines Vereins darf in dieser Leistungsklasse vertreten sein.  Für den Meister der Oberliga Herren West würde diese Regelung den Zwangsabstieg in die Bezirksoberliga bedeuten. Und so füllten die Spieler der 2. Herren am Samstag für das Regionalligaspiel gegen den Eimsbütteler TV den Kader auf, anstatt zur SG Braunschweig (Platz 1 in der Oberliga Herren Ost, Anm. d. Red.) zum ersten von zwei Entscheidungsspielen zu fahren. 

 

Um eine Verlegung hatte sich Koordinator Nils Ruttmann vergeblich bemüht. Zehn Tage lang liefen die Leitungen zwischen den beiden Vereinen heiß. Das Ergebnis war ernüchternd, denn der Gegner war zu keinem Deal bereit. Weder das Hinspiel zur Trainingszeit in Braunschweiger Halle, noch das Angebot auf zwei Spiele bei den Niedersachsen, also der Verzicht auf das eigene Heimspiel, konnten die Verantwortlichen überzeugen.

 

Damit war klar, dass das Bremerhavener Team am grünen Tisch verlieren würde.  Doch die Entscheidung hat sich gelohnt. Mit dem Sieg gegen Eimsbüttel haben die Spieler aus der 2. Herren nicht nur der Regionalligamannschaft geholfen, sondern sich selbst damit die Startberechtigung für die nächste Oberligaspielzeit ein Stück weit gesichert. Wohlgemerkt ein Stück weit, denn bekanntermaßen ist der Drops für die Regionalligamannschaft noch nicht gelutscht.

 

Am Samstag, 1. April erwarten die Seestädter um 17 Uhr in der Walter-Kolb-Halle das Braunschweiger Team zum Rückspiel. Wer dann genau die Farben der BSG vertritt, verrät Coach Hasenkamm noch nicht. Sportlich geht es in diesem Spiel ohnehin nur noch um die Ehre. 

2. Regionalliga Herren Nord

73:62 gegen Eimsbüttel - war das der Grundstein zum Klassenerhalt?

von Jürgen Bohne (29. März 2017)

 

Erfahrung macht den Unterschied. Diese Erkenntnis verdeutlichten die BSG-Spieler ihrer Anhängerschaft am Samstag zum wiederholten Male. Wenn die alten Hasen aus der Reserve mit der Rumpftruppe der 1. Herren auf dem Parkett stehen, geht das Spiel nämlich in der Regel zu Gunsten der Spielgemeinschaft aus.

 

Niemand hatte im Vorwege so recht mit einem Erfolg gegen den Tabellenfünften aus Eimsbüttel gerechnet, aber das BSG-Team spulte routiniert sein Spiel herunter. Sieg Nummer 7 war die Folge und der Sprung in der Tabelle auf einen Nichtabstiegsplatz.

Eimsbüttel zeigte in den ersten fünf Minuten eine eklatante Wurfschwäche und erlaubte der Heimmannschaft dadurch eine 10:3 Führung. Doch nach zehn Minuten lief es bei den Gästen besser und der kleine Vorsprung war fast wieder aufgebraucht (17:14).

 

Der nächste Abschnitt war geprägt von kleinen Runs auf beiden Seiten. Eimsbüttel bestimmte weiterhin das Spiel und sorgte so für den 19:25 Zwischenstand (14. Minute). Ein anschließender 12:0-Lauf der Hausherren drehte das Ergebnis zwar wieder (31:25, 17.), aber Eimsbüttel nutzte erneut die Fehler der BSG zu einfachen Punkten. Ein ausgeglichenes Spiel bis dahin. Auch vom Ergebnis her (36:36, 20.).

 

Alexander Pauli (BSG) sorgte nach der Pause für die ersten vier Punkte. Allerdings war auch dieser Vorsprung bald wieder Makulatur, denn Fabian Pätsch (ETV) lief in den nächsten Minuten heiß und hielt sein Team mit elf seiner insgesamt 22 Punkte auf Schlagdistanz. Beim Stand von 52:50 ging es in den letzten und entscheidenden Abschnitt.

 

Bis zur 34. Minute (56:57) hielten die Gäste noch mit, doch dann machten die BSG-Herren den Sack zu. Cengiz Dastan eröffnete den Schlussspurt der Hausherren.  Seinen dynamischen Zug zum Korb konnte Eimsbüttel nur mit Fouls unterbinden. Fünf schnelle Punkte resultierten daraus (61:57, 35. Minute) und Marten Timmermann, der mit einer starken Defensivleistung gegen Uzkuraitis glänzte, setzte im nächsten Angriff noch einen drauf 63:57 (36.). Eimsbüttel musste jetzt mehr riskieren, aber bei allen Bemühungen sprang nichts Zählbares dabei heraus.  

Dafür machte auf Bremerhavener Seite Andreas Hasenkamm sein Meisterstück in dieser Begegnung. Hochprozentig versenkte er in Folge zwei Dreier und vier von vier Freiwürfe zum Endstand von 73:62.

 

 

Damit haben sich die BSG-Herren eine perfekte Ausgangslage für den Klassenerhalt geschaffen. Zwei Spiele sind noch zu absolvieren. Am Samstag geht es nach Kronshagen (Tabellenletzter) und am 8. April erwartet die Mannschaft von Enrico Kufuor den TV Einfeld in der Walter-Kolb-Halle.

 

Um die Saison halbwegs versöhnlich zu beenden, sollten beide Spiele gewonnen werden. Zum Klassenerhalt reicht möglichweise schon ein Sieg, denn beide gegnerischen Mannschaften sind noch bei den Spitzenteams gefordert.

 

 

Für die BSG spielten: Alberto Artiles Aguilar (9 Punkte, 1 Dreier), Jonas Buss-Witteler (4), Cengiz Dastan (9), Andreas Hasenkamm (22, 4 Dreier), Klavs Krastins (5, 1 Dreier), Simon Macherski (4), Alexander Pauli (6), Pascal Schimanski (5, 1 Dreier), Marten Timmermann (9), Patrick Seidel und Felix Kassens.

2. Regionalliga Herren Nord

BSG-Herren überzeugen beim 98:87 Sieg gegen Rist Wedel

von Jürgen Bohne (13. Februar 2017)

 

Tschüss Abstiegsplatz > CHECK

Raus aus der Abstiegszone > LÄUFT!

 

Nach der verpatzten Hinrunde mit nur einem Sieg zeigt die Mannschaft von Enrico Kufuor nun deutlich, dass mit ihr in dieser Spielzeit noch zu rechnen ist. Zwei Siege in Folge, drei von fünf insgesamt nach dem Jahreswechsel und endlich verlassen die BSG-Herren das Tabellenende. Platz 10.

 

 

ABER! Den Abstieg in die Oberliga vermeiden - dieses Ziel ist noch lange nicht erreicht.

Zum Spiel: Die Reserve des ProB-Bundesligisten SC Rist Wedel war am vergangenen Samstag zu Gast in der Walter-Kolb-Halle und beide Mannschaften waren personell überschaubar aufgestellt. Die Hausherren zu acht, die Gäste nur zu siebt aber dafür mit den Herren Eckmann, Hoppe und Pimentel aus dem aktuellen Bundesligakader des SC. Dafür stand Bundesliga Co-trainer Chris Harris dem Bremerhavener Team auf dem Feld zur Seite. Auch erstmalig dabei: Klavs Krastins, der ebenso wie Alberto über das europäische DECA-Förderprogramm den Weg nach Bremerhaven gefunden hat.

 

Nach einem holperigen Start auf beiden Seiten kamen die Gastgeber besser in Schwung. Mit einem kleinen Vorsprung (23:16, 10. Minute) ging es in das zweite Viertel. Pascal Schimanski wurde jetzt zum Dreh- und Angelpunkt für das Bremerhavener Spiel. Seine 32 Punkte und seine Übersicht auf dem Feld sorgten für die nötige Distanz in den nächsten beiden Abschnitten (42:28, 70:53).

 

30 Minuten lang stand das BSG-Team hochkonzentriert auf dem Platz. Doch dann erhöhte sich die Fehlerquote und der SC konnte den Rückstand noch einmal verkürzen. Vor allem Marcel Hoppe mit seinen 8 Dreiern und insgesamt 29 Punkten bereitete den Hausherren eine Menge Probleme.  Am Ende retteten die Bremerhavener den Vorsprung über die Ziellinie und bauten ihr Punktekonto damit auf vier Siege aus.

 

„Wir haben einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht und unsere Punkte gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellenfeld geholt“, sagt Enrico Kufuor. „Das konnten wir nach den Ergebnissen der Hinrunde nicht unbedingt erwarten.“

 

Für die BSG spielten: Alberto Artiles Aguilar (22 Punkte, 2 Dreier), Malte Buhl (2), Chris Harris (14), Klavs Krastins (11, 1 ), Juro Masic (10, 1), Pascal Schimanski (36, 4),  Patrick Seidel (3) und Johannes Heiken.

 

 

Nach dieser positiven Entwicklung ist für Kufuor das verlorene Spiel gegen den Abstiegskonkurrenten TS Einfeld besonders ärgerlich. Das erste Spiel im neuen Jahr hatte er kurzfristig wegen der Eisglätte auf Norddeutschlands Straßen abgesagt. Der TS Einfeld war aber nicht zu einer Verlegung bereit und bestand auf die Austragung des Spiels am selben Tag. Unsportlich in dieser Situation aber Regelkonform im Sinne der Spielordnung, wonach ein Spiel nur aufgrund höherer Gewalt ausfallen darf. „Man trifft sich immer zweimal im Leben. Die sportliche Antwort darauf werden wir am letzten Spieltag in eigener Halle geben“, so Kufuor.

Pressemitteilung des Niedersächsischen Basketball Verbandes (vom 01. Februar 2017)

 

Der Niedersächsische Basketball Verband startet heute mit seinem "KORBGEFLÜSTER".

 

NBV-Korbgeflüster wird zukünftig tiefe Einblicke in den Verband geben und Euch über Neuigkeiten informieren. In unterschiedlichen Rubriken werden Euch regelmäßig Berichte und Ankündigungen zugeschickt, damit Ihr immer auf dem Laufenden bleibt.

 

Der Newsletter ist ein Projekt unseres Entwicklungsprozesses NBV 2020, der inzwischen seit fast fünf Jahren unseren Verband definiert und begleitet. Neben einem neuen Webauftritt und aktivem Social Media Management soll nun auch dieser Newsletter der nächste Schritt sein. 

 

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