weiterlesen ... BSG-Herren schaffen den Klassenerhalt aus eigener Kraft

Die Basketball-Gemeinschaft aus Halstenbek/Pinneberg war mit einer Empfehlung von drei Siegen aus den letzten vier Spielen in die Seestadt gereist. Damit war klar, dass den Hausherren kein entspannter Nachmittag ins Haus stand. Entsprechend konzentriert begannen die Bremerhavener und hatte sich nach wenigen Minuten einen kleinen Vorsprung herausgespielt (11:5, 5. Minute). Doch die Holstein Hoppers waren nicht angetreten, um die Punkte kampflos in Bremerhaven zu lassen. Die Schleswig-Holsteiner nutzten eine kurze Schwächephase der Hausherren und brachten sich wieder in Schlagdistanz (22:19, 10.).

 

Im zweiten Viertel dasselbe Bild. Die Heimmannschaft agierte und beschäftigte mit ihrem variablen Spiel die Gäste. Doch im Gegenzug leistete sich die Defense der BSG böse Schnitzer in der Zone, die wiederum die Hoppers zu einfachen Punkten einluden. Zudem mehrten sich die Fehlwürfe bei den Gastgebern und schon schmolz der kleine Vorsprung mit dem Pausenpfiff wieder auf vier Punkte zusammen (44:40).

Diesen 15-minütigen Break haben die Hausherren in der Kabine anscheinend gut genutzt, denn kaum zurück auf dem Feld, überrollten die Hausherren ihre Gäste. Innerhalb weniger Minuten erhöhten Aaron Cook, Arnau Triginer und Jonas Buss-Witteler auf 56:42 (25.). Auch in der verbleibenden Spielzeit ließ die Spielgemeinschaft den Hoppers keine Zeit zum Luftholen. Einzig André Herrmann steuerte noch fünf Punkte seiner insgesamt 17 Punkte in diesem Abschnitt für die Holsteiner bei (71:47).

 

Damit war der Drops zehn Minuten vor dem Ende gelutscht, denn die BG hatte nun auch nicht mehr den Willen dieses Spiel zu drehen. So durfte das Stammpersonal auf der Bank Platz nehmen und der Bremerhavener Nachwuchs bekam noch einige Minuten auf dem Feld. „Heute können wir erhobenen Hauptes aus der Halle gehen“, sagte ein sichtlich erleichterter BSG-Coach nach dem Spielende. „Von den kleinen Aussetzern zwischendurch mal abgesehen, haben die Jungs heute einen vorbildlichen Einsatz gezeigt und dadurch das Spiel auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Platz 7 war zwar vor der Saison nicht unser Anspruch, aber nach so viel Höhen und Tiefen in den vergangenen Wochen müssen wir mit diesem Ergebnis zufrieden sein.“

 

Für die BSG spielten: Ganiyu Awolola-Azumat (6 Punkte), Jonas Buss-Witteler (10, davon 1 Dreier), Aaron Cook (12, 2), Steffen Gorgas (6, 2), Yannik Kairies (2), Klavs Krastins (15, 3), Simon Macherski (7), Jordi Schröder Bosch (22, 1), Jannis Sonnefeld (2), Arnau Tringiner (8), Alireza Bashiri und David Behrje.