weiterlesen: der DBB informiert über Regeländerungen zur Saison 2017-18

Damit Sie umfassend über den Inhalt der Regeländerungen informiert sind, haben wir in unserer E-Learning-Plattform DBB-Campus (zu erreichen über https://dbb.triagonal.net) für Sie einen interaktiven Schulungskurs eingerichtet. Neben diesem innovativen Informationsangebot finden Sie im DBB-Campus natürlich auch Materialien in herkömmlicher Form, d.h. Sie können sich eine Änderungsübersicht, eine Präsentation sowie die geänderten Regeltexte downloaden.

 

Die weitreichendste Änderung in den Spielregeln 2017 betrifft die Schrittfehlerregel. Ferner gibt es kleinere Änderungen u.a. beim unsportlichen Foul und bei der Spieldisqualifikation. Die Details entnehmen Sie bitte dem Schulungskurs sowie den anderen Materialien.

 

Die gedruckte Ausgabe der Spielregeln 2017 wird erst im Oktober 2017 zur Verfügung stehen, da sich die FIBA noch redaktionelle Änderungen vorbehält.

 

So nutzen Sie den DBB-Campus: rufen Sie die Seite https://dbb.triagonal.net auf. Dort finden Sie rechts eine Login-Möglichkeit. Ihr Anmeldename lautet "fibaneu", Ihr Kennwort lautet "dbb". Abschließend klicken Sie auf den Login-Button. Nun können Sie am Kurs "Neue FIBA-Regeln" teilnehmen. Vergessen Sie bitte nicht an Ihrem Gerät den Ton einzuschalten, denn Videos und Texte werden Ihnen verbal erläutert. 

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2. Regionalliga Nord: BSG-Herren unterliegen EBC Rostock mit 60:62

Foto: EBC Rostock
Foto: EBC Rostock

von Jürgen Bohne (26. Oktober 2017)

 

Sechs anstrengende Stunden Autofahrt in den Osten der Republik waren anscheinend ausschlaggebend für die Niederlage der BSG-Herren beim EBC Rostock. „Wir haben den Start verpennt“, lautete das Fazit von Coach Majdi Shaladi nach dem Spiel.

 

In der Tat legten die Hausherren los wie die Feuerwehr. Zwei erfolgreiche Dreier zum 0:6 gleich in der ersten Minute beeindruckten die Gäste. Lediglich acht Punkte steuerten die Spieler aus der Seestadt in der Folgezeit bei (22:8, 10. Minute) und die Spieler um Pascal "Kalle" Schimanski waren auch in den nächsten zehn Minuten noch nicht im Spiel angekommen.

 

Es drohte sogar ein Debakel für die BSG-Herren. Als Jason Horlacher endlich die Punkte neun und zehn für sein Team erzielte, waren bereits fünf Minuten im zweiten Durchgang gespielt. Nur gut, dass auch die Gastgeber in der Anfangsphase nicht mehr so hundertprozentig trafen. So stand es bis dahin „nur“ 10:25 (15.) aus Sicht der Bremerhavener.

Einzig "Kalle" Schimanski versuchte in dieser Phase sein Team am Leben zu halten. Zwar hatte auch er Pech im Abschluss und die Treffer von der Freiwurflinie fielen mit einem von fünf Punkten (11:31, 16.) eher mager aus, doch irgendwie waren seine Aktionen ein Weckruf für seine Nebenleute. Ein 6:0-Run durch Schröder Bosch, Bashiri und Radtke brachte jetzt etwas Schwung in das Spiel (17:31, 18.), verhinderte aber nicht einen 18-Punkte-Rückstand zur Halbzeitpause (20:38).

 

Mit Biss aus der Pause

Zurück auf dem Feld zeigten die Seestädter plötzlich ihr wahres Gesicht. Zehn Minuten lang fegten sie über die Gastgeber hinweg und holten sich mit tollem Team-Play das Spiel wieder zurück. Jordi Schröder Bosch lief jetzt heiß und erzielte zwölf seiner insgesamt 21 Punkte in diesem Viertel. Als Jason Horlacher in der Schlusssekunde noch einen Dreier einnetzte, war der bisherige Spielverlauf völlig auf den Kopf gestellt. Es stand es plötzlich 47:46 für die Spielgemeinschaft. 

 

Jetzt ging die Post ab im Rostocker Bertha-von-Suttner-Ring. Mit einem 6:0-Run antworteten die Bremerhavener auf den kurzzeitigen Ausgleich (53:47, 33.) und hatte bis drei Minuten vor dem Spielende den Vorteil auf ihrer Seite (57:53). Rostock sammelte seine Punkte zwischenzeitlich ausschließlich von der Freiwurflinie. Dafür aber mit einer hundertprozentigen Quote (8 von 8).

 

Entscheidung in letzter Sekunde

Beim Stand von 60:59 tickte die Uhr zugunsten der Spielgemeinschaft herunter, doch es war dem Ex-Bremerhavener Dominik Breitschuh vorbehalten, die Führung für den EBC zurückzuholen (60:61). Ein weiterer Freiwurf aufgrund eines technischen Fouls gegen Bremerhaven sorgte für das 60:62.

 

Auszeit BSG und ein letzter Versuch, wenigstens die Verlängerung zu erzwingen. Ein langer Ball auf Schimanski sollte es richten, aber der stand beim Fangen des Balles - so die Entscheidung der Schiedsrichter – hinter der Seitenlinie und damit war auch das Spiel zugunsten der Heimmannschaft entschieden.

 

„Insgesamt war es ein tolles, feuriges Spiel“, resümierte Shaladi anschließend. Zeigte sich aber mit den Begleiterscheinungen zum Spiel unzufrieden. „Unsere Spielvorbereitung muss besser werden, die Bretter müssen wir wieder kontrollieren und unser Verhalten auf der Bank optimieren.“

 

Für die BSG spielten: Alireza Bashiri (2 Punkte), Jason Horlacher (9, 3 Dreier), Klavs Krastins (3), Simon Macherski (2), Till Radtke (8), Pascal Schimanski (15, 1), Jordi Schröder Bosch (21), David Behrje, Bennett Kyeremeh und Paul Obletter.

 

Das nächste Heimspiel findet am Samstag, 28. Oktober um 15 Uhr in der Walter-Kolb-Halle statt. Gegner Rist Wedel II hat alle Spiele bisher gewinnen können und kommt mit dieser Empfehlung als klarer Favorit nach Bremerhaven. Die Fans der Eisbären sind zu diesem Spiel natürlich auch herzlich willkommen. Bis zum Bundesligaspiel gegen Ulm um 18 Uhr seid ihr rechtzeitig wieder zu Hause.


BSG mit positiver Bilanz vom Wochenende

von Jürgen Bohne (17. Oktober 2017)

Besser kann ein Spieltag nicht laufen. Sowohl die 2. Herren im Oberligaspiel gegen Bremen 1860, als auch die 1. Herren beim TSV Kronshagen holten sich wichtige Punkte. Vor allem die Regionalligamannschaft zeigte sich nach dem verkorksten Spiel der Vorwoche stark verbessert.

Oberliga-Herren behalten weiße Weste beim 85:70 Erfolg über Bremen 1860

Die Oberligavertretung der Spielgemeinschaft hatte am vergangenen Samstag den Tabellennachbarn Bremen 1860 zu Gast. Von der ersten Minute an gingen die Hausherren hoch konzentriert zu Werke und arbeiteten sich gleich eine kleine Führung heraus (13:5, 4. Minute). 1860 versuchte im Spiel zu bleiben und nutzte die Möglichkeiten jenseits der Dreierlinie (26:23, 10.).

Die Spieler um Andreas Hasenkamm dominierten das Geschehen auf dem Feld (34:27, 15.), leisteten sich in der Folge allerdings ein paar kleine Hänger. 1860 nutzte die Unaufmerksamkeiten und verkürzte auf 37:35 (18.). Sieben von zehn Dreiern fanden in dieser Phase ihr Ziel. Die BSG konnte dieses Manko in der Defense aber durch eine hundertprozentige Freiwurfquote wieder ausgleichen (47:37. 20.).

 

Nach dem Wechsel legte die BSG endgültig den Grundstein zum Sieg. Beinahe jeder Angriff führte zum Erfolg und gleich sechs erfolgreiche Dreipunktwürfe schraubten das Ergebnis in diesem Viertel unaufhörlich nach oben.

 

Beim Stand von 79:51 ließen es die Bremerhavener sehr zum Missfallen von Coach Hasenkamm etwas lockerer angehen. „Diese Nachlässigkeiten müssen wir abstellen, sonst bekommen wir irgendwann die Quittung dafür“, schimpfte Hasenkamm nach Spielschluss. Gemeint waren die mageren sechs Punkte, die sein Team in diesen zehn Minuten zustande brachte. Bremen 1860 dagegen kämpfte, konnte die Niederlage aber trotz eigener 19 Punkte nicht mehr verhindern.

 

 

Für die BSG spielten: Cengiz Dastan (9 Punkte, 1 Dreier), Dennis Dastan (11), Alexander Frick (6, 2), Steffen Gorgas (12, 1), Andreas Hasenkamm (8, 2), Jan Lipke (15), Alexander Pauli (7), Ceyhan Pfeil (17, 3), Florian Schröder und Frerk Tietje.

Regionalliga-Herren  sichern sich den Sieg in der Crunchtime (61:49)

Simon Macherski und Pascal Schimanski sorgten auf Seiten der BSG fast im Alleingang für einen fulminanten Start gegen Gastgeber TSV Kronshagen. Fünf Minuten brauchten die Kronshagener um ins Spiel zu kommen, da hatte sich die Spielgemeinschaft bereits mit zehn Punkten abgesetzt (16:6).

 

Diese Führung hielt aber nicht lange. Im Mittelteil des zweiten Viertels haperte es bei den Seestädtern mit der Chancenverwertung. Zu viele Wechsel und zu viele Fouls unterbrachen den eigenen Spielfluss. Kronshagen nutzte seinerseits den Vorteil und glich das Spiel innerhalb von drei Minuten wieder aus. 32:32 lautete das Ergebnis zur Halbzeit und auch nach dem Seitenwechsel konnte sich keines der beiden Teams richtungsweisend absetzen (43:43, 30. Minute). 

Fotos: Jürgen Schinke

Ein Spiel auf Augenhöhe und bis zur 35. Minute (47:49) mit leichten Vorteilen für Kronshagen, kippte plötzlich. Aufgrund einer exzellenten Defenseleistung seitens der Bremerhavener verlor Kronshagen vollends den Faden. Wie schon zu Beginn des Spiels sorgten Macherski und Schimanski (nun unterstützt durch Jordi Schröder Bosch) für die nötigen Punkte und brachten ihre Mannschaft damit auf die Siegerstraße. 

 

Für die BSG spielten: Jason Horlacher (2 Punkte), Klavs Krastins (5, 1 Dreier), Bennett Kyeremeh (2), Simon Macherski (10), Paul Obletter (1), Till-Rouven Radke (5), Pascal Schimanski (18), Jordi Schröder Bosch (18), Joshua Stehmeier und Alireza Bashiri

 

Am kommenden Wochenende sind beide Mannschaft in fremder Halle gefordert. Die Regionalligamannschaft ist beim EBC Rostock zu Gast, während die Oberligamannschaft beim Aufsteiger Vfl Rastede antreten muss.

 

 


BSG-Herren bringen sich um den Lohn ihrer Arbeit

Regionalligateam unterliegt dem Bramfelder SV mit 81:84

von Jürgen Bohne (12. Oktober 2017)

 

Ein schweres Spiel gegen einen der Favoriten um die Meisterschaft vor Augen. Darauf hatten sich die BSG-Herren am vergangenen Samstag eingestellt und entsprechend das Team formiert. Mit erfahrenen Spielern aus der Oberligamannschaft sollte den Hamburgern der Sieg so schwer wie gemacht werden.

 

 

Die Rechnung ging auf. Auch wenn die Hausherren fast vier Minuten Anlaufzeit brauchten um die ersten Punkte einzufahren. Doch der anfängliche 0:7 Rückstand wurde bis zum Viertelende fast egalisiert (16:17).

Es lief nun bei der BSG. Im zweiten Durchgang brachte Andreas Hasenkamm seine Mannschaft mit zwei Dreiern und einem Freiwurf zum ersten Mal in Führung (23:17, 13. Minute). Zwei schnelle Körbe von Mohammed Braimoh und Dennis Dastan ließ den Abstand sogar auf neun Punkte anwachsen (27:18, 13. Minute). Bramstedt reagierte und erhöhte den Druck. Punkt um Punkt kämpften sich die Hamburger zurück ins Spiel, während auf Bremerhavener Seite nur Jordi Schröder-Bosch mit zwei verwandelten Freiwürfen für ein besseres Ergebnis sorgte (29:29, 17.)

 

Es dauerte bis zur Schlussminute, bevor die BSG aus ihren Angriffen wieder etwas Zählbares zustande brachte. Bezeichnenderweise resultierte die Ergebniskorrektur nicht durch herausgespielte Punkte aus dem Feld, sondern durch zwei Freiwürfe von Simon Macherski und einem wilden Hook Shot mit Ablauf der Spielzeit von Andreas Hasenkamm. Beim Stand von 34:39 zogen sich beide Mannschaften in die Kabinen zurück.

 

Viertel #3: BSG spielt Bramfeld an die Wand

Die Pause schien den Spielern der BSG gut zu tun. Mohammed Braimoh traf gleich im ersten Angriff einen Dreier und fünf Minuten lang zeigten beide Teams einen ordentlichen Basketball (43:48, 25.). Dann nahmen sich die Gäste bis zum Viertelende eine sportliche Auszeit. Sehr zur Freude der Zuschauer, denn jetzt drehten die Hausherren richtig auf. 27 Punkte ohne Gegenkorb ließen das Ergebnis auf 70:48 (30.) anwachsen. Vor allem Braimoh lief richtig heiß. Ob jenseits der Dreipunktelinie oder direkt am Brett -  mit 19 Punkten am Stück hatte er den größten Anteil an diesem Ergebnis.

 

unterirdisches letztes Viertel der Bremerhavener kostet den Sieg

Der zweite Sieg im zweiten Spiel war für das BSG-Team nur noch zehn Minuten entfernt. Wie lang und wie unangenehm diese zehn Minuten für die Gastgeber werden sollten, ahnte bis dahin noch niemand in der Halle.

Dennis Dastan eröffnete das letzte Viertel mit einem Korbleger zum 72:48. Aber dann packte Bramfeld seine Ganzfeldpresse aus. Ein geordneter Spielaufbau war für die Bremerhavener nicht mehr möglich. Die Guards mussten um jeden Meter kämpfen und hatten kaum Anspielmöglichkeiten. Oft war an der Mittellinie schon Schluss mit der Vorwärtsbewegung.

 

Das Punktepolster schmolz unaufhörlich, aber aufgrund des hohen Vorsprungs aus dem dritten Viertel lag die Spielgemeinschaft bis zur 37. Minute noch im Soll (78:68).

 

Es sollte nicht reichen. Das Wurfglück hatte die Gastgeber verlassen und Bramfeld war jetzt „on fire“. Ein 2:13-Lauf leitete 120 Sekunden später die Wende ein (80:81). Steffen Gorgas konnte zwar noch einmal zum 81:81 ausgleichen, aber die Bramfelder Carlson und Quast sorgten mit ihren Punkten für die überraschende Wende in diesem Spiel.

 

 

Für die BSG spielten: Mohammed Braimoh (35 Punkte, 7 Dreier), Cengiz Dastan (1), Dennis Dastan (6), Felipe Galvez-Braatz (5, 1), Steffen Gorgas (6), Andreas Hasenkamm (11, 3), Yannik Kairies, Klavs Krastins, Simon Macherski (2), Till Radke (3, 1), Pascal Schimanski (5) Jordi Schröder Bosch (7)


1. Herren gewinnen Auftaktspiel gegen den Nachwuchs der Itzehoe Eagles auf dem Feld und am „grünen Tisch“

von Jürgen Bohne (04.10.2017)

Alles Makulatur! Nach 40 Minuten Spielzeit freuten sich die Jungs um Point Guard Pascal Schimanski über einen 87:76 Auswärtssieg. Vier Tage später belegt die Spielleitung der Regionalliga die Eagles mit einem Wertungsentscheid. Neuer Spielstand also 20:0 für die BSG. Grund: Einer der Itzehoer Spieler war am Sonntag nicht einsatzberechtigt. Trotzdem möchten wir euch unseren Spielbericht nicht vorenthalten. Liegt ja schließlich schon fertig in der Schublade.

 

Es lief nicht so recht an für die Seestädter im ersten Viertel. Magere sechs Zähler standen zu Beginn auf dem Punktekonto. Itzehoe war da schon etwas weiter (6:13, 4.Minute). Allerdings stimmte bei den Gästen die nötige Intensität auf dem Feld und bald darauf agierten beide Teams wieder auf Augenhöhe. Mit drei erfolgreichen Dreier von Felipe Galvez-Braatz und Menno Moeller sicherten sich die Bremerhavener kurz vor der Pausensirene einen kleinen Vorsprung (44:39, 20. Minute).

 

Coach Shaladi muss in der Halbzeitansprache die richtigen Worte gefunden haben, denn seine Jungs legten los wie die Feuerwehr. Bereits drei Minuten später hatte sich seine Mannschaft auf 51:39 (23.) abgesetzt. Doch dann nutzten die Eagles die Unstimmigkeiten im Spiel der Bremerhavener zur Ergebniskorrektur. Beim Stand von 60:62 ging es in die entscheidenden zehn Minuten.

 

Entscheidung im letzten Viertel

Wieder starteten die Seestädter besser ins Spiel. Den Eagles schien die Kraft auszugehen, denn auch an der Freiwurflinie versagten jetzt die Nerven. Mit einem kleinen Run im Mittelabschnitt dieses Viertels schraubten die Bremerhavener die Differenz auf 15 Punkte und legten damit den Grundstein für einen gelungenen Saisonstart.

 

Coach Majdi Shaladi war vor allem mit dem gezeigten Einsatz seiner Spieler sehr zufrieden. „Wir haben wir uns heute als Mannschaft präsentiert. Jeder war bereit, die Fehler des anderen mitzutragen und aufzufangen. Einige Spielabläufe haben mir noch nicht so gut gefallen, aber den Feinschliff müssen wir uns nun in den nächsten Trainingseinheiten erarbeiten.“

 

Für die BSG spielten: aufgrund der Wertung ohne Statistik - Dion Mohammed Braimoh, Jordi Schröder-Bosch, Pascal Schimanski, Felipe Galvez-Braatz, Paul Obletter, Yannik Kairies, Menno Moeller, Klavs Krastins, Tjark Nyberg, Jonas Buss-Witteler

 

Bramfeld kommt in die Walter-Kolb-Halle

Am Samstag empfängt die Spielgemeinschaft um 15 Uhr den Bramfelder SV in der Walter-Kolb-Halle. Die Hamburger haben in der vergangenen Spielzeit als Dritter knapp den Aufstieg in die 1. Regionalliga verpasst und auch für diese Saison sind die Ziele hochgesteckt. Allerdings hat das Team um Headcoach Tobias Streif mit einigen Ausfällen zu kämpfen und startete mit einer Niederlage und einem Sieg in die neue Spielzeit. Vielleicht kann das BSG-Team das frühe Aufeinandertreffen mit dem Titelaspiranten am kommenden Wochenende für sich nutzen? Der Eintritt zum ersten Heimspiel der Saison ist kostenlos.


Regionalligateam eröffnet die Saison gegen Aufsteiger Itzehoe

von Jürgen Bohne (29. September 2017)

 

Nach einem punktspielfreien Wochenende startet nun auch endlich die Mannschaft von Majdi Shaladi in die neue Saison. Sein neuformiertes Team muss sich am Sonntag gegen den Nachwuchs der Bundesligamannschaft aus Itzehoe beweisen. Keine leichte Aufgabe, denn die Holsteiner durften schon am vergangenen Wochenende ihre ersten Erfahrungen in der Regionalliga machen.

 

Beim Saisonauftakt gegen den EBC Rostock reichte es für den Aufsteiger zwar noch nicht zum Sieg, aber Coach Shaladi ist gewarnt. „Der Nachwuchs der Eagles hat sich gegen Rostock sehr gut verkauft und das Spiel erst im letzten Viertel verloren. Vor allem unser alter Bekannter Erik Nyberg hat mit 21 Punkten für die Eagles eine starke Leistung gezeigt. Aber wir fahren mit einem guten Gefühl zu unserem ersten Spiel. Ich bin sehr zufrieden mit den Trainingseinheiten. Die Jungs haben in den vergangenen Wochen sehr gut gearbeitet“, blickt Coach Shaladi hoffnungsvoll nach vorn.

 

Ganz neu im Bremerhavener Team ist der Spanier Jordi Schröder Bosch, der über das europaweite DECA-Projekt der Eisbären Bremerhaven in der Seestadt gekommen ist. „Jordi, Mohammed Braimoh aus Oldenburg und Jason Horlacher vom 1. BC Bremerhaven geben dem Team tolle Optionen auf dem Feld. Ich hoffe, dass unsere jungen NBBL-Talente von den erfahrenen Spielern schnell lernen können“, sagt Shaladi.


Start in die Saison 2017-18

Eisbären übernehmen die Jugendmannschaften in der Landesliga –             Majdi Shaladi neuer Regionalliga-Coach

von Jürgen Bohne (24. August 2017)

 

Die Hallen sind gebucht und die einzelnen Spiele terminiert. Die organisatorische Seite füllt den Sommer aus, aber dank der Unterstützung durch Nils Ruttmann (Eisbären/BSG) gibt es drei Wochen vor dem Start diesbezüglich kaum noch Baustellen. Allerdings hat der Ausfall von Kenny Patillo und eine unaufschiebbare Reise von Kinan zur heftigen Kritik einiger Eltern und Spieler geführt. 

Arnau Triginer
Arnau Triginer

Eine Lösung für die Trainersituation bei der männlichen U16 wurde dank der Unterstützung der Profis gefunden. Arnau Triginer wird die Mannschaft gemeinsam mit der U14 vom Eisbären e.V. betreuen. Das Training findet ab sofort mittwochs in der Halle am Schulzentrum Carl-von-Ossietzky (16-18 Uhr) und freitags in der Karl-Marx-Halle (15-17 Uhr) statt. An einer Übergangslösung für die männliche U18 arbeiten wir gerade und bitten um Geduld.

Die Jugendleistungsmannschaften beim Eisbären e.V. und bei der Spielgemeinschaft wurden in der Vergangenheit durch die hauptamtlichen Trainer betreut. Auch in der Saison 2017-2018 wird sich daran nichts ändern. Allerdings tragen die beiden Landesligateams künftig die Farben der Eisbären und bilden somit den Lückenschluß von den Minis bis zur Jugendbundesliga innerhalb eines Vereines.

Majdi Shaladi
Majdi Shaladi

Der „NEUE“ für die NBBL- und Regionalligamannschaft ist 32 Jahre jung und hat schon eine beeindruckende Vita vorzuweisen. Majdi Shaladi stammt gebürtig aus Berlin und hat es als Spieler  beim ETB SW Essen bis in die zweite Bundesliga geschafft. Nach einer kurzen Auszeit vom Basketball verschlug es Majdi dann als Coach zu den Hertener Löwen. Seine kommenden Aufgaben für die Eisbären und der Spielgemeinschaft sieht Majdi mit Spannung entgegen. „Ich bin begeistert von den guten Rahmenbedingungen hier in  der Stadt“, sagt Shaladi. „Hier kann ich mich unter Druck als Mensch und auch als Coach weiterentwickeln und an meiner Karriere als Profitrainer arbeiten.“

Unverändert gehen die Herrenteams in der Oberliga Herren West mit Coach Andreas Hasenkamm, die Bezirksoberligamannschaft mit Coach André Arndt und die Bezirksligamannschaft mit Coach René Kolk in die neue Saison.

 

Wir wünschen allen Teams eine verletzungsfreie und erfolgreiche Saison.


"The same procedure as every year" oder Das Karussell dreht sich wieder

von Jürgen Bohne (19. August 2017)

Bevor die Basketballer der Spielgemeinschaft Bremerhaven in ihre 26. Saison starten, blicken wir erst einmal zurück auf die Ereignisse der letzten Wochen. Gerade beim Trainerstab sind Veränderungen nach der Saison an der Tagesordnung. Dennoch erreichte die Zahl der Abgänge in diesem Jahr eine stattliche Größe. 

 

Abschied von unseren ehrenamtlichen Helfern

Nach mehreren Jahren im Nachwuchsbereich verabschiedet sich Kenny Patillo in das Privatleben. Kenny begann seine Laufbahn als Spieler beim 1. BC Bremerhaven und schloss sich dann der Spielgemeinschaft als Trainer an. Seine Leidenschaft für den Sport übertrug sich auf seine Schützlinge und mit seinem Sachverstand führte er seine Teams an die Spitze der Liga. Hätten wir eine „hall of fame“ – Kenny wäre ein Kandidat dafür.

Dario Boer und Ray Johnson (Vater von Eisbärenprofi Dominique) sollten das Trainerteam im Jugendbereich der Altersklasse U18 und U20 verstärken. Beide hielten aus verschiedenen Gründen leider nur wenige Wochen durch. Trotzdem möchten wir uns natürlich bei beiden für ihren Einsatz bedanken. 

Der Co-Trainer muss sich durch den plötzlichen Ausfall beweisen

Einer, der diesen frühen Umbruch in der Saison für sich nutzen konnte, war unser neues Mitglied im coaching staff – Kinan N. Nader.

 

Kinan stammt aus Syrien - hat dort studiert und als Spieler im Profibereich gearbeitet. Doch sein Bekenntnis zum christlichen Glauben vertrieb ihn aus seiner Heimat. Hier angekommen fand er Unterstützung bei der Bremerhavener Sportjugend und leitet eine Gruppe  junger Flüchtlinge beim Basketballtraining. Die Spielgemeinschaft kennt er seitdem als Spieler der 3. Herren.

 

Aus dieser Konstellation heraus ergab sich ein Engagement als Co-Trainer neben Ray, um ihm vorrangig die Strukturen im deutschen Basketball näher zu bringen. Doch unverhofft stand er als Head-Coach vor seiner Mannschaft und machte in der abgelaufenen Spielzeit einen richtig guten Job. Keine Frage – wir freuen uns auf ein weiteres Jahr mit ihm.

Abschied auch im hauptamtlichen Bereich

Verabschieden müssen wir uns von Enrico Kufuor, der in seiner noch jungen Trainerlaufbahn einen wichtigen Lernprozess mit der Regionalligamannschaft durchleben musste. Auch Patrick Seidel, verantwortlich bei der BSG für die Jugend-Landesligamannschaften, macht den nächsten Schritt in seiner sportlichen Karriere und heuert bei den Oettinger Rockets in Gotha an. 

Daniel Rehn
Daniel Rehn

Vielen Dank Daniel

Die letzte Veränderung muss der BSG-Vorstand im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit vermelden. Daniel Rehn kam vor zehn Jahren über Jugendcoach Sebastian Gleim mit der Spielgemeinschaft in Kontakt. Damals legte er den Grundstein für eine professionelle Berichterstattung über die Spielgemeinschaft. Mittlerweile ist der diplomierte Journalist beruflich in Hamburg angekommen und hat sich auf das soziale Netzwerk spezialisiert. Als „Senior digital Trendscout“ ist er auf vielen Events und Konferenzen rund um das Web ein gefragter Moderator und Gesprächspartner.

Der Vorstand möchte sich an dieser Stelle bei all diesen Menschen bedanken, die (ob kurz oder lang) für die Spielgemeinschaft tätig waren. Euer Einsatz war wichtig für den Sport und wir hoffen, dass sich auch in Zukunft noch Menschen für diese Arbeit zum Wohle der Kids begeistern können.