BSG (SFL/OSC) Bremerhaven gewinnt das Finalspiel um den Christoph-Klaholz-Pokal

Pokalsieger 2015
Pokalsieger 2015:

Hintere Reihe: Dennis Dastan, Andre Arndt, Thomas Becker, Sven Regul, Andreas Sonnefeld, Semin Kocan, Efkan Kitay, Kenny Patillo, Marc Schlichting, Jürgen Bohne

Mitte: Kapitän Michael Fittje

Vordere Reihe: Trainer Holger Zeilinger, Cengiz Dastan, Marvin Schomburg, Co-Trainer Jan Martin Mittelstädt, Jannis Sonnefeld, Sven Kujovic


von Jürgen Bohne (16. Juni 2015)

 

Einen gelungenen Saisonabschluss feierte das Pokalteam der BSG (SFL/OSC) Bremerhaven am vergangenen Samstag. Im Finalspiel um den Bremer Christoph-Klaholz-Landespokal konnte sich das Team um Coach Holger Zeilinger gegen die BTS Neustadt aus Bremen mit 66:52 durchsetzen.

 

Obwohl alle Spieler eines Vereines in einer Pokalmannschaft mitwirken dürfen, entschieden sich beide Teams für die Spieler, die bis dahin aktiv an den einzelnen Pokalrunden teilgenommen haben. Ohne die „Stars“ entwickelte sich daher im ersten Abschnitt ein Spiel auf Augenhöhe (18:19, 10. Minute).

 

Sven Kujovic (20:19) und Dennis Dastan mit einem erfolgreichen Dreipunktwurf (23:21) brachten das BSG-Team in der 11. Minute wieder in Front. Dann war es allerdings erst einmal vorbei mit dem beschaulichen Finalspiel. Fehlwürfe und schlechte Entscheidungen sorgten auf beiden Seiten für null Punkte in der Folgezeit. Erst fünf Minuten später konnte Andre Arndt nach einem Freiwurf den nächsten zählbaren Erfolg für das BSG-Team verbuchen.

 

Neustadt tat sich zudem schwer gegen die gute Defense der Bremerhavener. Die Würfe von außen fielen nicht und am Korb dominierte die lange Garde um Andreas Sonnefeld das Geschehen. Drei Minuten vor dem Ende des zweiten Viertels konnte sich das BSG-Team dann endlich für die gute Verteidigungsleistung belohnen und ging nach einem 10:2-Lauf mit 34:24 in die Kabine.

 

Die Wende für Neustadt nach der Halbzeit?

Beim Pausentee muss BTS-Coach Janko Meinen die richtigen Worte gefunden haben. Punkt um Punkt arbeiteten sich die Bremer an die Gastgeber heran, doch dann übernahm Sven Kujovic die Initiative. Nach einem erfolgreichen Dreier von Cengiz Dastan (37:30, 23. Minute) hielt er allein mit sieben Punkten in Folge die Neustädter auf Distanz (45:34, 26. Minute). Auch in der Defense legten die Bremerhavener wieder zu. Leichte Punkte der Bremer wurden durch konsequenten Einsatz unterbunden. Allerdings nur mit mäßigen Erfolg, denn Neustadt verwandelte sechs der acht Freiwürfe (51:42, 30. Minute).


Ein paar Sekunden waren nach dem letzten Neustädter Korberfolg noch zu spielen, aber die Gäste waren nach diesem Erfolg anscheinend gedanklich schon im Schlussviertel. Semin Kocan nahm dieses Geschenk gerne an und baute die Führung sogar noch auf 55:42 aus.

 

Viel Leerlauf dann im letzten Abschnitt. Die Seestädter verwalteten den Vorsprung und sorgten über eine (nach wie vor) starke Defenseleistung dafür, dass auch die Gäste nicht mehr ins Spiel kamen. Nach 38 Minuten betrug der Vorsprung der Heimmannschaft komfortable 14 Punkte (62:48) und Neustadt versuchte diese Differenz mit ‚stop-the-clock-Fouls‘ zu verringern. Erfolglos, denn die mageren vier Neustädter Punkte bis zur Schlusssirene brachten nicht mehr die Wende im Spiel. So konnten die Spieler und Fans der Bremerhavener Spielgemeinschaft nach 40 Minuten einen 66:52 Pokalsieg bejubeln.

 

Für die BSG spielten: Dennis Dastan (23 Punkte/1 Dreier), Cengiz Dastan

(12/2), Sven Kujovic (16/1), Marvin Schomburg (5/1), Andre Arndt (3), Andreas

Sonnefeld (2), Semin Kocan (4), Sven Regul (1), Michael Fittje, Kenny Patillo,

Efkan Kitay (nicht eingesetzt)

 

Beste Werfer BTS Neustadt: Von Gaertner 14 Punkte, Wohlgemuth 12 Punkte

Tom Christopher Hallfell und Rainer Papke
Tom Christopher Hallfell und Rainer Papke

 

Abschließend überreichte der Vorsitzende der Schiedsrichter-kommission im Bremer Basketball Verband, Dieter Morisse, den

Pokal und bedankte sich bei allen Beteiligten für die unterhaltsame und fair geführte Begegnung.

 

Auch die Herren in Grau, Tom Christopher Hallfell und Rainer Papke, beglückwünschte der Vorsitzende zu der objektiven Leitung dieses Pokalfinales.

 

Nordsee-Zeitung vom Samstag, 13. Juni 2015
Nordsee-Zeitung vom Samstag, 13. Juni 2015

Pokalfinale: Team BSG Bremerhaven beendet gegen die BTS Neustadt die Saison 2014-15

- Planung für die nächste Spielzeit beginnt mit einem Knaller

"Der Pott" des Bremer Basketball Verbandes
"Der Pott" des Bremer Basketball Verbandes

(von Jürgen Bohne 10. Juni 2015)

 

The same procedure as every year – Auch so könnte die Schlagzeile für das finale Pokalspiel des Bremer Basketball Verbandes aus Sicht der BSG lauten. Doch das wäre nicht so ganz richtig, denn im letzten Jahr reichte es für das BSG-Team nur bis zum Halbfinale.

 

Das frühzeitige Aus war dem Pokalmodus geschuldet, denn die Spiele entpuppen sich oft als Wundertüte: Wer zum aktuellen Spiel für den Gegner aufläuft erfährt man erst, wenn der Gast die Halle betritt. Spielen darf nämlich jeder Spieler eines Vereins – ob dieser nun aus der Regionalliga kommt oder aus der Kreisklassenmannschaft ist dabei völlig egal.

 

In diesem Jahr war der Weg ins Finale für die Spielgemeinschaft kein besonders steiniger. Zum einen blieb die Anzahl mit sieben teilnehmenden Vereinen überschaubar. Zum anderen trafen die Seestädter in der ersten Runde per Losentscheid auf die klassentieferen Bremen

FireBasketz. Mit einem 62:53 Erfolg über den Bezirksligisten war schon das Halbfinale erreicht und dort wartete mit dem TSV Wulsdorf eine Mannschaft aus der Kreisliga.

 

Per Freilos hatte es das Team von Tim Specketer dorthin geschafft und hielt gegen das gemischte Team aus Oberliga- und Bezirksoberligaspielern der BSG gut mit. Am Ende fehlte der jungen Wulsdorfer Mannschaft die Erfahrung und so war der Weg ins Finale frei für die

Spielgemeinschaft.

 

Das Finale um den Christoph-Klaholz-Pokal findet am Samstag, 13. Juni um 17.30 Uhr in der Bogenhalle in Bremerhaven statt.

Unverhoffter Aufstieg der 1. Herren in die 1. Regionalliga – Am 31. Mai 2015 um 0 Uhr endete der offizielle Meldeschluss für die kommende Saison. Zwei Stunden zuvor erreichte

ein Fax das Büro der Regionalliga, dass der Zweitplatzierte aus der 2.Regionalliga Nord, TSV Kronshagen, auf sein Aufstiegsrecht verzichtet. Da auch Meister Bramfeld keine Ambitionen auf die höhere Liga angemeldet hatte, wurde die fulminante Rückrunde der BSG mit dem Sprung auf Platz 3 nun noch nachträglich belohnt.


„Der Aufstieg ist eine großartige Möglichkeit für uns. Gerade die jungen Spieler erhalten in der 1. Regionalliga die notwendige Wettkampfpraxis und sammeln hinreichend Erfahrung, um noch näher an die Profimannschaft herangeführt zu werden. Andere Beko Basketball

Bundesliga-Vereine haben bereits ähnliche Strukturen, die sehr wichtig für die sportliche Entwicklung der jungen Spieler sind“, so Coach Jan Lipke.


Entsprechend forciert wird daher die Suche nach Spielern der Jahrgänge 1997 und 1998, die über das Nachwuchsprogramm der Eisbären auch in dem NBBL-Team eingesetzt werden sollen. Bewerbungen mit Angaben über den bisherigen basketballerischen Werdegang nimmt Jan Lipke per E-Mail lipke@dieeisbaeren.de entgegen.

Der Verein Eisbären Bremerhaven

e.V. nimmt seine Arbeit auf – gemeinsam und partnerschaftlich gehen die

Profis der Eisbären und die BSG (SFL/OSC) Bremerhaven neue Wege in der Jugend-förderung. Ziel ist eine altersgerechte Förderung der Spieler durch die hauptamtlichen Trainer. Zusätzlich wird der Schulsport mit einem eigenen Spielbetrieb

angestrebt. Sechs Schulen haben bereits ihr Interesse dafür angemeldet.


Schon in der vergangenen Saison war jeweils ein Team der Johann-Gutenberg-Schule und dem Schulzentrum Carl von Ossietzky bereit für eine Teilnahme am U12-Punktspielbetrieb im Namen der BSG. Doch Spielbetrieb und Mitgliedschaften der Schulkinder stellten die beiden Großvereine der Spielgemeinschaft vor eine kaum lösbare Aufgabe. Eine Kursgebühr beim OSC für eine Saison half den Beteiligten kurzfristig aus dieser Misere.


Der Eisbären Bremerhaven e.V. dagegen kann sich über den Profibetrieb der Eisbären Bremerhaven Marketing GmbH um die Kids kümmern und den Spielbetrieb garantieren. Ab dem 1. Juli werden daher alle Spielerinnen und Spieler der BSG von der Altersklasse

U8 bis zur U14.2 (Bezirksliga) von der BSG zum Eisbären Bremerhaven e.V.

überwechseln. Einen großen Unterschied werden die Jungen und Mädchen nicht feststellen, denn die Trainer und die Trainingsmöglichkeiten bleiben auch unter dem neuen Namen erhalten.


Die Landesligateams, die älteren Jugendlichen (U16 und U18) und die Senioren bleiben dagegen auch nach dem Stichtag unter dem Dach der Spielgemeinschaft des SFL und OSC. Das Leistungsniveau und der Einsatz der Spieler in mehreren Teams bleiben, wie in den Vorjahren, gewährleistet. Auch die Ausstattung der Spieler mit einer Doppellizenz für den Bundesligaspielbetrieb der Eisbären in der JBBL und NBBL wird in gewohnter Form fortgeführt.


Fragen zur Organisation und zu den Mitgliedskosten nimmt Christian Steinberg unter steinberg@dieeisbaeren.de entgegen.

Jugend trainiert für Olympia - Team CvO fährt zum Bundesfinale nach Berlin

Team CvO
Team CvO

Unsere Partnerschule CvO nimmt auch dieses Jahr wieder am Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia teil. Das Team besteht ausschließlich aus Spielern der BSG. Mit dabei sind Frerk Tietje, Ganiju Awolola-Amuzat, Leandro Ribeiro, Daniel Dirks, Joachim Rüter, Patryk Pyra, Nick Zondag, Bo Meister und Jonathan Sutor. Betreut wird die Mannschaft von Christian Steinberg und Werner Geschonke. Am kommenden Mittwoch geht es los. Wir drücken die Jungs kräftig die Daumen.


Mehr Infos auf der JtfO-Homepage http://www.jtfo.de/964/

Niedersachsenmeisterschaft: Die U18 kämpft in Scheeßel um den Titel

männliche U18 Saison 2014-15 (Foto privat)
männliche U18 Saison 2014-15 (Foto privat)

von Jürgen Bohne (9. April 2015)

 

Platz 1 nach der Hauptrunde, Platz 3 nach der Qualifizierungsrunde und ein letzter Test auf dem internationalen Jugendturnier in Wien.

 

Die männliche U18 der BSG (SFL/OSC) Bremerhaven ist bereit für das Titelrennen um die Niedersachsenmeisterschaft am kommenden Wochenende. Ziel ist mindestens die Finalteilnahme am Sonntag, denn damit wäre das Ticket für die norddeutsche Meisterschaft gelöst.

 

Aber bis dahin ist es noch ein langer und sportlich schwieriger Weg. Zwei Begegnungen am Samstag gegen den Gastgeber BG´89 Rotenburg/Scheeßel und dem MTV/BG Wolfenbüttel sind erst einmal erfolgreich zu spielen. Nur dann geht der Blick auf das Halbfinale am Sonntag.

 

„Gegen Rotenburg/Scheeßel hatten wir in der Saison schon zwei sehr schwere Spiele, die wir beide deutlich verloren haben. Für ein Weiterkommen wird also das Spiel gegen Wolfenbüttel ausschlaggebend sein“, legt Christian Steinberg seinen Fokus eher auf das zweite Spiel in dieser schweren Vorrunde.

 

Eine Entscheidung, die auch den Ausfällen mehrerer Stammspieler geschuldet ist. „Leider werden wir ohne Till Radtke, Mathis Schröder, Felix Kassens und Leandro Ribeiro antreten müssen und auch hinter dem Einsatz von Nick Zondag steht ein großes Fragezeichen“, so Coach Steini. „Trotzdem fahren wir hoch motiviert nach Scheeßel und versuchen das Optimum rauszuholen.“

 

Der Spielplan zum Wochenende:

 

Samstag, 11. April 2015

10:30 BG´89 Rotenburg/Scheeßel - BSG Bremerhaven Sporthalle Scheeßel 71:44

12:30 SC RASTA Vechta - TK Hannover Sporthalle Scheeßel

14:30 MTV/BG Wolfenbüttel - BSG Bremerhaven Sporthalle Scheeßel 109:49

16:30 ASC 46 Göttingen - TK Hannover Sporthalle Scheeßel

18:30 BG´89 Rotenburg/Scheeßel - MTV/BG Wolfenbüttel Sporthalle Scheeßel

20:30 ASC 46 Göttingen - SC RASTA Vechta Sporthalle Scheeßel

 

Sonntag, 12. April 2015

1807 9:00 Sieger Gruppe A - Zweiter Gruppe B Sporthalle Scheeßel

1808 11:00 Sieger Gruppe B - Zweiter Gruppe A Sporthalle Scheeßel

 

1809 14:00 Sieger Spiel 1807 - Sieger Spiel 1808 Sporthalle Scheeßel

Deutscher Basketball Bund lädt zum U14-Lehrgang nach Heidelberg -  Jannis Sonnefeld (BSG Bremerhaven) vorerst nicht im Kader

Jannis Sonnefeld mit dem Team Bremerhaven II beim Sichtungsturnier des DBB in Heidelberg vom 11. und 12. April 2015
Foto: ING-DiBa/Deutscher Basketball Bund

von Jürgen Bohne (14. April 2015)


A-Nationaltrainer Chris Flemming brachte es auf den Punkt. „Egal ob Dirk Nowitzki, Dennis Schröder oder Tim Duncan. Sie alle haben Talent, keine Frage. Was sie aber so erfolgreich macht ist die Arbeit und ihr Wille, den sie an den Tag legen. Darauf kommt es auch uns an. Wir wollen sehen, wie ihr trainiert, wie ernsthaft ihr den Sport betreibt und mit welchem Willen ihr euer Ziel verfolgt. Talent alleine reicht nicht auf dem Weg nach oben.“

 

 Seine Worte fanden Gehör bei den 96 Spielerinnen und Spieler, die sich aus ganz Deutschland auf den Weg nach Heidelberg begeben haben. Sie alle wollten zu den Besten ihres Jahrganges gehören und entsprechend hoch war die Intensität auf diesem Sichtungsturnier. Doch nur zwölf Mädchen und zwölf Jungen durften sich am finalen Sonntag über einen Platz im Perspektivkader des Deutschen Basketball Bundes freuen.

 

Jannis Sonnefeld vertritt den Bremer Landesverband

 

 Aus Bremerhaven war Jannis Sonnefeld als einziger Kandidat des Landesverbandes Bremen angereist und wurde seiner Nominierung zu diesem Abschlussturnier mehr als gerecht. Trotzdem reichte es für ihn noch nicht zur Aufnahme in den Perspektivkader 2015.

 

Doch keine Sorge Jannis. Dieses Auswahlverfahren für die Kaderzusammenstellung ist nur eine Momentaufnahme. Du hast mit deiner Mannschaft bei der BSG und bei den Eisbären auch weiterhin die Möglichkeit auf hohem Niveau zu trainieren und mit unserer Unterstützung das nächste Level zu erreichen.

 

Auf die nominierten Talente wartet nicht nur eine besondere Förderung. Nach einem Lehrgang Anfang September nehmen sie an einem 4-Nationen-Turnier in Lille teil, welches im Rahmen der Finalrunde der EuroBasket 2015 in Frankreich ausgetragen wird.

 

Für den männlichen ING-DiBa Perspektivkader 2015 wurden nominiert:

 

Ralph Hounnou (Mitteldeutscher BC), Calvin Schaum (TG Hanau), Noah Jallow (FC Bayern München), Maxim Stenyushyn (RSV Stahnsdorf), Elias Baggette (ISS Berlin), Luc David van Slooten (TSV Quakenbrück), Len Adam Schoormann (SG Weiterstadt/BC Darmstadt), Ariel Hukporti (USC Freiburg), Lamin Sabally (TuS Lichterfelde), Mohamed Barako (FC Bayern München), Nicolas Mylonas (DJK Nieder-Olm), Nikola Sredojevic (SC Alstertal Langenhorn)

 

 

Eisbären Bremerhaven e.V. stellt sich vor

Liebe Eltern, liebe Spieler,

die Basketball Spielgemeinschaft (SFL/OSC) Bremerhaven und die Eisbären Bremerhaven gehen neue Wege in der Basketballnachwuchsförderung.


Den gestiegenen Anforderungen an ein erfolgreiches Nachwuchsprogramm eines Bundesligavereins, soll mit der Gründung des neuen Eisbären Bremerhaven e.V. Rechnung getragen werden.


Aus diesem Anlass möchten wir Sie, liebe Eltern, zu unserem Informationsabend am Mittwoch, 03.06.2015 recht herzlich einladen. Zielgruppe der Informationsveranstaltung sind die Eltern sowie Spielerinnen und Spieler der Trainingsgruppen U8 bis U14 (Jahrgang 2002 und jünger).


Für diese Altersgruppen sind ab dem 01.07.2015 einige Neuerungen geplant, die wir Ihnen gerne im Detail vorstellen möchten. Natürlich bietet die Informationsveranstaltung auch die Möglichkeit all Ihre Fragen zu klären.

Herzlichen Glückwunsch zum 60ten Jahrestag am 2. Mai 2015
Herzlichen Glückwunsch zum 60ten Jahrestag am 2. Mai 2015

Talente mit Perspektive - Finale Nummer acht steigt in Heidelberg

Jannis Sonnefeld (BSG Bremerhaven) mit Bundestrainer Kay Blümel (Foto DBB)
Jannis Sonnefeld (BSG Bremerhaven) mit Bundestrainer Kay Blümel (Foto DBB)

Pressemitteilung Deutscher Basketball Bund

(7. April 2015)

 

Auch wenn man meinen könnte, dass bei der 8. Ausgabe von „Talente mit Perspektive“ so langsam Routine einkehren müsste – es ist doch immer wieder etwas Besonderes, wenn sich die 96 besten deutschen Basketball-Nachwuchstalente (weibliche U14 und männliche U13) treffen.

 

Im Olympiastützpunkt Heidelberg kämpfen sie am kommenden Wochenende (11. und 12. April 2015) um den Einzug in die „ING-DiBa Perspektivkader 2015“, die so etwas wie die inoffiziellen Nationalmannschaften in diesen Altersklassen sind. „Talente mit Perspektive“ ist ein Projekt des Deutschen Basketball Bundes (DBB) und seinem Partner, der ING-DiBa, das 2008 gestartet wurde.

 

Die 96 Jungen und Mädchen haben sich bei insgesamt vier Vorauswahlturnieren für das jetzt stattfindende Finale qualifiziert. Für die Mädchen des Jahrgangs 2001 führte der Weg nach Heidelberg über Osnabrück (Nord und West) bzw. Dessau-Roßlau (Süd und Ost) und für die Jungen des Jahrgangs 2002 über Bremerhaven (Nord und West) bzw. Ulm (Süd und Ost).

 

Turnier unter den Augen der DBB-Bundestrainer

In Heidelberg treffen die Talente nun in den Mannschaften aufeinander, für die sie bei den Vorauswahlturnieren nominiert wurden. Die Mannschaften werden jeweils von zwei ausgewählten Landestrainern betreut. Alle Mädchen-Teams und alle Jungen-Teams treffen im Modus „Jeder gegen Jeden“ aufeinander. Im Vordergrund steht allerdings nicht so sehr die Leistung der Mannschaften, sondern die der einzelnen Spielerinnen und Spieler. Sie wollen und sollen sich und ihr Können vor den aufmerksamen Augen der Sichter präsentieren.

 

Erstmals mit dabei sind als hauptamtliche Bundestrainer des DBB Chris Fleming (Herren, nur Samstagvormittag) und Stefan Mienack (weibliche Jugend). Komplettiert wird das Sichter-Team durch die Bundestrainer Frank Menz (U20 männlich), Alan Ibrahimagic (U18 männlich), Harald Stein (U16 männlich), Kay Blümel (U15 männlich), Aleksandra Kojic (U20 weiblich), Imre Szittya (U16 weiblich), Ehrenbundestrainer Bernd Röder und Michael Kasch aus dem DBB-Trainerstab.

Das Turnier startet am Samstag um 12:00 Uhr mit einer kleinen Eröffnungszeremonie, gespielt wird bis 20:00 Uhr. Am Sonntag geht es dann von 8:45 Uhr bis 13:45 Uhr weiter.

 

Jungen

Team Bremerhaven 1:

Elias Baggette (ISS Berlin), Lennart Schultz (BG Göttingen), Moritz Kröger (BG Harburg Hittfeld), Maxim Stenyushin (RSV Stahnsdorf), Friedrich Feldrappe (VfL Lichtenrade), Torge Buthmann (Cuxhaven BasCats), Rayen Ben-Achour (Telekom Baskets), Nikola Sredojevic (SC Alstertal Langenhorn), Alexander Schulze (Basket Dragons), Asann Jaiteh (Lübecker TS), Nils Charfreitag (ATV Haltern/ CB Recklinghausen), Leo Lüsebrink (UBC Münster)

 

Team Bremerhaven 2:

Sainn Jaiteh (Lübecker TS), Luc David van Slooten (TSV Quakenbrück), Lasse Fuhrken (Bramfelder SV), Hendrik Warner (VfL Lichtenrade), Jean-Pascal Willen (SC Rasta Vechta), Linus Hoffmann (Bramfelder SV), Anton Quinkler (SSC Südwest), Luca Fajfar (Brander TV), Lamin Sabally (TuS Lichterfelde), Jannis Sonnefeld (BSG Bremerhaven), Tim Hackel (BG Göttingen), Niklas Lückenotte (TSV Hagen 1860)

2. Regionalliga Herren Nord

Regionalligateam BSG Bremerhaven 2014-15
Die 1. Herren der BSG beschließt die Regionalligasaison 2014-15 auf Platz 3

Doppelspieltag zum Schluss: Verloren. Gewonnen. Auf Platz 3.

Von Daniel Rehn (2. April 2015)

 

Die BSG (SFL/OSC) Bremerhaven hat die Saison 2014/2015 in der 2. Regionalliga Nord auf dem dritten Tabellenplatz abgeschlossen. Am Doppelspieltag verabschiedete sich die Mannschaft von Jan Lipke nach einer Niederlage gegen die BG Hamburg-West (86:100) mit einem 105:49-Kantersieg gegen den Eimsbütteler TV in die Offseason.

 

86:100 – Individuelle Stärken und Schwächen entscheiden die Partie

 

Anfangs mit gleichen Spielanteilen gestartet (24:24, 10.), setzte sich Bremerhaven bis Ende der ersten Halbzeit deutlich auf 58:41 (20.) ab. Hier zeigten sich die Qualitäten der Mannschaft, wenn Offense wie Defense gut ineinander greifen.

 

Nach der Pause griff dann allerdings nichts mehr im Spiel der Seestädter ineinander. Die Hamburger begannen das dritte Viertel mit einem 10:0-Lauf und verkürzte den Abstand immer weiter. Die BSG verlor komplett ihren Rhythmus und fabrizierte einen Ballverlust nach dem anderen, während Hamburg alles zu gelingen scheint. Bezeichnend dafür: Mit dem Buzzer treffen die Hanseaten sogar einen Wurf aus der eigenen Hälfte zum 69:73 aus Bremerhavener Sicht (30.).

 

Das Schlussviertel begann wie das dritte: Mit einem 10:0-Lauf Hamburgs (69:83, 33.). Trotz weiteren Unkonzentriertheiten holte die Lipke-Truppe aber noch einmal auf, kam auf acht Zähler ran (86:94, 38.) – und verlor am Ende doch.

 

"Wir haben das Spiel als Team verloren, auch wenn die individuellen Stärken und Schwächen den Ausschlag gegeben haben", so Lipke nach dem Spiel.

 

Die BSG spielte gegen die BG Hamburg-West mit: Abdulai Abaker (17), Marius Behr (10), Dennis Dastan (4), Andreas Hasenkamm (15), Felix Kassens (6), Simon Macherski (4), Noel Okona, Leandro Ribeiro (2), Nils Ruttmann (13) und Niclas Sperber (15)

 

105:49 gegen Eimsbütteler TV – Kantersieg zum Saisonabschluss

 

In voller Besetzung zum gelungenen Ausklang: Mit diesem Motto zeigten sich die Seestädter keine 24 Stunden nach der Niederlage gegen Hamburg-West wieder spielfreudig und siegeshungrig.

 

Die ersten fünf Minuten verliefen für die BSG noch holprig, ehe die Führung erstmal zweistellig wurde (25:15, 10.). Im zweiten Viertel war die Begegnung bereits entschieden. Während Bremerhaven weitere 32 Punkte auflegte (57:24, 20.), haderten die Eimsbütteler bereits mit sich und den Schiedsrichtern.

 

Dasselbe Bild in Halbzeit zwei: Im ständigen Wechsel der Spieler zeigten sich aller BSG-Akteure von ihrer besten Seite. Auf gute Zuspiele folgten souveräne Abschlüsse am Brett wie auch aus der Distanz. Wie schon im zweiten Viertel hielt man die Gäste bei gerade einmal neun Punkten (84:33, 30.). Kurz vor Ende der Begegnung wurde gegen frustrierte Eimsbütteler auch noch die 100-Punkte-Marke geknackt und der 13. Saisonsieg eingetütet (105:49, 40.).

 

BSG-Trainer Jan Lipke: "Das war ein schönes letztes Spiel für die Jungs. Wir haben klar und verdient gewonnen und konnten noch einmal zeigen, wieso wir diese Spielzeit auf Platz 3 abschließen."

 

Die BSG spielte gegen den Eimsbütteler TV mit: Abdulai Abaker (9), Marius Behr (13), Cengiz Dastan (2), Dennis Dastan (18), Karim Elsayed (7), Christopher Harris (13), Felix Kassens, Simon Macherski (9), Nils Ruttmann (5), Niclas Sperber (16) und Garai Zeeb (13)

02. April 2015

Da muss uns gestern ein Aprilscherz unterlaufen sein. Der Eintritt zu unseren Heimspielen ist selbstverständlich auch in der nächsten Spielzeit kostenlos!! Freiwillige Spenden werden natürlich gern entgegen genommen.

satte Rabatte für Aprilbucher

von Jürgen Bohne (1. April 2015)


Die Spielzeit 2014-15 ist gerade erst beendet, da fällt der Blick bereits auf die neue Saison. Durch die guten Platzierungen unserer Regionalliga- und Oberligateams können wir bereits jetzt in die Planung einsteigen und euch mit extra günstigen Eintrittspreisen versorgen.


Holt euch den Regio-League-Pass für 60 Euro + kostenloses BSG-Shirt.


Alle Heimspiele der Regionalligamannschaft und zusätzlich alle Heimspiele der Oberligamannschaft sind inklusive!


Und weil wir so früh dran sind: für jede zehnte Eintrittskarte heißt es "pay-what-you-want".


Dieses Angebot gilt bis einschließlich Donnerstag, 30. April 2015.


Die Vorbestellungen nehmen wir über das Kontaktformular auf der Startseite entgegen.

Auf nach Wien – U14, U16 und U18 reisen am Montag zum größten europäischen Basketballturnier

Foto www.basketball-wien.at
Foto www.basketball-wien.at

von Jürgen Bohne (28. März 2015)


Sechs Monate lang haben sie hart für ihren Erfolg in der Landesliga gearbeitet, nun dürfen sich die drei BSG-Teams international beweisen. Auf einem Turnier, dass in Europa höchsten Ansprüchen gerecht wird. Immerhin treffen sich in der österreichischen Hauptstadt fast 2000 Mädchen und Jungen zum sportlichen Kräftemessen.


Mit der Gruppenphase beginnt das Turnier ab Dienstag, 31. März. 4x8 Minuten sind zu spielen. Einen Tag später wird anhand der Tabellenplätze eine neue Einteilung vorgenommen. Die erfolgreichen Mannschaften erreichen das Level „high“ und spielen bis Samstag den Turniersieger aus. Die anderen Teams spielen gegen gleichwertige Gegner um die Plätze.


Ausreichend Spielzeit ist also garantiert, aber auch neben dem Court hat der Veranstalter für ein exklusives Rahmenprogramm gesorgt.


Staffelwettbewerbe zum Beispiel. Slalomdribbeln, Freiwurfspiele und ein Slam-Dunk-Contest sorgen für Abwechslung in den Hallen. Oder mal raus an die Luft und die Stadt Wien mittels einer Stadtrundfahrt erkunden.


Wir wünschen unseren Teams mit ihren Coaches Frankmills Acheampong, Jaci Düring, Christian Steinberg und Lisa Helbich eine sportlich erfolgreiche Woche. Geben wir den Jungs und Mädels mit auf den Weg, dass sie uns mit Zwischenberichten direkt aus Wien versorgen. Schaut daher mal auf unsere Facebookseite unter der Adresse https://www.facebook.com/pages/Basketball-Spielgemeinschaft-sfl-osc-Bremerhaven/163933473658763 vorbei.

2. Regionalliga Herren Nord

Simon Macherski (weißes Trikot) BSG Bremerhaven
Hohe Intensität im Spitzenspiel gegen den Bramfelder SV wird belohnt

76:73 beim Tabellenführer: BSG Bremerhaven schlägt Bramfelder SV

von Daniel Rehn (26. März 2015)

 

Die BSG Bremerhaven hat die nächste Überraschung geschafft, die für Trainer Jan Lipke keine ist: Die Seestädter haben sich am letzten Wochen mit 76:73 beim Spitzenreiter Bramfelder SV durchgesetzt.

 

"Wir haben aus den letzten Spielen viel Kraft und Selbstvertrauen gezogen und wussten, dass wir auch hier etwas reißen können", so Lipke nach dem Spiel. Mit dem zwölften Saisonsieg festigen die Bremerhavener nun Platz drei vor dem Saisonfinale.

 

Wenig Spieler, hohe Intensität

 

Sowohl die Bramfelder Hausherren wie auch die Gäste spielten im Vergleich zu den letzten Begegnungen nur mit kleinen Rotationen. Während bei der Truppe von Jan Lipke noch acht Spieler auf dem Mannschaftsbogen notiert wurden, ging die Hamburger aus Bramfeld nur mit sieben Akteuren in die Partie. Der Intensität des Spiels sollte das aber keinen Abbruch tun.

 

Beide Teams gingen konzentriert und engagiert zur Sache, ohne sich in den Anfangsminuten etwas zu schenken. Im Vergleich zu den Gastgeber hatte die BSG ihren Spielrhythmus etwas früher gefunden und agierte vor allem defensiv mit leichten Vorteilen (22:21, 10.).

 

Die beiden Routiniers Nils Ruttmann und Chris Harris, normalerweise Assistant Coach bei den Eisbären Bremerhaven, gaben den Seestädtern im zweiten Viertel dann auch offensiv die nötige Konstanz, um gegen stärker aufspielende Bramfelder in Front zu bleiben. Unterstützung fanden die beiden vor allem in C.J. Oldham jr., der vor seiner Rückkehr in die Vereinigten Staaten sein letztes Spiel für die BSG bestritt und am Ende auf mit 25 Punkten zum Top-Scorer avancierte.

 

Bis zur Pause konnten sich die Lipke-Jungs aber nicht weiter absetzen und gingen mit zwei Zählern Vorsprung in die Kabine (36:34, 20.).

 

Vermeintliche Vorentscheidung und hektische Schlussphase

 

Mit Beginn des 3. Viertels schienen die Bremerhavener den Widerstand der Hausherren gebrochen zu haben. Dank guter Trefferquote und konsequentem Zug zum Korb enteilte man zwischenzeitlich auf 16 Punkte und hielt die Führung zweistellig (60:49, 30.).

 

Bramfeld, das sich nicht geschlagen geben wollte, setzte in einer nun hitzig geführten Begegnung alles daran doch noch aufzuholen. Nach Meinung der Schiedsrichter teils sogar zu hitzig, was einige Technische Fouls zur Folge hatte. Davon nur noch weiter angespornt traf der BSV in den letzten fünf Minuten vier Dreier – die Partie war wieder komplett offen.

 

Angeführt von Oldham jr. brachte der Tabellendritte die Führung aber doch noch ins Ziel (76:73, 40.).

 

"Es war ein unglaublich intensives Spiel beider Mannschaften, bei dem wir heute trotz der turbulenten Schlussminuten einen kühlen Kopf bewahrt haben", so Lipke nach dem Spiel.

 

Doppelspieltag zum Saisonfinale

 

Mit drei Körben mehr als Bramfeld entschied Bremerhaven nach der 86:88-Niederlage im Hinspiel nun sogar den direkten Vergleich für sich und bleibt direkt hinter Bramfeld und Kronshagen auf Rang 3 (23 Punkte aus 20 Spielen) – das nun angestrebte Saisonziel vor den letzten beiden Begegnungen.

 

Bei einer weniger gespielten Partie im Vergleich zum Tabellenvierten SC Rist Wedel II (22 Punkte aus 21 Spielen) kann Bremerhaven vor dem anstehenden Doppelspieltag Platz 3 vollends sichern. Bereits am Freitagabend empfängt man die BG Hamburg West in der Walter-Kolb-Halle (27.03., ab 19:30 Uhr), ehe bereits am Samstagnachmittag Schlusslicht Eimsbüttler TV im Eisbären Trainingscentrum gastiert (28.03., ab 15:00 Uhr).

 

Die BSG spielte mit: Karim Elsayed (13), Sönke Hachmann, Christopher Harris (8), Simon Macherski (8), Erik Nyberg (14), C.J. Oldham jr. (25) und Nils Ruttmann (7)

2. Regionalliga Herren Nord

Jan Lipke
Jan Lipke konnte zufrieden sein mit seinem neu formierten Team

92:68 gegen Lübeck: BSG (SFL/OSC) Bremerhaven jetzt auf Rang 3

von Daniel Rehn (20. März 2015)

 

Die BSG Bremerhaven klettert Dank eines klaren 92:68 (42:37)-Heimsiegs gegen die TuS Lübeck auf den 3. Platz der 2. Regionalliga Nord. Für Bremerhavens Trainer Jan Lipke aber noch kein Grund zum Jubeln: "Die Liga ist in der Mitte extrem dicht gestaffelt. Zwei schlechte Spiele und du stehst wieder auf Platz 8."

 

Die tiefere Bank sofort ausgenutzt

 

Bei den Gastgebern kamen beim Blick auf den Kader alte Erinnerungen auf, da sich neben Dennis und Cengis Dastan auch Bastian Rost, Steffen Gorgas, Andreas Hasenkamm und Mark Grube auf dem Spielbogen wie ein "Best of" vergangener Tage las. Christian Steinberg, Frankmills Acheampong und Nils Rutmann, sonst eher an der Seitenlinie unterwegs, komplettierten den neuformierten Kader.

 

Lübeck hingegen reiste mit der kleinstmöglichen Rotation an. So sahen sich zehn Bremerhavener gerade einmal sechs Lübeckern gegenüber. Ein personeller Vorteil, den die Seestädter vom Start weg mit einer aggressiven Verteidigung ausnutzten, um Lübeck unter Druck zu setzen (25:12, 10.).

 

Auch im zweiten Viertel machten die Hausherren ohne Bruch im Spiel direkt weiter. Vor allem das schnelle Umschaltspiel nach Ballgewinn setzte der TuS in dieser Phase zu. Je höher die Führung ausfiel, umso nachlässiger wurden die Bremerhavener aber wieder in der Defensive. Einfache Körbe und mehrere Freiwürfe brachten die Gäste bis zur Pause wieder auf fünf Zähler ran (42:37, 20.).

 

Konstanter Druck nach der Halbzeit ist spielentscheidend

 

Mit Beginn der zweiten Hälfte zog Bremerhaven wieder das aggressive Spiel aus dem ersten Viertel auf. "In der Phase haben wie dem Spiel unseren Stempel aufgedrückt", so BSG-Coach Jan Lipke später.

 

Während bei den Lübeckern verständlicherweise die Kräfte langsam nachließen, rotierte Lipke seine Mannschaft weiter durch. Über 64:48 (30.) und 92:68 (40.) sicherte sich Bremerhaven 19. Spiel den elften Sieg.

 

"Wir haben gut gespielt und es hat Spaß gemacht sich dieses Spiel anzuschauen. Man hat den Jungs die Lust am Basketball heute in jeder Minute angemerkt", so ein zufriedener Lipke nach der Partie.

 

Viele Gedanken an den zwischenzeitlichen dritten Tabellenplatz wollte Lipke hingegen nicht verschwenden. "Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass sich außer Bramfeld und Kronshagen auf Eins und Zwei keiner seines Platzes sicher sein kann. Wenn wir am Samstag in Bramfeld punkten [Tip-Off ist am 21.03. um 19 Uhr in Bramfeld, Anm. d. Red.], können wir uns noch einmal darüber unterhalten."

 

Die BSG spielte mit: Frankmills Acheampong (1), Cengiz Dastan (3), Dennis Dastan (13), Steffen Gorgas (8), Mark Grube (23), Andreas Hasenkamm (23), Calvin Oldham jr. (15), Bastian Rost (13), Nils Ruttmann (4) und Christian Steinberg (3)


Nachbericht der Nordsee-Zeitung vom 14. März 2015
Nachbericht der Nordsee-Zeitung vom 14. März 2015

2. Regionalliga Herren Nord

Coach Lipke hat nichts am Spiel seiner Jungs auszusetzen
Coach Lipke hat nichts am Spiel seiner Jungs auszusetzen

 

84:71 – Bremerhaven wieder in der Erfolgsspur

von Daniel Rehn (12. März 2015)

 

Nach zuletzt zwei Niederlagen hat die BSG (SFL/OSC) Bremerhaven wieder einen Sieg eingefahren. Beim 84:71 (47:36)-Auswärtserfolg beim BC Hamburg zeigten sich die Seestädter vor allem in der Verteidigung stark verbessert.

 

Aggressiver Beginn der Hausherren

 

Die BC Hamburg empfing die Gäste aus Bremerhaven mit einem energischen ersten Viertel. Aggressiv im Auftreten und konsequent im Zug zum Korb bereitete der BCH der Truppe von Jan Lipke in den Anfangsminuten noch ein paar Probleme. Einschüchtern ließen sich die Seestädter davon aber trotz des zwischenzeitlichen Rückstands nicht (18:20, 10.).

 

Mit dem zweiten Viertel kriegten die BSG-Akteure die Partie immer besser in den Griff. Defensiv wurden die Wurfmöglichkeiten für die Hamburger immer schwieriger, während Bremerhaven sich am Brett immer wieder durchsetzte und die einfachen Punkte verhinderte.

 

"Je länger das Spiel andauerte, umso souveräner wurden wir", fasste Lipke die erste Hälfte zusammen und lobte später vor allem die Spielintelligenz seiner Truppe. "Wir haben uns nicht auf ein stumpfes Kräftemessen eingelassen, sondern unsere höhere Geschwindigkeit und bessere Beweglichkeit auf den großen Positionen ausgespielt", so Bremerhavens Trainer.

 

Die mit elf Zählern bereits sichere Führung zur Pause war die logische Folge (47:36, 20.).

 

Souveräne Verwaltung der Führung in Halbzeit zwei

 

An diesem Bild sollte sich in den verbleibenden 20 Minuten Spielzeit nicht mehr viel ändern. Bremerhaven ließ Ball und Gegner mit seinen guten und diszipliniert zu Ende gespielten Angriffen laufen und hielt die Führung konstant bei mindestens elf Punkten.

 

Über 68:56 (30.) und 84:71 (40.) ließ man schließlich nichts mehr anbrennen und sicherte den zehnten Saisonsieg im 18. Spiel – gleichbedeutend mit dem Sprung auf den vierten Tabellenplatz.

 

Jan Lipke nach dem Spiel: "Wir haben heute gut gespielt und uns gerade am Anfang durch die Hamburger Präsenz nicht aus der Ruhe bringen lassen. Dazu haben wir in der Defense wieder zu unserem Spiel gefunden, was uns zuletzt noch Probleme bereitet hat. So können wir stolz auf die zwei Zähler sein."

 

Die BSG spielte mit: Abdulai Abaker (24), Marius Behr (8), Karim Elsayed (4), Simon Macherski (9), Erik Nyberg (6), Noel Okona (11), Calvin Oldham jr. (17), Leandro Ribeiro (3) und Niclas Sperber (2)

 

Am Samstag, 14. März erwartet das Regionalligateam den Tabellensechsten aus Lübeck. Gespielt wird um 15 Uhr im Eisbären Trainingscenter.


2. Regionalliga Herren Nord

56:61 – BSG (SFL/OSC) Bremerhaven unterliegt Bergedorf

von Daniel Rehn (6. März 2015)

 

In einer knappen Begegnung zieht die BSG Bremerhaven am vergangenen Wochenende gegen die TSG Bergedorf mit 56:61 (22:29) den Kürzeren. "Verdient", wie BSG-Coach Jan Lipke befand.

 

Knappes Spiel mit vielen Ungenauigkeiten

 

Gemäß der Tabellensituation ging die BSG Bremerhaven als leichter Favorit in die Partie. Allerdings traf man an diesem Wochenende auf spielfreudige Hamburger, die den Seestädtern vom Start weg Probleme bereiteten. So gestaltete sich das erste Viertel bereits weitaus unangenehmer, als sich die Hausherren das erhofft hatten. Über einen Gleichstand (14:14, 10.) ging es im zweiten Abschnitt mit Fehlern und Unkonzentriertheiten im Abschluss weiter (22:29, 20.). "Die Verteidigung funktionierte in der ersten Halbzeit noch, doch offensiv klappte zu wenig", analysierte BSG-Coach Lipke später.

 

Hamburger mit Oberwasser in Hälfte zwei

 

Mit zunehmendem Spielverlauf gewann das Bergedorfer Spiel an Sicherheit. Im Gegenzug fiel es den gastgebenden Bremerhavenern immer schwerer die Hansestädter bei gegnerischem Ballbesitz zu stoppen. Defensiv lief immer weniger zusammen, was in einfachen Punkten für die TSG resultierte. Trotzdem blieben die Hausherren noch in Schlagdistanz (41:45, 30.).

 

Dennoch fehlte es Bremerhaven an diesem Tag am entscheidenden Momentum. Lipke: "Wir sind nie über den Punkt hinaus gekommen, das Spiel zu kippen."

 

Bergedorf hingegen profitierte vom gut aufgelegten Duo um Courage Idahosa und Markus Timm, die mit je 14 Zählern die tragende Säule zum Auswärtserfolg der Hamburger darstellten, da sie immer wieder die Lücken in Bremerhavens Defense ausnutzten (56:61, 40.).

 

 

Ein sichtlich unzufriedener Lipke ordnete die Leistung seiner Mannschaft nach der achten Saisonniederlage auch entsprechend ein: "Wir haben das Spiel verloren, weil wir nicht unser Spiel gespielt haben. Es kann passieren, dass offensiv nichts zusammenläuft. Seinen Gegner aber in der Defensive nicht zu stoppen, geht immer. Umso schlimmer, wenn selbst das nicht gelingt. Dafür gibt es dann keine Entschuldigung."

 

Mit nunmehr neun Siegen und acht Niederlagen steht die BSG Bremerhaven auf dem fünften Tabellenplatz. Am kommenden Samstag geht es dann wieder gegen eine Hamburger Mannschaft, wenn man zum Tabellenzehnten, dem BC Hamburg, reisen wird. Tip-Off ist um 19:30 Uhr.

 

Die BSG spielte mit: Marius Behr (5), Karim Elsayed, Fabio Galiano (9), Felix Kassens, Simon Macherski, Linecker Mayika-Lungongo (1), Erik Nyberg (12), Noel Okona (9), Calvin Oldham jr. (16), Leandro Ribeiro (1) und Niclas Sperber (4) 


Oberliga Herren West: BSG II nach 76:61 Heimerfolg gegen Rot-Weiss Cuxhaven nun auf Platz 4

Andreas Hasenkamm in der Saison 2008-09 bei den BasCats Cuxhaven
Andreas Hasenkamm

von Jürgen Bohne (03. März 2015)

Rückkehrer Andreas Hasenkamm macht den Unterschied bei den Oberliga-Herren der BSG Bremerhaven. Seit vier Spielen unterstützt der ehemalige Pro A-Akteur die Seestädter. Seit vier Spielen ist sein Team ungeschlagen.

 

30 Punkte steuerte Hasenkamm am letzten Samstag beim Match gegen Rot-Weiss Cuxhaven bei.   21 Punkte davon jenseits der Dreierlinie. Da sich auch seine Nebenleute fleißig am Punktesammeln beteiligten und auch die Einstellung in der Verteidigungsarbeit passte, konnte sich das BSG-Team bis zur Halbzeit ein kleines Polster erspielen (37:24, 20. Minute).

 

Aber die Cuxhavener kamen noch einmal zurück. Angetrieben durch ihren Topscorer Darren McDuffie (25 Punkte) verkürzten die Rot-Weissen nach der Pause ihren Rückstand auf neun Punkte (60:51, 30. Minute). Doch mehr als diese Ergebniskorrektur ließen die Jungs um Coach Christian Steinberg in den letzten zehn Minuten nicht mehr zu.

 

Mit acht Siegen und acht Niederlagen führen die zweiten Herren aktuell das breite Mittelfeld der Liga an. Allerdings haben die folgenden fünf Teams nur zwei Punkte Differenz zu den Bremerhavenern. Rein rechnerisch ist der Klassenerhalt, bei zwei ausstehenden Spielen, noch nicht in trockenen Tüchern.

 

Am kommenden Wochenende muss das Steinberg-Team nach Oldenburg. Dort wartet mit dem Bürgerfelder TB ein direkter Konkurrent im Kampf um die Plätze vier bis acht.

 

Für die BSG spielten: Dennis Dastan (18 Punkte), Cengiz Dastan (7), Steffen Gorgas (1), Andreas Hasenkamm (30, 7 Dreier), Till Rouven Radtke (4, 1), Nils Ruttmann (2), Florian Schröder (6), Jona Spradley (8) und Sven Schroer


2. Regionalliga Nord Herren

64:55 - BSG-Herren nehmen auch gegen das Team Heide die Punkte mit

 

von Jürgen Bohne (20. Februar 2015)

 

Seit Jahresbeginn schwimmt die Mannschaft von Jan Lipke und Nils Ruttmann auf einer Erfolgswelle. Vier Siege aus fünf Spielen katapultieren die Seestädter aus den Abstiegsrängen rauf ins obere Mittelfeld.

 

„Dir Liga ist unheimlich dicht beisammen. Nur zwei Punkte trennen Platz 3 von Platz 10 und daher müssen wir jedes Spiel konzentriert angehen. Sonst werden wir genauso schnell wieder nach unten durchgereicht“, sagt Jan Lipke.

 

Entsprechend aufmerksam gingen seine Spieler dann auch am vergangenen Samstag in das Spiel gegen den MTV Bad Bevensen Lüneburg. Dank einer starken Defensivleistung kam das Team Heide in den ersten zehn Minuten nur auf elf Punkte. Aber die kleine Sechserrotation der Lüneburger steckte nie auf und konnte bis zur Halbzeit bis auf vier Punkte (36:32) verkürzen.

 

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel auf hohem Niveau. Nachlässigkeiten konnten sich die Hausherren nicht erlauben. Lipke: „Wir waren gewarnt. Eine Woche zuvor hatte das Team Heide gegen den TuS Ebstorf nach dem Seitenwechsel einen 17-Punkte Rückstand egalisiert und dann noch 70:63 gewonnen.“

 

Diesen Vorsatz wollte das Lüneburger Team anscheinend auch in Bremerhaven umsetzen. Die Mannschaft um Heide-Center Andreas Willing ließ keine einfachen Punkte mehr zu. Zehn Minuten lang war das Spiel auf beiden Seiten durch eine starke Defense geprägt. Das Resultat daraus war eine magere Ausbeute von 11:10 für den Gastgeber (47:42, 30. Minute).

 

Die intensive Arbeit am Brett sollte für das BSG-Team letztendlich die Weichen auf Sieg stellen. Hoch foulbelastet mussten die Lüneburger im letzten Abschnitt vorsichtiger agieren und das schaffte Räume für Karim Elsayed und seine Mitspieler. Am Ende stand somit ein verdienter 64:55 Heimsieg auf der Ergebnistafel und der brachte Platz 4 in der Tabelle.

 

Am Samstag steht schon das nächste Heimspiel an. Gegner ist der EBC Rostock, die gerade den entgegengesetzten Weg in der Tabelle nehmen. Nach drei Niederlagen am Stück rutschten die Hansestädter auf Platz 11 und damit auf einen direkten Abstiegsplatz.

Tipp-off ist am Samstag, 21.Februar 2015 um 14.30 Uhr in der Walter-Kolb-Halle.

 

Gegen das Team Heide spielten: Abdulai Abaker (3 Punkte), Marius Behr (8), Karim Elsayed (12), Fabio Galiano (18), Simon Macherski (6), Noel Okona (7), Calvin Eugene Oldham jr. (8), Leandro Ribeiro (2) und Felix Kassens

Oberliga Herren West

Aufwärtstrend: BSG Bremerhaven mit dem 3. Sieg in Serie

von Daniel Rehn (18. Februar 2015)

 

Die BSG (SFL/OSC) Bremerhaven befreit sich langsam aus dem Abstiegskampf der Oberliga West. Nach einem mauen Start ins Jahr 2015 hat man am Wochenende gegen den BTS Neustadt durch einen 78:58 (34:27)-Erfolg das dritte Spiel in Folge für sich entschieden können.

 

Stabilität als entscheidender Faktor

 

Schon nach dem 78:68 (40:35)-Coup gegen Spitzenreiter Hagener SV am vorletzten Wochenende zeigte sich BSG-Trainer Christian Steinberg deutlich zufriedener mit der Entwicklung seiner Mannschaft. "Natürlich ist es eine tolle Sache, wenn man gegen den Tabellenersten gewinnt. Aber viel wichtiger sind die zwei Zähler für unsere langfristige Situation. Wir brauchen Stabilität, wenn wir uns im Mittelfeld festsetzen wollen. Nur dann haben wir nichts mit den Abstiegsrängen zu tun", ließ er nach dem Überraschungserfolg wissen.

 

Denn gerade die Stabilität fehlte den Seestädtern zuletzt. Der Blick auf die Statistik ließ zu Jahresbeginn erahnen, wie sehr sie der Mannschaft zuweilen abging. Im Schnitt verloren die Seestädter ihre Spiele im Schnitt mit weniger als drei Punkten. Am Ende fehlte es oftmals am starken Willen und der eigenen Souveränität, um die häufigen, kleinen Fehler in den entscheidenden Momenten vergessen zu machen.

 

Gegen Rotenburg/Scheeßel (71:61) gelang der Sieg durch Freiwürfe in der Schlussphase. Gegen Hagen präsentierte man sich trotz hoher Rotation mit vielen Wechseln als durchgängig aggressiv und aufmerksam. Nun also der Erfolg gegen Neustadt.

 

Hasenkamm bringt Sicherheit, Dastan den Sieg

 

Einer der vielen Faktoren für das verbesserte Spiel der BSG ist Andreas Hasenkamm, der in den letzten Begegnungen mit knapp 16 Zählern pro Partie als zuverlässiger Punktelieferant glänzte. Ebenfalls eine Stütze war Sergej Tittel, der als Ex-Spieler der Regionalligamannschaft seine Dienste während eines Kurzurlaubs zur Verfügung stellte.

 

Bis zur Pause blieb es ein von beiden Seiten engagiert geführtes Spiel. Bremerhaven gelang es nicht sich wirklich abzusetzen, verteidigte aber über 17:14 (10.) und 34:27 (20.) die Führung. Nach der Pause gelang es mit einem 10:0-Lauf Neustadt abzuschütteln, die aber gleich mit acht Punkten in Serie antworteten (54:48, 30.).

 

Mit sechs Zählern Vorsprung ging es ins Schlussviertel, das den großen Auftritt von Cengiz Dastan bedeutete. In der "Crunch Time" erwischte er einen Sahnetag und legte 16 seiner 26 Punkte in den letzten zehn Minuten auf.

 

Direkter Vergleich und kommende Aufgaben

Am Ende stand ein ungefährdeter 78:58-Sieg zu Buche, mit dem die Seestädter auch den direkten Vergleich gegen Neustadt für sich entschieden haben. Dieser wird aufgrund der aktuellen Tabellensituation für die BSG als Fünften zwar noch keine Auswirkung haben, ist aber noch ein wertvoller Trumpf im weiteren Saisonverlauf sein. Schließlich ist vom 3. bis 9. Platz in dieser Oberliga gerade alles möglich.

Christian Steinberg nach der Partie: "Wir haben die letzten drei Spiele eine gute Leistung gebracht. Wir können uns jedoch nicht darauf ausruhen, denn wir wollen die Saison unbedingt mit einer positiven Bilanz beenden und dazu müssen wir auch die kommenden drei Spiele gewinnen."

Am kommenden Wochenende haben die Herren spielfrei, ehe es gegen den Tabellenzweiten aus Cuxhaven geht. Das Hinspiel hatte die BSG deutlich mit 68:98 verloren. Man wird aber alles dafür tun, um die eigene Siegesserie weiter auszubauen.

 

Die BSG spielte mit: Cengiz Dastan (26 Punkte), Dennis Dastan (13, 1 Dreier), Steffen Gorgas (12), Andreas Hasenkamm (17, 4), Bastian Rost (5), Florian Schröder (2), Sergej Tittel (3), Nils Ruttmann, Frerk Tietje und Till-Rouven Radtke

Finalspiele um die Norddeutsche Meisterschaft in der Altersklasse Ü40 am Sonntag, 15. Februar 2015, Sporthalle Gaußschule in Bremerhaven

 

10.00 Uhr     MTV/BG Wolfenbüttel    -- SC Alstertal-Langenhorn         59:34

11:30 Uhr     BSG Bremerhaven         -- DBV Charlottenburg                52:71

 

Finale:

13:30 Uhr     MTV/BG Wolfenbüttel    -- DBV Charlottenburg                55:45

Ü40-Senioren ermitteln am Wochenende ihren norddeutschen Meister

BSG-Team der Ü40 Senioren 2014-15
BSG-Team der Ü40 Senioren 2014-15

Nach der erfolgreichen Titelverteidigung auf Landesebene greifen die BSG-Herren am kommenden Wochenende nach der nächsten Krone. Die Sporthalle an der Bremerhavener Gaußschule ist an beiden Tagen der Schauplatz für diese regionale Meisterschaft.

von Jürgen Bohne (11. Februar 2015)

 

Acht Mannschaften aus den Verbänden zwischen Berlin und Niedersachsen haben sich für dieses Wochenende qualifiziert. Hochkarätig wird´s möglicherweise beim DBV Charlottenburg, wenn Ex-Nationalspieler Henning Harnisch oder der gebürtige Bremerhavener Lutz Wadehn ihre Mannschaft im Kampf um die Norddeutsche Meisterschaft unterstützen. Doch auch die Teams vom ASC 46 Göttingen oder MTV/BG Wolfenbüttel sind Meisterschaftserfahren und bringen viel Qualität mit auf den Basketballcourt.

 

Turnierstress dagegen beim Hamburger Vertreter BG Halstenbek/Pinneberg. Aufgrund der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in der Altersklasse Ü45 und dem Ü50-Regionalligaturnier mussten die Elbstädter ihren Auftritt in Bremerhaven kurzfristig absagen. Somit spielt die Gruppe A mit drei Teams à 4x10 Minuten und die Vierergruppe B verkürzt die Spielzeit auf 4x7 Minuten.

Und so wird gespielt:

 

Feld 1:

Uhrzeit                         Team A                                     Team B

12.30 Uhr         MTV/BG Wolfenbüttel -              BSG Bremerhaven               76:51

15.30 Uhr         MTV/BG Wolfenbüttel -              Vfl Lichtenrade                   111:55

18.30 Uhr         BSG Bremerhaven -                   Vfl Lichtenrade                   104:73

 

Feld 2:

11.00 Uhr          SC Alstertal-Langenhorn -         Lübecker Turnerschaft           50:48

12.30 Uhr          ASC 46 Göttingen -                   DBV Charlottenburg             39:70

14.30 Uhr          Lübecker Turnerschaft -            ASC 46 Göttingen                 71:69

16.00 Uhr          SC Alstertal-Langenhorn -         DBV Charlottenburg              38:75

18.00 Uhr          DBV Charlottenburg -                Lübecker Turnerschaft           70:37

19.30 Uhr          ASC 46 Göttingen -                   SC Alstertal-Langenhorn       48:72

 

Die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe treffen dann am Sonntagmorgen um 10 und 11.30 Uhr in den Halbfinals aufeinander. Die Sieger spielen ab 13.30 Uhr im Finale um den Titel des norddeutschen Meisters. Darüber hinaus sind beide Finalisten für die deutsche Meisterschaft im Juni qualifiziert.

Auch wenn wir nur ein begrenztes Platzangebot in der Halle zur Verfügung haben, sind unsere Zuschauer herzlich willkommen. Der Eintritt ist wie immer kostenlos. Parkplätze stehen am OSC-Stadion zur Verfügung.


2. Regionalliga Nord

Abgeklärt und mit Spaß am Spiel: BSG schlägt den Tabellendritten Ebstorf

von Daniel Rehn (10. Februar 2015)


Die Regionalligamannschaft der BSG Bremerhaven setzt sich im Mittelfeld fest. Mit einem engagierten Auftritt gegen den TuS Ebstorf holte sich das Team von Jan Lipke den 78:69 (42:28)-Auswärtssieg.


Ein fast kompletter Kader als Ausnahmesituation


"Es ist für uns ja beinahe eine Ausnahme, eine komplette Truppe vorweisen zu können", scherzte Lipke vor der Partie. Dass sich dieser Umstand aber als Trumpf erweisen sollte, konnte er da nur erahnen.


Die BSG begann das Gastspiel stark und setzt Ebstorf mit einer aggressiven Verteidigung von Anfang an unter Druck. Pressing gegen den Ball führenden Spieler und eine hohe Aufmerksamkeit brachten Ballgewinne und einfache Punkte (14:11, 10.).


Die lange Bank ermöglichte Lipke regelmäßige Wechsel, die dem Spielfluss keinen Abbruch taten. Im Gegenteil. Jeder BSG-Akteur brachte sich bestens ein. Mit dieser hohen Intensität konnte man sich bis zur Halbzeit auf 14 Punkte absetzen (42:28, 20.). Ein Spielverlauf, wie man ihn nicht erwartet hätte.


Selbstbewusst gegen wehrhafte Ebstorfer


Nach dem Pausentee präsentierte sich Ebstorf stark verbessert. Man hielt nun deutlich dagegen und stellte die gute Defense der BSG mehrere Male vor Probleme. Gleichzeitig gewährte man den Seestädtern keine leichten Punkte mehr und forcierte den Druck. Das dritte Viertel gab Bremerhaven dann auch mit 10:35 aus der Hand und geriet erstmals in der Partie ins Hintertreffen (52:63, 30.).


Vor dem Schlussabschnitt fand die Lipke-Truppe aber wieder zu ihrem Spiel zurück. Unter Rückbesinnung auf die starke Verteidigung zu Spielbeginn hielt man die Hausherren im letzten Viertel bei gerade einmal sechs Zählern. Selbst dominierte man trotz vieler Wechsel mit 26 Zählern nun wieder selber am offensiven Brett und sicherte sich den achten Saisonsieg.


Die BSG spielte mit: Abdulai Abaker (18), Marius Behr (9), Karim Elsayed (19), Fabio Galiano, Felix Kassens, Simon Macherski (6), Erik Nyberg (5), Calvin Oldham (8), Leandro Ribero (5), Niclas Sperber (4) und Garai Zeeb (4)


2. Regionalliga Nord: SC Rist Wedel II gegen BSG I 73:64

Die erfahrenen Spieler machen den Unterschied.

von Jürgen Bohne (30. Januar 2015)

 

„Oldies“ aus der dritten Herren und Spieler mit Pro B Erfahrung halfen dem SC Rist Wedel am vergangenen Samstag zum nächsten Heimerfolg. Dabei machten die Youngster aus Bremerhaven gar keine schlechte Figur und hielten über 40 Minuten die Intensität hoch.

 

16:16, 35:33. Kein Team konnte sich in der ersten Hälfte einen deutlichen Vorsprung heraus spielen. Doch dann setzte sich der SC leicht ab (54:47, 30. Minute), denn dem Seestadt-Team machte die hohe Foulbelastung zu schaffen. Erik Nyberg raus, Niclas Sperber ebenfalls mit fünf Fouls aus dem Spiel. Dazu noch Karim Elsayed und Linecker Mayika-Lungongo mit je vier Fouls belastet, die trotz des Handicaps noch mit elf und 15 Punkten im zweistelligen Bereich punkten konnten.

 

Und noch ein Spieler konnte sich zweistellig mit 13 Punkten in die Scorerliste eintragen.

Sein Name ist Oldham  --  Calvin Oldham. Nein, gemeint ist nicht der Head Coach der Eisbären, sondern sein Sohn Calvin Eugene Junior.

 

1991 in Berlin geboren, absolvierte er 2014 seinen Bachelor of Science in Mechanical Engineering an der Gannon University in Erie, Pennsylvania. Als Guard und Forward spielte er dort eine erfolgreiche Serie bei den Golden Knights in der NCAA. Nun möchte er Profibasketballer werden und hält sich zurzeit im Training bei den Eisbären fit. Spielpraxis sammelt er bis zum Saisonende in der Regionalligamannschaft. Herzlich willkommen im Team C.J.

Oberliga-Herren müssen am Samstag punkten

von Jürgen Bohne (30. Januar 2015)

 

2015 war bisher nicht das Jahr der Oberliga-Herren. Nach drei Niederlagen in Folge steht das Team von Christian Steinberg mitten drin im Abstiegskampf. Etwas Luft könnte am kommenden Samstag ein Sieg gegen den Tabellennachbarn BG ´89 Rotenburg/Scheeßel verschaffen.

 

Die knappen Niederlagen gegen Basketball Lesum Vegesack (89:93), Osnabrücker TB (86:95) und gegen Georgsmarienhütte am vergangenen Spieltag (71:75) förderte nicht gerade das Selbstvertrauen der Herren in die eigenen Stärken. Entscheidend waren immer die letzten Aktionen im Spiel, die den Seestadt-Herren den verdienten Sieg entrissen. Mal waren es zwei verworfene Freiwürfe, mal war es ein Wurf jenseits der Dreierlinie, der Sekunden vor Schluss nicht durch die Reuse wollte. In dem Fall reichen auch die 30 Punkte pro Spiel von Top-Scorer Dennis Dastan nicht, wenn bei seinen Nebenleuten die entscheidenden Würfe einfach nicht ihr Ziel finden.

 

"Wir haben nach dem Jahreswechsel einfach noch keinen Rhythmus gefunden. Wir zeigen in jedem Spiel, dass wir mithalten können und auch gute Chancen haben die Spiele zu gewinnen. Leider haben wir zuletzt in den entscheidenden Phasen immer den Kopf verloren und so die Spiele alle abgegeben", sagt Steinberg.

 

Noch sind sechs Spiele bis zum Saisonende zu spielen. Platz 7 könnte am Ende für den Klassenerhalt reichen. Doch auf Wenn und Aber will sich Coach Steinberg nicht verlassen. „Gegen Rotenburg wird es Zeit wieder zwei Punkte nach Bremerhaven zu holen und damit können wir wieder den Anschluss an das Mittelfeld herstellen.“

 

Sprungball für dieses wichtige Spiel ist am Samstag, 31. Januar um 17 Uhr in der Bremerhavener Bogenhalle. Über reichlich Unterstützung von den Rängen würde sich das Team sehr freuen.

 

Die Begegnung der Regionalliga-Herren gegen BG Hamburg-West um 15 Uhr fällt dagegen aus. Dieses Spiel ist neu angesetzt für den 27. März.

II. Internationales Winterturnier 2015 (31.1. - 2.2)

Zum zweiten Mal und erstmalig in Kooperation mit den Eisbären Bremerhaven, veranstaltet die Basketball-Akademie-Bremen-Süd ein internationales Turnier der Altersklasse U14 (Jg. 2001-2002). Über drei Tage bieten die Veranstalter ein umfangreiches Spiel- und Rahmenprogramm. Turnierbeginn ist am Samstag um 14 Uhr in der Arena Syke bei Bremen und wird dann am Sonntag und Montag in Bremerhaven fortgesetzt.

 

Doch nicht nur Turnierspiele stehen an diesem Wochenende auf dem Zettel der Organisatoren. Auch an das Rahmenprogramm wurde gedacht. Wenn am Samstagabend der Grillmeister in Syke seine jungen Gäste zu Tisch bittet, können Spieler, Eltern und die Coaches schon mal ausgiebig fachsimpeln. Am Sonntag steht dann für alle Teilnehmer ein Besuch bei den Profis in der Bremerhavener Stadthalle an.

 

Zu Gast sind neben zwei osteuropäischen Teams vom KK Pink Panteri (Mazedonien) und KK Play 017 Bujanovac (Serbien), der Berliner SC, die BG `89 Rotenburg/Scheeßel, Basketball Lesum Vegesack, TuS Syke I und II und die U14 der BSG (SFL/OSC) Bremerhaven.

 

Spielplan:

Tag 1 - Samstag 31.01. in Syke (BBS Arena)

14:00 Uhr  Bremerhaven gg. Rotenburg
15:00 Uhr 
Syke gg. Lesum
16:00 Uhr 
Play017 gg. Oldenburg
17:00 Uhr 
Berliner SC gg. Panteri
18:00 Uhr 
Play 017 gg. Bremerhaven
19:00 Uhr 
Oldenburg gg. Rotenburg
20.00 Uhr  Berliner SC gg. Syke

Tag 2 - Sonntag 01.02. in Bremerhaven (Bogenhalle)

09:00 Uhr  Bremerhaven gg. Oldenburg
10:00 Uhr 
Panteri gg Lesum
11:00 Uhr 
Syke gg. Panteri
12:00 Uhr 
Rotenburg gg. Play017
13:00 Uhr  Lesum gg. Berliner SC

Tag 3 - Montag 02.02. in Bremerhaven (Walter-Kolb-Halle)

09:00 - 12:00 Uhr Zwischenrunde

13:00 - 17:00 Uhr Platzierungsspiele

Zuschauer sind herzlich willkommen.

ING-DiBa Talente mit Perspektive

Jannis Sonnefeld mit Bundestrainer Kay Blümel - TmP 2015
Jannis Sonnefeld mit Bundestrainer Kay Blümel

Pressemitteilung und Foto ING DiBa/DBB vom 26. Januar 2015


Jannis Sonnefeld erhält Nominierung für den Regionallkader



Bereits zum achten Mal diente die Walter-Kolb-Sporthalle in Bremerhaven an diesem Wochenende als Austragungsort des U-13 Sichtungsturniers, welches im Rahmen des Projektes „Talente mit Perspektive“ stattfand. Die Idee, jungen Basketball-Talenten die Chance zu geben ihr Können vor den Augen von Bundestrainern unter Beweis stellen zu können, stellte sich bereits in den vergangen Jahren als erfolgreich heraus. Schließlich sind einige dieser Talente heute bereits feste Größen in den Bundesligen und Nationalkadern.


Insgesamt 96 Jungen aus acht verschiedenen Landesverbänden versuchten, die Junioren-Nationaltrainer Alan Ibrahimagic, Harald Stein und Kay Blümel von sich zu überzeugen, um einen Platz in einem der insgesamt vier Regionalkader zu bekommen. In Bremerhaven wurden die Regionalkader aus Nord und West nominiert, die Teams aus dem Süden und dem Osten werden Ende Februar beim zweiten Auswahlturnier in Ulm besetzt. Da jeder Regionalkader Platz für zwölf Jungen hat, konnten sich am Sonntag bei der Verkündung durch Kay Blümel nur 24 Teilnehmer über ihre Berufung freuen.


Alle acht Regionalkader der Jungen und Mädchen treten vom 10. bis zum 12. April beim Finalturnier in Heidelberg gegeneinander an. Dort werden die Bundestrainer erneut sichten und sich für zwölf Mädchen und zwölf Jungen entscheiden, die den ING-DiBa-Perspektivkader 2015 bilden. Den jungen Talenten wird es dann möglich sein eine besondere sportliche Förderung zu genießen, um den Schritt zum professionellen Basketball meistern zu können. Außerdem werden sie ihre Vorbilder der Herren- bzw. Damennationalmannschaft treffen.


Wie in den Jahren zuvor wurde auch 2015 wieder ansehnlicher Basketball in Bremerhaven geboten. Alle Bundestrainer waren sich einig, dass das von der ING-DiBa ins Leben gerufene Projekt ein wichtiger Bestandteil der Nachwuchsförderung im deutschen Basketball ist. U15-Bundestrainer Kay Blümel betonte aber, dass das Sichtungsturnier nur der erste Schritt sei und es in Zukunft noch viele weitere Möglichkeiten gebe, sich zu beweisen. „Die Jungs müssen nur weiter ehrgeizig bleiben und hart trainieren“, motivierte Blümel am Ende des Turniers.


Angetan von der Veranstaltung zeigte sich auch Torsten Neuhoff, Vertreter des Stadtrates Bremerhaven, der noch vor dem Eröffnungsspiel motivierende Worte an die jungen Talente richtete. Seine Überzeugung von der positiven Idee des Projektes war dabei deutlich zu sehen.


Nach zwei zwölf Vorrundenspielen am Samstag und vier Platzierungsspielen am Sonntag konnte sich der Landesverband aus Niedersachsen feiern lassen. Sie setzten sich im Finale gegen die NRW-Auswahl deutlich mit 50:32 durch. Letztendlich war es die geschlossene Teamleistung der Niedersachsen, die den Unterschied ausmachte, denn auch die Spieler auf der Bank feuerten ununterbrochen ihre Kollegen auf dem Feld lautstark an.


Turnierergebnis:

1. Niedersachsen 2. Nordrhein-Westfalen 3. Berlin 4. Hamburg 5. Schleswig-Holstein 6. Brandenburg 7. Mecklenburg-Vorpommern 8. Bremen

Um 12.30 Uhr kam dann der Moment, auf den alle Beteiligten hingefiebert hatten. Kay Blümel verkündete vor den Augen der Trainer, Kinder und Eltern die Namen der Spieler für die Regionalkader.


Regionalkader:

Folgende 24 Spieler wurden für das Finalturnier in Heidelberg nominiert:


Team Bremerhaven 1:

Elias Bagette (ISS Berlin), Lennart Schultz (BG Göttingen), Moritz Kröger (BG Harburg Hittfeld), Semjon Weilguny (SC Itzehoe), Maxim Stenyushin (RSV Stahnsdorf), Friedrich Feldrappe (VfL Lichtenrade), Torge Buthmann (Cuxhaven BasCats), Rayen Ben-Achour (Telekom Baskets), Nikola Sredojevic (SC Alstertal Langenhorn), Alexander Schulze (Basket Dragons), Asann Jaiteh (Lübecker TS), Nils Carfreitag (ATV Haltern/ CB Recklinghausen)


Team Bremerhaven 2:

Sainn Jaiteh (Lübecker TS), Patrick Liebert (ETB SW Essen), Luc David Van Slooten (TSV Quakenbrück), Lasse Fuhrken (Bramfelder SV), Hendrik Warner (VfL Lichtenrade), Jean-Pascal Willen (SC Rasta Vechta), Linus Hoffmann (Bramfelder SV), Anton Quinkler (SSC Südwest), Luca Fajfar (Brander TV), Lamin Sabally (TuS Lichterfelde), Jannis Sonnefeld (BSG Bremerhaven), Tim Hackel (BG Göttingen)


Die beiden gebildeten Auswahlmannschaften treten vom 10. Bis zum 12. April in Heidelberg gegen die Regionalkader aus Ulm an und spielen dort um die begehrten zwölf Plätze im ING-DiBa-Perspektivkader

Talente schnuppern See- und Nationalmannschaftsluft

Pressemitteilung und Foto: ING DiBa und DBB

Startschuss für „Talente mit Perspektive“ 2015. Auch im Jahr der EuroBasket 2015 mit der Vorrunde in Berlin werfen die Bundestrainer des Deutschen Basketball Bundes gemeinsam mit der ING-DiBa ihren Blick nach vorne und suchen die Nationalspieler von morgen.

96 Basketball-Talente aus Nord- und Westdeutschland wollen sich am kommenden Wochenende (24./25. Januar 2015) an einem bewährten Ort, nämlich zum wiederholten Male in der Walter-Kolb-Halle in Bremerhaven, von ihrer besten Seite zeigen.

Alan Ibrahimagic (Bundestrainer U18 männlich), Harald Stein (Bundestrainer U16 männlich) und Kay Blümel (Bundestrainer U15 männlich) sichten die Jungen (Jahrgang 2002) mit dem Ziel, die talentiertesten U13-Basketballer Deutschlands zu finden und zu fördern.

Das Sichtungs-Turnier ist Teil des 2008 von der ING-DiBa und vom DBB ins Leben gerufenen Projektes „Talente mit Perspektive“ (TmP), das in diesem Jahr somit schon zum achten Mal stattfindet. An den insgesamt vier Vorauswahlturnieren (zwei für Mädchen, zwei für Jungen) nehmen 2015 zusammen rund 350 Basketballerinnen und Basketballer aus allen 16 Landesverbänden teil.  zum Pressetext


Spielzeiten in Bremerhaven (Eintritt kostenlos)

Samstag (24.01.2015):              8:30 Uhr Begrüßung

                                               8:45 Uhr bis 20:30 Vorrunde

 

Sonntag (25.01.2015):               8:30 Uhr bis 13:00 Uhr Finalrunde

                                                    Anschließend Siegerehrung/Nominierung

 

Ort:                                              Walter-Kolb-Halle

                                                    Walter-Kolb-Weg 2

                                                    27568 Bremerhaven

2. Regionalliga Herren Nord

Jan Lipke, Coach der BSG Regionalligamannschaft
emotionale Reaktion auch beim sechsten Mann auf dem Feld

102:71 gegen Kronshagen: Bremerhavener Kantersieg über den Zweiten

 

von Daniel Rehn (19. Januar 2015)

 

Am vergangenen Samstag gelang der BSG /SFL/OSC) Bremerhaven unter Leitung von Jan Lipke in der 2. Regionalliga Herren Nord ein Achtungserfolg. Gegen den Tabellenzweiten TSV Kronshagen gelang den Seestädtern ein 102:71 (49:31)-Kantersieg.

 

Vorentscheidung zur Halbzeit

 

In der gut besuchten Walter-Kolb-Halle konnte BSG-Coach Jan Lipke im Duell mit Kronshagen nicht ganz aus dem Vollen schöpfen. Statt einer vollbesetzten Bank gab es an diesem Abend nur eine 10er-Rotation.

 

Kronshagen, das bis dahin erst zwei Niederlagen bei neun Siegen verbuchte, trat anfangs wie erwartet selbstbewusst auf. Für die BSG Bremerhaven, die sich viel vorgenommen hatte, wollten sich keine einfachen Punkte ergeben. Die ersten zehn Minuten waren ein aufmerksames Abtasten, das keine der beiden Mannschaften für sich nutzen konnte (16:16, 10.).

 

Im zweiten Viertel legte die BSG dann allerdings den Schalter um. Wurf um Wurf fand sein Ziel, während die Verteidigung dem TSV kaum Raum zur Entfaltung gab. Vor allem aus der Distanz erwischten die Seestädter einen hervorragenden Tag. Insgesamt zehn Dreier fanden an diesem Abend ihren Weg ins Ziel, von denen Garai Zeeb allein fünf  für sich verbuchen konnte. Ein deutlicher Zwischenspurt sorgte schließlich für die frühe Vorentscheidung und einen 49:31-Halbzeitstand (20.).

 

Souveräne Verwaltung des Spielverlaufs

 

In der zweiten Halbzeit gab sich die BSG Bremerhaven dann keine Blöße mehr. Über 77:52 nach drei Vierteln (30.) und weiteren 25 Zählern im Schlussabschnitt schaffte man schließen auch noch die 100-Punkte-Marke für den 102:71-Erfolg (40.).

 

Bremerhavens Trainer Jan Lipke lobte die souveräne Vorstellung seiner Mannschaft: "Die Jungs haben heute alle einen guten Job gemacht und auf einem enorm effizienten Niveau gespielt. Von der ersten Fünf bis zu den Bankspielern hat jeder sein Potential abgerufen. So konnte ich sorglos Durchwechseln und mit den Kraftreserven der Mannschaft haushalten, ohne den Spielfluss zu unterbrechen. So gut gelang uns das zuletzt eher selten."

 

Die BSG Bremerhaven rückt mit diesem Erfolg auf den 5. Platz der Tabelle vor und  kann mit breiter Brust zum nächsten Spiel zum SC Rist Wedel II reisen (24.01.2015, ab 15 Uhr in der Halle "Am Steinberg).

 

Die BSG spielte mit: Abdulai Abaker (15), Ganiyu Awolola-Amuzat, Marius Behr (13), Karim Elsayed (9), Fabio Galiano (12), Felix Kassens, Linecker Mayika-Lungongo (12), Erik Nyberg (13), Noel Okona, Leandro Ribeiro, Niclas Sperber (7) und Garai Zeeb (21)


2. Regionalliga Herren Nord:

Marius Behr (BSG Bremerhaven)
Marius Behr (BSG Bremerhaven)

BSG-Herren schließen die Hinrunde mit einem positiven Ergebnis ab – 75:68 Sieg beim EBC Rostock Talents

 

von Jürgen Bohne (15. Januar 2015)

 

Mit einem kleinen Kader von acht Spielern reiste der BSG-Tross am Samstag, 10. Januar 2015 zum letzten Spiel der Hinrunde ins 350 Kilometer entfernte Rostock. Zurück kamen sie mit zwei hart umkämpften Punkten im Gepäck.

 

Es war schon ein Spiel auf Augenhöhe zwischen den beiden Teams. Dem Offensivspektakel im ersten Viertel (26:24 für die Talents) folgte ein verteidigungsstarkes zweites Viertel mit einem kleinen Vorteil für den Gastgeber. Beim Stand von 38:32 ging es in die Kabine.

 

15 Minuten später nutzte das Seestadt-Team seine Chancen und holte die Punktedifferenz wieder auf. Nicht nur die hochprozentigen Würfe von außen setzen den Hanseaten zu. Trafen die Jungs um Abdulai Abaker mal nicht im ersten Versuch, boten sich immer wieder zweite und sogar dritte Chancen zum Abschluss. Die Folge war eine verdiente 58:51 Führung für das BSG-Team, dann ging es in die letzten Abschnitt.

 

Aber der EBC Rostock hatte das Spiel noch nicht abgeschrieben. Angetrieben vom eigenen Anhang holten die Talents Punkt um Punkt auf, doch das BSG-Team blieb aufmerksam in dieser Phase. Konzentriert nutzten sie die mitunter nicht ganz sattelfeste Defense der Rostocker und sorgten so wieder für den alten Punkteabstand.

 

Ein Wiedersehen gab es in der Rostocker OSPA Arena mit Dominik Breitschuh. Den gebürtigen Bremerhavener zog es vor einem Jahr zum Studium an die Ostsee. Dominik kam in jungen Jahren zur BSG und war nicht nur als Spieler aktiv. 2012 gehörte er zum NBBL-Kader der Eisbären und holte sich in Hagen/Westfalen mit seinem Team den deutschen Vizemeistertitel.

 

Für die BSG spielten: Abdulai Abaker (19 Punkte), Marius Behr (11), Fabio Galiano (7), Erik Nyberg (11), Noel Okona (12), Niclas Sperber (15), Felix Kassens und Leandro Ribeiro

 

Beste Werfer EBC Rostock: Eric Bill und Stanley Witt je 18 Punkte, Tim Ladenthin (15)

 

Am kommenden Samstag, 17. Januar 2015 geht es für das Team von Jan Lipke und Nils Ruttmann schon mit dem Rückrundenstart weiter. Zu Gast in der Walter-Kolb-Halle ist dann der TSV Kronshagen. Aktuell Tabellenzweiter in der Gruppe Nord. Tipp off ist um 15 Uhr.

Oberliga Herren West:

89:93 - BSG II verspielt sicher geglaubten Sieg im Lesumer Heisterbusch

 

von Jürgen Bohne (14. Januar 2015)

 

39 Minuten lang bestimmten die Spieler um Coach Christian Steinberg das Spielgeschehen – und gingen doch als Verlierer vom Platz.

 

Zwei Dreier in den Schlusssekunden brachte die Spielgemeinschaft Basketball Lesum Vegesack (BLV) wieder in Schlagdistanz und durch erfolgreiche Freiwürfe letztendlich auf die Siegerstraße. Der zeitweilige Vorsprung von 18 Punkten reicht für das BSG-Team nicht zum fünften Saisonerfolg.

 

Nach der Niederlage am ersten Spieltag (60:66) gegen den Tabellennachbarn aus Bremen hatten sich die Jungs um Dennis Dastan für das Rückspiel einiges vorgenommen. Wiedergutmachung war angesagt und das Team aus der Seestadt erwischte tatsächlich den besseren Start. Ein 8:0 Lauf in den ersten Spielminuten sorgte für ein kleines Polster und brachte die nötige Sicherheit in das Spiel der Bremerhavener.

 

Erst in den Folgeminuten fand die Nordbremer Spielgemeinschaft besser in die Begegnung. Allerdings bekamen die Gastgeben das BSG-Team nie richtig in den Griff. Wie schon im ersten Viertel (Zwischenstand 29:19 für die BSG) sorgte ein erneuter Run anfangs des zweiten Viertels für den höchsten Vorsprung im Spiel (37:19). Der BLV konnte sich zwar wieder heran kämpfen, doch mehr als eine Ergebniskorrektur zum 53:41 Pausenstand ließ die BSG nicht zu.

 

Auch im dritten Viertel behielten beide Teams ihr lockeres Händchen. 25 Punkte für die BSG, 26 Punkte für den BLV sorgten im Endergebnis für ein gleichbleibendes Punktepolster. Mit einer 78:67 Führung ging es für die BSG in die letzten zehn Minuten.

 

Von diesem Spielverlauf und dem sicheren Punktepolster beeinflusst, schien das Spiel in den Köpfen der BSG-Spieler anscheinend schon abgehakt. Punkt um Punkt holte der Gastgeber um BLV-Spielertrainer Lars Kaniok auf. Als dann der BLV 59 Sekunden vor Schluss durch zwei Dreiern von Patrick Dietrich und Phillip Wollschläger den Ausgleich erzielte, war es vorbei mit der Bremerhavener Dominanz.

 

„Stop the clock“-Fouls sollten den Lauf der Nordbremer stoppen, aber das Momentum war nun auf der Seite der Lesumer. Während erneut Phillip Wollschläger für den BLV die Nerven behielt, verwarf Jona Spradley im Gegenzug beide Freiwürfe (89:91). Zwei erfolgreiche Freiwürfe später war die Niederlage der Seestädter endgültig besiegelt.

 

Für die BSG spielten: Cengiz Dastan (13 Punkte, 3 Dreier), Dennis Dastan (30, 3 Dreier), Steffen Gorgas (28), Collin Rehberg (1), Sven Schröer (3, 1 Dreier), Jona Spradley (12, 1 Dreier), Lars von der Heide (2), Lukas Madej, Joachim Rüter, Marek Schneider und Frerk Tietje

 

Beste Werfer BLV: Lars Kaniok (33 Punkte, 2 Dreier), Philip Wollschläger (12, 2), Leon Glodde (12, 2)

Die halbe Saison ist gespielt  - Eine Zwischenbilanz, Teil 2

von Jürgen Bohne (8. Januar 2015)

 

Im Jugendbereich ticken die Uhren etwas anders als bei den Senioren. Aufgeschlüsselt nach einem Leistungssport- und Breitensportbereich verwalten die Verbände Lüneburg/Bremen und der Landesverband Niedersachsen ihre Ligen nach eigenen Spielordnungen. Während der Breitensport mit der Punktrunde bis Ende März aktiv ist, haben die Landesligateams gerade die zweite Gruppenphase eingeläutet. Ermittelt werden darin die Teilnehmer an den kommenden Meisterschaftsturnieren. Qualifiziert für diese zweite Runde haben sich bisher zwei der drei BSG-Teams.

 

Nur in den U14 Landesligagruppen fällt die Entscheidung regulär und aufgrund einiger Nachholspiele erst an den nächsten beiden Wochenenden. Die U14.1 der BSG trifft bereits am morgigen Freitag um 18.30 Uhr in der Basketballschule auf den Tabellennachbarn Oldenburger TB II und am Samstag, 10. Januar um 16 Uhr in der Bogenhalle auf Basketball Lesum Vegesack.

 

Die beiden BSG Teams der Altersklasse U16 und U18 haben die Vorrunde mit einem hervorragenden zweiten Platz abgeschlossen. Eine Chance auf eine Meisterschaft hat allerdings nur die U18, denn die U16 verzichtet auf die Teilnahme. Seit der Einführung der U16-Bundesliga Nachwuchsrunde dürfen die für die Bundesliga gemeldeten Spieler nicht mehr am Finalspiel zur Niedersachsenmeisterschaft teilnehmen.

 

Diese Maßnahme wurde zum Schutz der Jugendlichen vor einer möglichen Überlastung eingeführt. Schwächt allerdings die Vereine, die sich überregional auf diesem Leistungsniveau engagieren. Eine Meisterschaft gewinnt aber damit nicht das stärkste Team, sondern die kleinen Clubs mit einer kompakten Landesligamannschaft.

 

Klassentiefer findet der Breitensport in der Bezirksliga statt. Hier sind die zweiten BSG-Mannschaften der Altersklasse U14 bis U18 vertreten. Coach Steini (U18) und Coach Kenny mit Lukas Malkmus (U14 und U16) vermitteln den Anfänger die ersten Schritte im Basketball.

 

Meisterschaften sind in dieser Liga nicht zu gewinnen. Trotzdem gehört auch in dieser Klasse der Wunsch nach einem bestmöglichen Abschneiden zur positiven Grundeinstellung eines jeden Sportlers. Die BSG-Teams brauchen sich in diesem Jahr nicht vor den anderen Vereinen zu verstecken. Zwischen Platz drei und fünf lautet der aktuelle Tabellenstand für unsere Jungs.

 

Die jüngsten unter dem Dach der Spielgemeinschaft sind die Altersklassen zwischen sechs und elf Jahren. Während sich die Kleinen noch mit dem Trainingsbetrieb begnügen, stehen für die U10 und die U12-Teams schon die Jagd nach Punkten auf dem Programm.

 

Die U12.1 wird von Nils Ruttmann betreut und sammelt in diesem Jahr viel Erfahrung. Zu stark ist die Bezirksoberliga und so startet der Nachwuchs ohne Sieg auf Platz 5 in die Rückrunde.

 

Eine Klasse tiefer, in der Bezirksliga, startet erstmalig eine Schulmannschaft vom Schulzentrum Carl von Ossietzky für die BSG. Unter der Leitung von Christian Steinberg kam zwar noch kein zählbarer Erfolg in den absolvierten drei Spielen zustande, aber eine Steigerung von Spiel zu Spiel war erkennbar und wird vielleicht schon in der Rückrunde zum ersten Sieg führen.

 

Nicht mehr dabei ist die Schulmannschaft der Johann-Gutenberg-Schule. „Eine schlechte Organisation seitens der Schule“ so Steinberg war die Konsequenz für den Rückzug der Mannschaft, die eigentlich als „BSG Gutenberg Bremerhaven III“ am Spielbetrieb der U12 teilnehmen sollte.

 

Last but not least: Erst zwei Spiele konnte die U10 in ihrer ersten Bezirksligasaison durchführen. Coach Patricia Meister hatte vor allem zu Beginn der Serie einige Personalprobleme. Mit einem verlorenen und einem gewonnenen Spiel steht das BSG-Team derzeit mittendrin in der Tabelle.

 

Freuen wir uns auf die restlichen Spiele. Am Samstag, 10. Januar wird in einem Dreierturnier mit Lesum Vegesack und dem Lüneburger Vertreter aus Ebstorf um die nächsten Punkte gespielt. Start ist um 12 Uhr in der Basketballschule.

Die halbe Saison ist gespielt  - Eine Zwischenbilanz, Teil 1

von Jürgen Bohne (6. Januar 2015)

 

Der erste Landesmeistertitel in dieser Saison ist durch die Ü40-Mannschaft eingetütet. Weitere sollen folgen, aber der Weg zur Meisterschaft oder zu einem Landestitel ist kein leichter. Deshalb wollen wir zum Rückrundenstart die Erfolgsaussichten der BSG-Teams unter die Lupe nehmen.

 

                1.  Herren – 2. Regionalliga Nord

 

Höhen und Tiefen für das Team von Jan Lipke und Nils Ruttmann. Nach vorderen Plätzen in den Vorjahren musste das Aushängeschild der Spielgemeinschaft in diesem Jahr einem personellen Umbruch Tribut zollen. Durch die Kooperation mit den BasCats Cuxhaven stehen die jungen Profis für die Regionalliga nicht mehr zur Verfügung. Die Last liegt somit ausschließlich auf den Schultern der aktuellen NBBL-Spieler.

 

Fünf Siege und fünf Niederlagen reichen im Moment für einen 7. Platz. Kommt am nächsten Spieltag, dem letzten der Hinrunde, noch ein Sieg gegen den EBC Rostock (Samstag, 10. Januar 2015, 11 Uhr OSPA-Arena) hinzu, ist sogar der Anschluss an die obere Tabellenregion möglich. Wunder sind in dieser Saison nicht zu erwarten, aber eine Platzierung im oberen Tabellenrang  ist machbar.

 

               2.  Herren – Oberliga Bremen/Niedersachsen

 

Platz sechs mit vier Siegen und fünf Niederlagen ist mit Sicherheit nicht das erklärte Ziel von Coach Christian Steinberg. Aber auch seine neu formierte Mannschaft muss sich erst einmal zusammen finden. Regionalliga erfahrene Spieler und dynamische Jugendliche bilden das Gerüst der heutigen Oberligamannschaft und man darf auf die Rückrunde gespannt sein.

 

Niederlagen gegen das halbe Pro A-Team der Cuxhavener BasCats fallen nicht ins Gewicht. Wichtiger ist da schon die Erkenntnis, dass diese Mannschaft auf hohem Niveau spielen kann. Bewiesen am zweiten Spieltag bei der furiosen Aufholjagd gegen Tabellenführer Osnabrücker TB im letzten Viertel. Der 22:0 Run reichte damals zum Sieg, doch Staffelleiter und Rechtsausschuss erkannten auf Wertungsentscheid, da das Bremerhavener Team einen veralteten Teilnehmerausweis von Steffen Gorgas zum Spiel vorlegte.

 

Der Start in die Rückrunde beginnt mit dem Spiel bei der Spielgemeinschaft Basketball Lesum Vegesack am Samstag, 10. Januar 2015, 19 Uhr Halle Heisterbusch.

 

              3.  Herren – Bezirksoberliga

 

Zweimal Meisterschaft, einmal Vizemeister: das ist die Bilanz der letzten drei Jahre für die dritte Herrenmannschaft. Doch in dieser Saison scheint die Konkurrenz aus Stade und Basketball Lesum Vegesack zu stark. Zwei Niederlagen aus fünf Saisonspielen gehen auf das Konto gegen diese beiden Teams.

 

Damit überwintert die Mannschaft von Andre Arndt auf Platz vier. Ob am Saisonschluss eine höhere Platzierung machbar ist werden die kommenden Wochen zeigen. Nächster Gegner ist am Samstag, 10. Januar 2015 (18 Uhr, BS) der Bremer TV Friesen Erstes Viertel.

 

              4.  Herren – Bezirksliga Nord

 

Nach dem Rückzug der 5. Herren vom Spielbetrieb vertritt allein die 4. Herren die Farben der BSG in der Bezirksliga. Nach fünf Spielen weisen die Jungs von Coach Rene Kolk 3 Siege und zwei Niederlagen auf und belegen damit Platz 3. Wie die BSG III in der Bezirksoberliga hat die Kolk-Truppe mit dem TSV Lamstedt und BBV Brinkum ebenfalls zwei Teams vor sich, die verlustpunktfrei an der Spitze ihre Runden drehen. Eine höhere Platzierung als Platz drei zum Saisonabschluss wäre somit als sportliches Sahnehäubchen zu werten.

Beginnen wir das neue Jahr doch mal mit einer ungewöhnlichen Meldung!

Handy-Schnappschuss nach dem Gewinn der Landesmeisterschaft
Ü40-Team der BSG (SFL/OSC) Bremerhaven 2014-15

BSG-Team der Altersklasse Ü40 sichert sich die Landesmeisterschaft 2014-15

 

von Jürgen Bohne (5. Januar 2015)

 

Statt Kerzenlicht und Glühwein bescherte der Bremer Basketball Verband seinen Vereinen am vierten Advent ein Turnierwochenende. Gespielt werden sollte um die Landesmeisterschaft der Altersgruppe Ü40. Geladen waren neben Gastgeber Bremen 1860 noch die BTS Neustadt und Titelverteidiger BSG (SFL/OSC) Bremerhaven. Gestoppte vier mal zehn Minuten und jeder gegen jeden lautete der Austragungsmodus seitens des Verbandes. Verschnaufpausen sollte es auf diesem Turnier für die Seniorenspieler also keine geben.

 

Das erste Spiel eröffnete die Heimmannschaft gegen die BTS Neustadt (Endstand 67:47). Zeit also für das BSG-Team, schon mal beide Mannschaften unter die Lupe zu nehmen.

 

Hatte Interimscoach André Arndt, der aus gesundheitlichen Gründen nicht als Spieler ins Geschehen eingreifen konnte, Schwachpunkte beim ersten Gegner ausgemacht, oder war es womöglich dem Kräfteverschleiß bei den Neustädtern geschuldet? Der Weg zum Bremerhavener Sieg in diesem Spiel war zumindest nicht besonders steinig. Schon nach dem ersten Viertel betrug der Vorsprung beruhigende zwölf Punkte (18:6) und auch im weiteren Spielverlauf fand die BTS Neustadt keine Mittel gegen das kompakte BSG –Team.  87:30 (42:15, 69:23) stand am Ende auf der Ergebnistafel und der erste Schritt in Richtung Titelverteidigung war getan.

 

Die BTS Neustadt war also mit zwei Niederlagen raus aus dem Kampf um die Meisterschaft. So kam es im dritten und letzten Durchgang zu einem echten Endspiel. Im Ligabetrieb standen sich die Spieler von 1860 und der BSG erst kürzlich gegenüber und die Bremerhavener Teams verließen in beiden Begegnungen den Platz als Sieger. Ein gutes Omen also. Allerdings hatten nun die Seestädter im alles entscheidenden Spiel ihr zweites Spiel in Folge zu bestreiten.

 

Doch die Senioren der BSG hielten trotz der Doppelbelastung mit. Mehrfach wechselte die Führung. Entscheidend absetzen konnte sich allerdings keine Mannschaft. Auch nach dem Seitenwechsel (35:35) bot sich den Zuschauern ein spannendes Spiel. Sekunden vor Schluss egalisierte Michael Fittje die Bremer Führung mit einem erfolgreichen Dreier zum 57:57. Eine kleine Unaufmerksamkeit seitens der Heimmannschaft brachte die Seestädter erneut in Ballbesitz und wieder war es Fittje, der mit seinem nächsten Dreier zum 60:57 für die Entscheidung sorgte. Nils Wassenaar (Bremen 1860) gelang nur noch eine Ergebniskorrektur.

 

Durch den 60:59 Endspielsieg feiert das BSG-Team bereits die dritte Meisterschaft in Folge und fährt am 14. und 15. Februar als Bremer Vertreter entweder nach Rostock oder nach Magdeburg zu den Norddeutschen Meisterschaften.

 

Für die BSG spielten: Frank Jacobsen, Timo Schulz, Michael Fittje, Thomas Becker, Jörn Wohltmann, Dieter Morisse, Holger Zeilinger, Kenneth Pattilo, Semin Kocan und Andreas Sonnefeld.